Schlechteste lohnsteuerklasse?

2 Antworten

Nein. Als Lediger hast du Steuerklasse I. Die Steuerklasse mit den höchsten Abzügen ist Steuerklasse VI, da diese eigentlich für ein zweites Arbeitsverhältnis gilt und deshalb keinerlei Freibeträge berücksichtigt werden.

Schüler und Studenten, die einer nichtselbständigen Beschäftigung nachgehen, sind Arbeitnehmer. Der Arbeitgeber muss daher vom Arbeitslohn die Lohnsteuer nach den allgemeinen Vorschriften einbehalten und an das Finanzamt abführen.

Obwohl bereits bei Aufnahme der Beschäftigung deren Befristung feststeht, wird bei der Lohnsteuerberechnung unterstellt, dass der Schüler/Student während des ganzen Jahres Arbeitslohn beziehen wird. Dementsprechend muss der Arbeitgeber Lohnsteuer einbehalten, auch wenn anzunehmen ist, dass der Schüler/Student keine weiteren Einkünfte hat und haben wird. Ist die Steuerklasse I anzuwenden (was bei Studenten und Schülern die Regel sein dürfte), bleibt ein Monatslohn bis 900,00 € ohne Steuerabzug.

Auszug aus Wikipedia

Hallo Verdiene ich also bei dieser Abrechnung nicht mehr als 900€ wird mir nichts abgezogen? Das Problem ist aber das ich bis 30.11 eigentlich noch wo anders angestellt war als minijobber. Hatte nur ab 15. schon Urlaub und konnte darum schon früher anfangen. Ist ja dann eigentlich logisch das mein alter Arbeitgeber meine Lohnsteuerkarte noch hat und ja auch noch braucht - denn ich bekomme am 8 mein letzes Gehalt von dort... Mein neuer Arbeitgeber aber braucht ja auch eine Karte wie mach ich das denn dann?

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@nevermind171

Dein neuer AG muss halt warten, bis du die karte von deinem alten AG bekommst. Und wenn du über 400 Euro kommst, wird dir was abgezogen.

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@Siebenschlaf

Aber oben schreibst du 900€? Das wäre dann für denn fall der klasse1 oder? Muss er wirklich warten? Denn wenn keine karte vorliegt ist das doch klasse 6 oder? Und ab wann kann ich denn meinen Arbeitgeber anrufen und nach der Karte fragen? Oder bekomm ich die automatisch zugeschickt? War ein größeres unternehmen mit externer großer Buchhaltung...

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Zu wenig Geld wegen plötzlich neuer Steuerklasse

Meinem Mann ist das Gehalt für den letzten Monat in einer falschen Steuerklasse abgerechnet worden. Ihm wurde Steuerklasse 4 anstatt 3 berechnet. Vielen seiner Kollegen ist es genauso ergangen. Schuld ist aber nicht der Arbeitgeber sondern das Finanzamt, wegen der elektronischen Lohnsteuerkarte. Die Kollegen die erst seit 2011 dabei sind oder seit dieser Zeit eine Änderung hatten, waren betroffen. Alles aber erst jetzt im Oktober, davor war immer alles korrekt. Auf Anfrage beim Arbeitgeber hieß es, dass das Finanzamt "schuld" wäre und dass man sich selbst mit diesem auseinandersetzen müsste, weil man Steuersachen nur direkt mit denen besprechen dürfte. Die Dame auf dem Amt (war mal wieder) sehr unfreundlich und hat meinen Mann beschuldigt, dass er die Angaben nicht korrigiert hat. ??? Im letzten Schreiben Anfang des Jahres war ja noch alles in Ordnung und es gab nichts zu ändern, das war der Dame aber egal, sie beharrt darauf, dass mein Mann schuld ist, weil er es versäumt hat, die Angaben zu ändern... AH JA!!!! Was ändern, wenn da noch alles richtig war??? Nun ist es so, dass sie meinte, dass wir jetzt quasi Pech hätten mit dem zu wenig gezahlten Geld und dass die einzige Möglichkeit die Differenz zu bekommen, darin besteht, diese in der nächsten Steuererklärung einzufordern... Das wäre dann im nächsten Herbst! Das Geld fehlt jetzt. Mein Mann ist Alleinverdiener und wir haben 2 Kinder, ich bin schwanger und arbeite nicht. Wir sind auf das volle Gehalt angewiesen und ich hab keine Ahnung, wie das diesen Monat klappen soll, wenn wir die Differenz nicht JETZT bekommen. Kann mir bitte jemand sagen, ob diese Angaben alle so stimmen? Müssen wir wirklich bis zur Lohnsteuererklärung warten? Ich würde mich freuen, wenn uns jemand helfen könnte. Danke.

