Schlechter Mensch wenn man einen Rassehund möchte anstelle eines Tierheim Hundes?

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30 Antworten

Ja es gibt solche Menschen. Aber die solltest du getrost ignorieren ^^

Du hast bestimmte Erwartungen an den Hund den die Rasse erfüllt? Dann bleib bei deiner Entscheidung.

Ich hatte auch schon einige unliebsame Begebungen, vor allem weil ich halt eine noch seltene Rasse halte. Ach was durfte ich mir anhören das ich sie nur halte um Aufmerksamkeit zu bekommen.

Du machst alles richtig, lass dich nicht rein reden.

Viel Glück bei der passenden Züchter suche und wenn es dann so weit ist viel Spaß mit deinem Zwerg :D

Ich finde es kommt auf die Begründung an. 

Wenn man eine gute und plausible Begründung dafür hat, eine spezielle Rasse zu wollen, ist das selbstverständlich nicht problematisch. Gründe dafür wären für mich z.B. das Zuchtziel der Rasse (bspw. Jagd- oder Hütehund) oder eine Ausbildung als Therapiehund oder auch eine Allergie. Die bloße Argumentation man findet diese Rasse halt besonders hübsch, finde ich persönlich ein wenig schwach.

Viele kommen auch über die Schiene man wolle halt genau wissen was man bekommt. Für Menschen mit mehr oder weniger viel Hundeerfahrung stimmt das auch. Wenn man die nötigen Kenntnisse hat, kann man sich natürlich aus dem richtigen Welpen den absoluten Traumhund anerziehen. Bei Anfängern geht das aber meiner Erfahrung nach meist in die Hose. Viele entscheiden sich ja für den Rassewelpen, weil er halt einfach so super niedlich ist und machen sich erst hinterher Gedanken darüber macht, wie viel Zeit und Nerven das wirklich kostet. 

Andererseits hast du natürlich Recht damit, dass Tierheimhunde auch oft Problemfälle sind und es ist genau so ratsam sich als Anfänger nicht so ein Kaliber anzuschaffen. Aber Rassewelpe vom seriösen Züchter ist halt eben noch lange keine Garantie dafür, sich nicht so einen Problemhund selbst zu schaffen!

Ich persönlich hatte immer Hunde aus dem Tierschutz. Aber wenn die Zeit so weit ist, werde ich mir auch mal einen ganz speziellen Rassewelpen ins Haus holen! Blöd gesagt auch, um es einfach mal gemacht zu haben und ganz direkt den Unterschied sehen zu können. 

Ich finde es nicht verwerflich, dass du diese Entscheidung getroffen hast. Es kann ja auch sein, dass bei euch in der Nähe einfach tatsächlich kein passender Hund für dich wäre! Ich finde nur, man sollte sich im Voraus zumindest mal ein paar Hunde im Tierheim angesehen haben. Auch aus Prinzip. Wenn du dann zu dem Schluss kommst, dass keiner zu dir passt, kannst du definitiv völlig ohne schlechtes Gewissen zum Züchter fahren :)

Ich finde daran gar nichts schlimm.

Ich persönlich würde mich für einen Hund aus dem Tierheim entscheiden. Aber das liegt einfach daran, weil ich keinen Welpen mehr möchte und so viel Erfahrung mit Hunden habe, das ich mir einen Hund aus dem Tierheim zutrauen würde.

Ich arbeite seit kurzem bei uns im Tierheim eherenamtlich. Ich trainiere dort die Hunde. Und mal ganz ehrlich. Meistens sind es keine Hunde für Anfänger oder welche, die keine Ahnung von Hunden haben. Es gibt vereinzelt mal Hunde, welche im Tierheim landen, weil der Besitzer gestorben ist. Dies sind meistens ganz tolle, liebe Hunde, welche ich dann auch evtl. an Anfänger vermitteln würde.

Meistens ist dies aber nicht der Fall. Meistens sind es Hunde, wo der Besitzer überfordert war, weil sie sich nicht richtig mit der Rasse auseinander gesetzt haben. Bei uns sitzt z.B. ein Akit-Rüde. Total lieber Hund, erst 2 Jahre alt, keine Besonderen Vorkommnisse. Aber eben Akita-Typisch stur in der  Erziehung. Dieser Hund wurde unüberlegt angeschafft.

