Schlechter Bachelor - Kann ich gleich alles hinwerfen?

5 Antworten

Ich habe einen Bachelor mit 2,8 und bin mir sicher,dass ich auch damit Arbeit finden würde.

Also mach das Studium zu ende.

Auch mit einem Bachelor mit der Note 2,7 kann man einen Master machen. Viele Master an Unis "in der Provinz" sind z. T. sogar zulassungsfrei. Ansonsten kannst du beim Master es auch mit einer Studienplatzklage versuchen, die gelten aufgrund der unsicheren der Zulassungsordnungen von Masterstudiengängen als recht erfolgssicher.

Das klappt mit der Klage? Mit welcher Begründung, Kapazität?

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@SchneekugeI

Es gibt verschiedene Begründungen, die ziehen. Kapazität wäre eine, aber auch die Tatsache, dass die Zulassungsordnung häufig so ausgestaltet ist, dass ganze Gruppe von StudienbewerberInnen ausgeschlossen vom Studiengang sind (z. B. durch eine Mindestnote, die erreicht werden muss). Am besten sollte man sich mit einem Fachanwalt zusammentun, um zu Klagen.

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Mal ganz abgesehen davon, dass ich von diesen Bachelor-Studiengängen nix halte, weil sie den jungen Leuten "Karrierechancen" vorgaukeln, die es im wirklichen Leben nicht gibt, solltest Du diesen Studiengang auf jeden Fall BEENDEN. Und zwar MIT Abschluss!

Irgendetwas Malochen gehen kannst Du immer noch, wenn Du den Abschluss hast.

Was studierst denn Du? Und wo? Und was willst Du irgendwann einmal arbeiten?

Ganz ehrlich - es ist erst einmal wichtig, nach einem Studium den Fuß bei einem Unternehmen reinzukriegen. Dort musst Du Dich dann ins Zeug legen und gut sein. Nach 5 Jahren fragt Dich kein Schwein mehr nach dem Abschlussergebnis.

Kopf hoch! Liebe Grüße

weil sie den jungen Leuten "Karrierechancen" vorgaukeln, die es im wirklichen Leben nicht gibt,

Was meinst Du denn damit? Ich habe schon den Eindruck, dass man mit Bachelor (besser natürlich meist mit Master) einen Job bekommt... Zumindest haben einige meiner Kommilitonen inzwischen einen (durchaus guten) Job - und das mit teilw. besch*** Noten ;-)

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@sachichnich

Klar kriegt man einen Job, und was ein "guter Job" ist oder nicht liegt im Auge des Betrachters. Karriere und "einen Job kriegen" sind nur eben 2 verschiedene Dinge - so sehe ich das - und ich habe noch keinen Bachelor erlebt, der Karriere gemacht hätte.

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@MoniK2

und ich habe noch keinen Bachelor erlebt, der Karriere gemacht hätte.

Was vielleicht auch daran liegt, dass es das Studium noch nicht lange genug gibt, um von "Karriere machen" zu sprechen!? O.0

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@sachichnich

;-) Wenn ich den ersten Bachelor auf einem Vorstandsposten entdecke, geb' ich Dir einen aus :)

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@MoniK2

Nun sieh Dir mal die Durchschnitts-Zahlen an, wie lange ein Diplomer (für Dich wohl die heilige Kuh) braucht, um sich bis zum Vorstand hochzuarbeiten und dann rechnen wir das für den Bachelor um und sehen weiter....

Ach ja, darf der gewünschte Bachelor sich weiter bilden und z.B. einen Berufsbegleitenden Master bzw. MBA machen? Denn auch die wenigstens Diplomer kommen als reine "Diplomer" auf einen Vorstandsposten - viele haben weiterbildende Abschlüsse - je nach Fachgebiet - wie Steuerberater bzw. haben zumindest promoviert.

Mal ganz erhlich: Ich bin auch nicht gerade Verfechter des Bachelors - ihn aber abzustrafen als hätte man "schon alles gesehen und ach so viele Jahre in der Personalabteilung großer Unternehmen zugebracht" ist für mich ein wenig an der Realtität vorbei. Schließlich gibt es mittlerweile (fast) nichts anderes mehr, es wird also Zeit sich damit anzufreunden ;-)

Und BTW: Ich kenne einige Bachelor of Arts, welche nun in einer der Big4-Gesellschaften arbeiten - langt Dir das für einen "guten" Job? ;-)

Ich bleibe dabei und denke, dass der Bachelor nicht unbedingt verkehrt ist (über die bisherige Umsetzung lässt sich aber streiten) und sich durch Training on the Job und Nebenberufl. Weiterbildungen durchaus sinnvoll erweitern lässt.

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@sachichnich

Nee, versteh mich nicht falsch, Dipls sind für mich nicht die heilige Kuh, überhaupt nicht! Es wird nur so getan, als sei man mit so einem Bachelor-Abschluss besser gestellt als mit einem Kaufmannsgehilfenbrief der IHK -und das ist man nicht!

