Schlechtes Ausbildungszeugnis/Prüfungszeugnis

4 Antworten

Stell in einer Bewerbung das Positive raus (gute Sozialkompetenz, intensiv in kleinem Unternehmen geübt, ich hoffe, das Zeugnis deines Ausbildungsbetriebes bescheinigt das, außerdem den Sprachaufenthalt im Ausland). Mach klar, dass praktisches Arbeiten deiner Natur entspricht und du unbedingt wieder arbeiten willst. Du kannst anbieten, dass sie sich in einem Praktikum von deinen Fähigkeiten überzeugen können.

Frag mal bei der IHK ob du auch ein Noten-bereinigtes Zeugnis bekommen kannst. Bei uns gab es das damals und nannte sich Facharbeiterbrief. Das ist eine Art Urkunde, auf der nur steht, dass du die Prüfung erfolgreich bestanden hast und nun eben Fachkraft für XY bist.

Und nun mal anders gedacht. Im Grunde ist dein Prüfungszeugnis bzw. der Facharbeiterbrief (wenn es den bei euch gibt) dein letztes Dokument aus der Ausbildung. Eigentlich musst du gar nicht dein Ausbildungszeugnis beilegen. Ich an deiner Stelle würde also versuchen, bei der IHK einen notenbereinigten Facharbeiterbrief zu bekommen und die Zeugnisse aus der Ausbildung weglassen. Das ist rein formal völlig in Ordnung. Natürlich könnte es bei der ein oder anderen Firma Fragen aufwerfen - aber es muss nicht! Die meisten begnügen sich damit, dass du einen Nachweis beilegst, dass du deine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen hast. Und das ist der Facharbeiterbrief.

Bitte fang nicht an deine Noten im Anschreiben erklären zu wollen. Ins Anschreiben gehören ausschließlich positive Dinge und die Gründe, warum du auf die Stelle passt. Genau deswegen schreibst du auch nichts darüber, dass du nicht praktisch in Luftfracht und Seefracht ausgebildet wurdest. Dazu sagst du gar nichts und sollte dich mal ein Personaler darauf ansprechen, dann behauptest du knallhart, dass du in allen Bereichen Erfahrungen gesammelt hast: mit Schwerpunkt auf Landfracht (wenn sich das so nennt ;-)). Parallel solltest du aber versuchen dich privat in diese beiden Bereiche einzuarbeiten, damit bestimmte Fachbegriffe sitzen und du Prozesse wenigstens theoretisch kennst. Ich denke aber, dass du das auch in der Berufsschule hattest.

Hast du ein gutes Arbeitszeugnis bekommen? Das wäre auch wichtiger als deine Noten in der Berufsschule.

Darüber hinaus schau mal was es an Weiterbildungen gibt. Umso mehr du auf deine Ausbildung "drauf packst" an weiteren Qualifikationen, umso unwichtiger werden die Noten in der Ausbildung.

Mit den "schlechten Erfahrungen" im Ausbildungsbetrieb solltest du hinter dem Berg halten. Kein Arbeitgeber sieht gerne, dass der eventuelle Mitarbeiter über seine bisherige Firma schlecht spricht.

Dass deine Zeugnisse schlecht sind, kannst du nur mit dem Angebot einer längeren Einarbeitungszeit (mit entsprechend geringerer Gehaltsforderung) ausgleichen. Bring deine Auslandserfahrung in den Vordergrund.

Diese zieht aber nur, wenn du sie auch beruflich genutzt hast. Dass du erst mal eine "Auszeit" brauchtest, wird auch kein Arbeitgeber gerne hören.

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Klingt ja ganz gut, aber es gibt ja immer diese Codewörter, kennt sich jemand damit aus?

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