Oder unser Deutscher Schäferhund. Hier wurde vergessen, dass dies eine Arbeitsrasse ist. Der Hund war chronisch unterfordert.

Oder unser Podenco-Labrador-Mix. Er hat einen kleinen Yorkshire gebissen. Dummerweise war dies ein Hund von einem Anwalt. Folge: Hund wurde sofort als gefährlich eingestuft und steht nun auf der Liste. dabei verhält sich genau dieser Hund bei anderen Hunden total friedlich.

Dies sind alles keine Hunde für Anfänger.

Die Entscheidung für einen Welpen kann ich  natürlich total gut nachvollziehen. Aber auch hier gibt es einiges zu beachten, damit man sich keinen Problemhund anerzieht. Denn so schön wie das ist, einen "reinen", "unverfälschten" Hund zu  haben. Aber wenn dieser Hund nicht schon beim Züchter die Grundlagen guter Sozialisierung bekommt, dann kann es auch hierbei schief gehen.

Und natürlich muss dies zuhause weiter geführt werden. Hundeschule sollte Pflicht sein. Aber aufpassen, bei Welpengruppen. Hier genau hin schauen, wie diese geführt sind. Denn sonst kann eine schlecht geführte Welpengruppe Deinen Hund versauen.

Hallo,

nein, da brauchst du dir gar keine Gedanken zu machen!

Erstens hat jeder Mensch das Recht, sich den Gefährten auszusuchen, mit dem er die nächsten 12 - 15 Jahre verbringen mag.

Zweitens nimmt kein Kauf eines Rassehundes einem Tierschutzhund einen "Platz" weg, denn die Intention, sich einen Rassehund zu kaufen ist eine völlig andere, als bei einem Tierschutzhund.

Einen Rassehund - meist einen Welpen - kauft man sich wohlüberlegt, weil man die besonderen Eigenschaften genau dieser Rasse schätzt und weil man einen völlig "unverdorbenen" Welpen möchte, der in seinem jungen Leben noch keinerlei negative Erfahrungen gemacht hat. Und weil mal selbst vllt. noch gar nicht in der Lage ist, mit den oft vielfältigen Problemen, die ein Hund aus dem Tierschutz mit sich bringt, fertig zu werden.

Bei Tierschutzhunden handelt es sich immer um nicht geliebte, lästig gewordene Hunde (denn sonst wären sie nicht im Tierschutz gelandet), oft wenig oder völlig falsch erzogen (häufig ein Abgabegrund), oft mit Gewalt in Berührung gekommen .... Das alles hinterlässt bei diesen Hunden Spuren, die es oft lange und geduldig und mühsam wieder abzuarbeiten gilt.

NEIN, ich habe nichts gegen Tierschutzhunde, ich arbeite selbst für den Auslandstierschutz.

Aber die Problematik ist nun einmal so - das muss man akzeptieren. Und man muss ebenso jedem Menschen zubilligen, sich genau den Hund zu kaufen, den er möchte. Nur so kann es eine prima Mensch-Hund-Beziehung werden.

Kauf dir deinen Traumhund, der hat ebenso ein gutes Zuhause verdient wie ein Tierschutzhund.

Und denke daran: NICHT die seriösen Züchter des VDH sind die "Bösen", sondern all die Menschen, die aus Gedankenlosigkeit oder Geldgier verantwortungslos Hundekinder in die Welt setzen und ebenso die Menschen, die nach mehr oder weniger kurzer Zeit ihren meist unüberlegt angeschafften Hund ins Tierheim abschieben.

Ich wünsche dir ein glückliches Händchen bei der Welpenwahl

Daniela

Dem kann ich mich anschließen. 

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Das wirklich Paradoxe an dem Ganzen ist, das wenn man Wühltischwelpenproduzenten, Upswurfproduzenten, und die Rasse mal Rasse Vermehrer sowie Tierheime nicht unterstützt, sondern nur beim guten eingetragenen Züchter kauft, sich die Tierheime auf dauer leeren.

Warum lässt du dir ein schlechtes Gewissen einreden, wenn du genau das tun willst, was eigendlich die ganze Tierheimhundmissere stoppen könnte.