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Vertrag zum mündlich abgesprochenen Tag gekündigt, jetzt angeblich zu spät?

Hallo,

Folgendes Problem. Ich bin in einem Fitnessstudio angemeldet und der Vertrag läuft seit dem 15.3.2015. Im November letzten Jahres habe ich mit meinem Trainer gesprochen, da ich noch nicht wusste wie ich nach dem Vertragsjahr weiter verfahren möchte und diesen um ein rechzeitiges Gespräch gebeten, damit ich abwägen kann, ob ich weiter trainieren will oder kündigen will. Da ich nicht ganz aus den Vertragsunterlagen schlau wurde, hat er für mich nachgesehen, wann ein solches Gespräch stattfinden könnte, damit es noch rechtzeitig ist für alle Eventualitäten.

Dieses Gespräch sagte er, würde Ende Dezember stattfinden, da hätte ich noch genug Zeit, falls ich kündigen möchte. Im besagten Gespräch sagte er, dass die Kündigungsfrist 3 Monate beträgt, ich aber bis zum 15.1.2016 Zeit hätte. Er ist dann nochmal alles durchgegangen und sagte mir, dass die Kündigung spätestens bis zum 15.1.2016 vorliegen muss.

Um den 5.1.2016 herum bin ich im Studio gewesen und habe meine Kündigung abgegeben. Dabei sagte mir allerdings mein Trainer, dass er mit der Chefin gesprochen hätte und WIR uns vertan hätten und ich bis zum 15.12.2015 kündigen hätte müssen.

ER war jedoch derjenige, der mir noch versichert hatte, dass ich bis zum 15.1.2016 Zeit hätte. Nun stecke ich in dem Vertrag fest und sie wollen mich nicht rauslassen, sondern bestehen auf die Angaben im Vertrag. Ich jedoch habe mich explizit auf die Aussagen meines Trainers verlassen.

Habe ich irgendeine Handhabe, oder in diesem Fall einfach nur den falschen Leuten vertraut und muss diesen Vertrag ein weiteres Jahr nutzen?

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Kündigung zum 31.12. - Weihnachtsgeld und Resturlaub?

liebe rechtsexperten, bitte helft mir ;)

ich bin seit juli in einem neuen beschäftigungsverhältnis und werde nach TV EntgO Bund bezahlt. ich möchte nächste woche zum 31.12. kündigen. ich habe noch 9 tage urlaub.

nun meine fragen:

1.) muss ich das weihnachtsgeld, welches ende november ausgezahlt wird, zurückzahlen? in meinem arbeitsvertrag steht nichts zum weihnachtsgeld oder sonstigen sonderzahlungen, kein einziger satz.

2.) habe ich das recht, meinen resturlaub im dezember noch zu nehmen? oder kann der arbeitgeber meinen urlaubsantrag ablehnen und mir eine urlaubsbescheinigung ausstellen, die ich dann mit zum nächsten arbeitgeber nehme, um den urlaub in 2015 zu nehmen? (meine chefin meinte in einem anderen zusammenhang mal, ich hätte ab beschäftigungsbeginn eine 6-monatssperre, bis ich meinen urlaub nehmen kann... arbeitsvertraglich ist dergleichen aber nichts geregelt, und mir wurden im oktober auch schon einige tage urlaub gewährt.)

3.) gilt in bezug auf die kündigungsfrist der arbeitsvertrag oder der tvöd? in meinem av steht nämlich, dass ich nach ablauf der probezeit (6 Wochen) unter einhaltung der fristen des §34.1 tvöd kündigen kann (also in meinem fall mit einer 4-wochen-frist zum monatsende). im tvöd steht aber wiederum: "Bis zum Ende des sechsten Monats seit Beginn des Arbeitsverhältnisses beträgt die Kündigungsfrist zwei Wochen zum Monatsschluss."

da ich mitte juli erst meine jetzige stelle angetreten habe, sind diese 6 monate folglich noch gar nicht um... könnte ich demnach mit einer 2-wochen-frist kündigen?

für antworten vorab vielen dank!

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