Schlechtes Arbeitszeugnis- bitte um Korrektur

1 Antwort

Hallo Rinaax3,

hier zunächst meine Einschätzung Deines Zeugnisses und Deiner Verhandlungsposition für eine evtl. Reklamation:

Als Vorbemerkung sei gesagt, dass es natürlich schlechte Zeugnisautoren gibt, die ihr Handwerk nicht verstehen. Dies scheint hier eher nicht der Fall zu sein; vielmehr ist es wohl bewusst so geschrieben worden, wie wir es hier sehen. Gut ist es nicht, wobei es hier leider unvollständig dargestellt ist – dazu aber später mehr.

Die Gründe, warum ein Arbeitgeber einem ausscheidenden Mitarbeiter ein nicht so gutes Zeugnis ausstellt, können vielschichtig sein. Es mag (zeitweise) die „Chemie“ nicht gestimmt haben, oder ein Personalverantwortlicher hat sich auf den berühmten Schlips getreten gefühlt, oder, oder… Hier glaube ich herauszulesen, dass man sich die Zusammenarbeit doch wohl anders vorgestellt hat – zumindest von der Anwesenheitszeit her betrachtet. Sicher haben Deine Nichtanwesenheitszeiten einen jeweils höheren Planungsaufwand verursacht als es den Leuten lieb war. Manchmal gibt es auch Verantwortliche, die generell etwas gegen werdende Mütter haben – die möglichen Gründe möchte ich an dieser Stelle nicht ausführen.

Doch nun zum Zeugnis selbst: Dies ist in einer Weise geschrieben, dass es schwer sein wird, eine Änderung zugunsten besserer Formulierungen zu erreichen. Anspruch auf eine Verbesserung hättest Du nur, wenn entweder versteckte (unlautere) Formulierungen verwendet worden wären, oder wenn wesentliche Inhalte ausgelassen worden wären. Beides ist hier jedoch nicht der Fall. Dein Anspruch beschränkt sich auch nur auf ein „normales“, durchschnittliches Zeugnis. Für eine bessere Bewertung (gut oder sehr gut) bist Du leider in der Beweispflicht.

Nun komme ich auf die Vollständigkeit zurück. Um vielleicht doch noch einen Ansatzpunkt zu finden, willst Du das Zeugnis bitte noch einmal (mit Ausnahme der Beschreibung des Krankenhauses) in seiner Gesamtheit, exakt und ohne die jetzigen Schreibfehler, (von der Überschrift, über die Auflistung der einzelnen Tätigkeiten, bis hin zum Ausstellungsdatum und dem Rang desjenigen, der das Zeugnis unterschrieben hat), hier einstellen. Dabei sind z.B. auch Schriftarten (z.B. Fettdrucke, gesperrte Schreibweisen usw.) genauestens wiederzugeben. Stehen die Daten der Monate im ersten Satz wirklich unterschiedlich – einmal in Worten, einmal in Ziffern (Juli 2012 / 04.2014)?

Dann sehen wir weiter… Auch halte ich die von Dir beabsichtigte Taktik für falsch. Der im letzten Absatz vorformulierte Brief an den Ex-Arbeitgeber ist m.E. ungeeignet. Das solltest Du anders machen – ich werde Dir dabei helfen.

Vielleicht wäre es in diesem Fall sogar besser, Du würdest mir hier im Forum eine Private Nachricht zukommen lassen…!?

Gruß Nightstick

Hallo Nightstick, Ich danke dir vielmals für deine Antwort auf meine Frage. Sehr gerne würde ich dein Hilfsangebot wahrnehmen. Liebe Grüße

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Hallo Nightstick, ich wäre für deine Hilfe wirklich, wirklich dankbar und hoffe, bald von dir etwas zu hören. Liebe Grüße

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