Würde jeder nur Hunde beim guten Züchter holen und keine mehr an den o.g. anderen Stellen, würde die Vermehrerei sehr schnell aufhören und somit gäbe es keine Tierheimhunde um sie zu holen.

Ich habe immer nur Rassehunde vom Züchter und fühle mich damit äußerst wohl. Ich habe meine Tiere immer vom Anfang bis zum Ende (außer meine Nachzuchtpferde natürlich). Für mich gibt es nichts anderes als den guten Züchter, alles andere unterstütze ich nicht.

Auch nicht die Einfuhr von Hunden aus dem Ausland.

Hi KleinerLeopard

Für meine Begriffe ganz klar nein. Warum solltest Du tun was andere wollen oder gut und richtig finden?

Natürlich wäre es schön, wenn alle Tiere aus Tierheimen ein Zuhause fänden. Doch jeder darf selbst entscheiden ob er das auch möchte.(Ein Hund aus dem Tierheim hat vielleicht schon so manches erlebt und ist dann vielleicht auch nicht geeignet.)

Zweitens wären alle Züchter bestimmt sehr glücklich, wenn keiner mehr ihre Hunde kaufen würde. Also hier gibt es berechtigte wirtschaftliche Interessen; die Existenz vieler Züchter stünde auf dem Spiel. Die wollen auch leben.

Wie dem auch sei: Du brauchst keine Argumente für andere Menschen, nur weil Du keinen Tierheimschützling aufnehmen möchtest. Das ist Deine Angelegenheit. Es ist unfair, Dich deshalb als schlechten Menschen hinzustellen. Das grenzt schon an Manipulation.

Die Situation in manchen Ländern ist ganz sicher nicht schön. Aber wir sind nicht überall für die Angelegenheiten Anderer verantwortlich. Wir Menschen neigen dazu, uns überall verantwortlich zu fühlen und eingreifen zu wollen. Das ist in manchen Fällen sicher richtig, oft genug aber auch übergriffig oder unnötig.

Im Fall der Tierheim-Tiere ist es auch etwas unfair, die überall auf der Welt eingesammelten Schützlinge deutschen Besitzer aufzwingen zu wollen. Niemand hat sie darum gebeten. Wer so etwas tut, muß sich im Klaren sein, daß es vielleicht keine "Abnehmer" gibt. Nicht jeder will das und das sollte auch respektiert werden.

Dein Bekanntenkreis sollten die Kirche im Dorf lassen.

Viel Spaß mit Deinem zukünftigen Schützling! CK

Daran ist nichts verwerflich, ich selber habe mir ein Hund von einem anerkannten ADRK Züchter gekauft.

Bei einer Rasse wie einem Rottweiler z.B  ist es sehr wichtig das sie ein gutes und ausgeglichenes Wesen haben aber wer garantiert dir das bei einem Tierheim Hund  ?

Es gibt immer Vor- und Nachteile jedoch ist es deine Entscheidung und nicht die von deinen Bekannten, am Ende musst du mit dem Hund klarkommen und nicht die anderen Leuten und Tierheim Hunde sind eben meist schwieriger zu handhaben.

Lg.

Hallo, ein "schlechter Mensch" ist man ganz sicher nicht, wenn man sich in eine bestimmte Rasse verliebt hat! Wenn man ehrlich ist, hat jeder von uns Hundeleuten seine Favoriten. Du mußt Dich nicht zwischen Tierschutzhund oder Rassehund entscheiden, denn es gibt auch im Tierschutz alle Rassen, alle Mischungen, Größen, Geschlechter usw.! Man muß nur suchen. Du schreibst nicht, welche Rasse Dein Favorit ist. Nehme daher mein Beispiel. ich liebe Schäferhunde und alle Hütehundearten, habe aber eine richtige Abneigung gegen Züchter denn die meisten Züchter - icht alle! - machen vieles falsch, teilweise aus Kostengründen oder aus Unwissenheit, egal. Ich habe einen Schäferhundwelpen aus dem Tierschutz bekommen, ein Mädchen wie ich wollte und habe es keinen Moment bereut! Als diese mit 11 Jahren an einem Tumor in der Narkose blieb, habe ich mir einen Schäfer-Husky-Mix gewünscht und auch über den Tierschutz bekommen, auch als Welpe, wie gewünscht. Wenn Du ins Internet gehst, findest Du alle möglichen Rassen über z. B. "Schäferhunde in Not", "Molosser-Nothilfe", usw., usw. Aber auch seriöse Züchter, die bei sog. "Fehlfarben" nicht den Jäger beauftragen sondern für diese "Fehlfarbe" einen guten Platz suchen und dafür weniger Geld verlangen, fallen meiner Ansicht nach auch unter den Begriff Tierschutz, denn wenn jemand eine "Fehlfarbe" nicht an den Halter bringen kann, bleibt das Tier beim Züchter oder, wie sehr häufig der Fall, verschwindet von einem Tag auf den anderen mit "Hilfe" eines Jägers oder Metzgers, habe ich in den über 30 Jahren Tierschutz schon alles erleben müssen.

Meine Empfehlung, wie unschwer erkennbar ist: Suche Dir Deine Rasse aus einer Quelle bei der man die Rettung und den Tierschutz mit dem Wunschund verbinden kann. Ich bin mir 1ßß%ig sicher, Du wirst fündig und glücklich damit und Dein Freundeskreis auch. Das "schlechte Gewissen" wird sich in Stolz und Zufriedenheit wandeln.

Viel Glück bei der Suche und alles Gute!

Leider sehen manche Leute einen als schlechter Mensch wenn man einen rassehund hat...
Ich selbst habe einen kangal Mischling und wurde deshalb schon heftig angefeindet weil die Leute meinen ich habe den Mischling selbst produziert oder von "vermehrern" oder was auch immer gekauft habe. .. das meinen die Leute nur weil man einen Mix hat...

Ich habe 3 Hunde, die anderen sind so tierschutz mixe :)
Da sagt keiner was... aber der kangal Mix. .. über den hund und über mich zerrissen sie sich den Mund obwohl sie sogar sehr lieb ist und noch ruhiger als deren hunde...

Naja, ich sage fast nie wo die Hunde her kommen oder was sie für Rassen/Mixe sind...
Ich antworte einfach nur, sind Hunde... ganz normale hunde :)

Lass dir kein schlechtes gewissen einreden, jeder Mensch kann machen was er möchte, solange du dem Tier keinen Schaden zufügst

Damit will ich sagen,man muss nur die "richtigen" Leute treffen. Die einen haben was gegen Rassehunde vom seriösen Züchter und die anderen finden es unmöglich einen Hund aus dem Tierheim zu holen/ haben. ich war mal mit meinen auf einer hunde Spielwiese, erst haben wir uns ganz normal über die Hunde unterhalten und als ich dann gesagt habe das ich nur Tiere vom Tierschutz/Tierheim habe, wurden meine Hunde als bösartig und asozial beschimpft weil alle Hunde aus dem Tierheim aggressiv sein sollen, die sind ja schließlich nicht einfach so im Tierheim.... ich sollte mit meinen Hunden gehen.. weil das nicht lange gut geht...

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Wenn Du einen Rassehund aus einer guten und anerkannten zucht holst, du auch gewillt bist, dafür je nach Rasse bis 2000 Euro + hinzulegen...dann ist dies überhaupt nicht verwerfliche.

Wenn Du aber im Internet ein *Schnäppchenhund* für nur wenige Euros von einem Vermehrer holst, finde ich dies...und das ist meine persönliche Meinung....unterste Schublade....denn ein Hund aus dem Tierheim würde ungefähr gleichviel kosten....aber zum ersten käme ein weiterer Heimhund an einen guten Platz....und zum anderen könnte ein anderer Hund im Tierheim einziehen.

Hmmm, darf man keine eigenen Kinder kriegen, weil es Waisenkinder in Heimen gibt ? Also......nein, es ist nicht verwerflich, man ist dann kein schlechter Mensch. Aber - es könnte vorschnell sein. Es ist richtig, wenn man sich eine Rasse aussucht, die zum eigenen Leben passt, das ist sogar sehr richtig und verantwortungsbewusst. Doch hat jeder andere Moralvorstellungen. Wenn ich mich für eine Rasse entschieden hätte, würde ich erst ins Tierheim gehen, um zu sehen, ob ein solcher Rassehund dort ist, denn die Tierheime sind nicht nur voll mit Mischlingen. Das sind persönliche Entscheidungen. Wenn ich ein Kind würde adoptieren wollen, wäre mir egal, welcher Rasse es entstammt, wenn ich einen Hund suchen würde, würde ich ins Tierheim gehen, denn es wäre mir egal, welche Rasse darin vertreten ist, solange diese zu dem Leben passt, welches ich führe. Und in diesem Rahmen würde ich mein Herz entscheiden lassen. Jeder Mensch hat unterschiedliche Ansprüche an sich selbst. Und für mich käme kein Hund vom Züchter in Frage, so lange es möglich ist, einem Hund ohne Zuhause ein Zuhause zu geben. Ein schlechter Mensch ist man, wenn man das Tier nicht seiner Art entsprechend hält, sondern nur aus Prestigedenken hat oder weil man diesen Hund schön findet (obwohl er ein ganz anderes Leben führen müsste). Man ist kein schlechter Mensch, weil man sich für eine Rasse entscheidet, so lange sie zu dem Menschen passt. Man gibt einer Liebhaberei nach, die man sich durchaus erfüllen darf, und man geht eine Partnerschaft ein, mit dem Hund, den man sich gewünscht hat.

ich finde nicht das man automatisch ein schlechter Mensch ist weil es nunmal genau die eine Rasse ist in die man sich verliebt hat.

Der erste gemeinsame Hund von meinem Mann und mir ist auch als Welpe vom Züchter zu uns gekommen. Wir wollten beide einen Welpen, schon damit mein Mann miterleben kann wie "sein" Hund aufwächst und sich zum fertigen Tier entwickelt. Eine Erfahrung die ich auch sehr genossen habe.

Dazu kommt das wir es uns beide nicht zugetraut haben einen der erwachsenen, zu 80% aus schlechten Bedingungen im Ausland importierten Tierheimhunde zu halten die damals Haufenweise angeboten wurden. Das einzige Tierheim im Umkreis das damals Junghunde hatte die genau in unser "Beuteschema" fielen wollte uns keine geben weil ihnen unser Einkommen (nein, so schlecht ist es nicht!), die Katzen im Haus und vermutlich meine Nase nicht gefielen :(

Mein Kollege, der nie einen Hund hatte, hat mit seiner Freundin eine Franz. Bulldogge gekauft - darauf kamen bei FB einige Kommentare wie - "das ist Quallzucht!", "In Tierheimen warten arme Hunde auf ein Zuhause!" "Wie kann man so eine Rasse holen - Mischlinge sind viel gesünder!" usw. 

Franz. Bulldogge ist nicht mein Traum-Hund gebe ich zu, aber besser ein Begleithund so einer Rasse, der eher gemütlich ist und zu seinem Lebensstil und seiner Lebenseinstellung passt, als ein Hund mit ausgeprägtem Jagdtrieb oder Wachsamkeit . Und bei Mischlingen ist es nicht selten, dass man nicht vorhersagen kann, was das für ein Hund ist!

Ich sage immer - bevor man einen Hund aus dem Tierheim "rettet", der vielleicht schlechte Erfahrungen hat und Probleme mit anderen Hunden/Menschen/Kindern hat, sollte man ERFAHRUNG mit Hund haben - sonst leist du den Hund aus, gibst ihm die Hoffnung auf ein schönes Zuhause, wirst mit seiner Erziehung überfordert und gibt ihn wieder zurück! Enttäuschung für Dich und für den Hund!

Es ist immer einfach einen Menschen zu beurteilen ohne seine Lebenssituation, seine Vorliebe und seine Erfahrungen  zu kennen! 

Du weißt besser, was du brauchst - nicht die anderen! Und ja - ich begrüße Tierschutz! Aber Tierschutz heißt für mich vor allem die  Verantwortung dem Tier gegenüber! Wenn du dir nicht sicher, dass du einem Hund aus dem Tierheim helfen kannst/willst ( sei ehrlich zu sich selbst - rechtfertige dich nicht vor anderen - besser für dich und für den Hund!), dann lass das und kaufe einen Welpen von einem Züchter! Aber dann bitte von einem seriösen Züchter!

LG,Lena

Da brauchst du dir überhaupt keinen Kopf zu machen. Einen Hund aus dem Tierheim zu holen ist zwar gut gemeint und lobenswert, aber wie viele dieser Hunde landen nach einiger Zeit wieder im Heim, weil die Tiere total gestört, und die wohlmeinenden Menschen wegen des Verhaltens des Hundes extrem überfordert sind. Also, du brauchst dir wirklich kein schlechtes Gewissen zu machen.

Du bist deshalb kein sclechter Mensch. Du kannst doch damit einem anderen Hund eine Canche geben. Das währe in diesem Fall ja der Welpe

Das ist Ansichtssache. Die einen sehen das so, die anderen so. Was du machst, musst du selber wissen. Entweder du lässt es oder du legst dir ein dickeres Fell zu.

Meine persönliche Meinung spielt hier zwar keine Rolle, aber die ist ähnlich, wie die von dsupper. 

1. Nein, Du bist deswegen kein schlechter Mensch und

2. Du hast ja zumindest Züchter die im VDH sind ausgesucht- d.h. Du willst nicht "irgendwelche" Züchter unterstützen, sondern schon nach gewissen Kriterien gehen

3. Es gibt aber auch ggfs. Hunde dieser gesuchten Rasse in Tierheimen- allerdings sind Rassetiere dort meistens auch schneller wieder vermittelt.

Aber wenn Du Argumente suchst gegen Leute die Dir ein schlechtes Gewissen einreden wollen, dann ist es am besten zu sagen, daß es die spezielle Rasse eben nicht in den Tierheimen gibt- oder eben gerade jetzt nicht.

Nein, dadurch ist man kein schlechter Mensch!

Ich finde es gut, dass du dir offensichtlich Gedanken über die unterschiedlichen Rassen und deren Bedürfnisse und Charaktere gemacht hast. Das ist durchaus nicht selbstverständlich.

Wie oft habe ich es schon erlebt, dass Menschen sich z.B. einen Husky angeschafft haben, nur weil er so toll aussieht. Sie aber nicht in der Lage sind, den Hund ausreichend zu bewegen oder geistig zu beschäftigen.

Da liegen Bordercollies den ganzen Tag langweilig in ihrem Körbchen und der Höhepunkt des Tages ist, eine Runde um den Block.

Das finde ich schlimm!

Ebenso schlimm finde ich es, wenn Menschen ihre Tiere bei dubiosen Hinterhof-Vermehrern oder bei Händlern direkt aus dem Kofferraum heraus kaufen.

Du willst bei einem VDH-Züchter kaufen, also bei einem Züchter, der Ahnung hat und seine Tiere gut behandelt.

Das zeigt, dass dir deine Verantwortung sehr bewusst ist.

Eine an sich klasse Antwort die leider durch den vorletzten Satz gestört wird.

Ein VDH-Züchter ist kein Garant für verantwortungsvolle Vermehrung. Es gibt auch andere Zuchtverbände die teils sogar besser zum Wohle des Tieres handeln.

Das wichtigste ist sich sehr umfassend zu informieren.

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Laß Dich da nicht verrückt machen. Hunderassen gehören zu unserer Kultur dazu, die meisten haben eine sehr lange Existenzberechtigung. Wenn ich eine für mich passende Rasse gefunden habe und diese gern haben möchte, dann ist mir ziemlich egal, was andere Leute darüber denken. ;-)

Wichtig ist, daß man sich einen Rassehund aus einer seriösen Herkunft holt, aber das scheint bei Dir ja der Plan zu sein.

Moin,

ein schlechter Mensch bist du deswegen nicht. Ich kann dich auch gut verstehen, würde es wohl grundsätzlich erstmal auch so machen. Aber es gibt ja auch im Tierheim Rassehunde, evtl. ja auch deine favorisierte Rasse?

Also ich persönlich würde mich vorher in meiner Umgebung zumindest erkundigen und den Hund ggf. kennen lernen wollen, vll wird es ja sogar Liebe auf den ersten Blick ;)

Und wenn nicht kann man immer noch zum Züchter gehen.

VG

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