Der Bachelor wurde eingeführt, um Deutschen den Weg auf den internationalen Arbeitsmarkt zu eröffnen, da das englische "Diploma" im Ausland ein Lehrgangszertifikat ist, und kein Studienabschluss. Das Problem ist nur, dass in eben diesem Ausland der Bachelor ein minderer Studienabschluss ist, vergleichbar mit dem "Vordiplom" in Deutschland. Wer in UK oder USA oder auch in Asien ein zukunftsorientiertes (oder karriereorientiertes) Studium absolvieren will, macht den Masters. Als Bachelor wird man auch in England kein Vorstand :)

Nur hier in Deutschland wird so getan, als sei der Bachelor ein Studienabschluss, der ebenso qualifiziert und angesehen ist, wie ein Hochschuldiplom, und das ist es, was ich der deutschen Bildungspolitik vorwerfe - und nicht den jungen Leuten, die diesen Abschluss machen: Augenwischerei!

Und darin gebe ich Dir ganz recht - Training on the Job und Weiterbildung ist immer wichtig, und zwar für Dipls genau so wie für Bachelors :).

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@MoniK2

Jetzt verstehe ich Dich - zumindest annähernd.

Allerdings ist meine Erfahrung, dass die Leute sehr wohl wissen, dass der Bachelor nicht das Ende der Fahnenstange und ein Bachelorabsolvent nicht der Nabel der (Berufs-) Welt ist.

Vielmehr habe ich den Eindruck, dass die Studenten es so sehen (zumindest im Bereich BWL): Bachelor = Vordiplom, ein "komplettes" Studium = Bachelor plus Master.

Einigen Arbeitgebern langt aber zum Berufseinstieg der Bachelor und da finde ich ihn ganz sinnvoll: Schneller Berufseinstieg und dann nebenher noch Weiterbildung bzw. einen berufsbegleitenden Master machen. In diesem Bereich (also Flexibilität) hat diese offensichtliche Zweiteilung des Studiums in meinen Augen also durchaus was für sich.

Aber ich befürchte, wir kommen hier vom Hölzchen aufs Stöckchen ;-)

Fakt ist - und da sind wir uns ja auch einig - dass der Fragesteller seinen Bachelor machen sollte - ein (schlechter) Bachelor macht sich immer noch besser im Lebenslauf, als ein abgebrochener und u.U. bekommt er ja sogar einen Masterplatz;-)

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@sachichnich

Klasse, freut mich, dass wir uns doch noch verstehen ;-)

Ja, da hast Du recht, den Arbeitgebern langt der Bachelor, und zwar (und das ist meine Erfahrung auch mit den Big4 ....), weil sie Folgendes mit den Bachelors machen können, wofür sich die Masters/Dipls selten(er) hergeben:

  1. Sie geben ihnen tolle Titel: XXX-Manager
  2. Sie zahlen ihnen ein relativ geringes Grundgehalt
  3. Sie versprechen hohe Boni bei Zielerreichung - was dazu führt, dass alles, was der Vorgesetzte fordert, ohne nachzudenken erfüllt wird, egal, ob es jetzt menschenverachtend, sinnlos oder sogar kontraproduktiv ist.

Mit dem letzten Abschnitt bin ich ganz Deiner Meinung: Abschließen, auch wenn der Abschluss nicht berauschend ist! Und wenn es mit dem Masterplatz nicht klappt - gut im Job sein! Dann braucht man irgendwann überhaupt keine Note mehr von irgendeinem Abschluss zu nennen.

Ich wünsch Dir ein schönes Restwochenende, @sachichnich

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@MoniK2

weil sie Folgendes mit den Bachelors machen können, wofür sich die Masters/Dipls selten(er) hergeben:

  • Sie geben ihnen tolle Titel: XXX-Manager
  • Sie zahlen ihnen ein relativ geringes Grundgehalt
  • Sie versprechen hohe Boni bei Zielerreichung - was dazu führt, dass alles, was der Vorgesetzte fordert, ohne nachzudenken erfüllt wird, egal, ob es jetzt menschenverachtend, sinnlos oder sogar kontraproduktiv ist.

Da muss ich Dir leider widersprechen bzw. sagt meine Erfahrung was anderes - auch Diplomer und Master fangen bei den Big4 als Associate (Hochschul-Abgänger) bzw. mit etwas Berufserfahrung dann Senior Associate an - das ist einfach die Berufsbezeichnung und hat nichts mit dem Abschluss oder fancy titles zu tun... Und auch die Geschichte mit den Boni und der Arbeitszeit ist für Diplomer, Master und Bachelor gleich - man weiß, worauf man sich bei den Big4 einlässt....Lange Arbeitszeit und etliche Überstunden, die im Idealfall auch entsprechend ausgeglichen werden (variable Gehaltsanteile/Boni, Arbeitszeitmodelle etc.). Dass bei den Boni eine unterschiedliche Bemessungsgrundlage für Bachelor udn Dipl./Master angesetzt wird, ist mir nicht bekannt... Ja, das Grundgehalt eines Bachelors ist (etwas) niedriger - aber das sollte ja auch klar sein, dass das Grundgehalt für eine "schlechtere/kürzere" Ausbildung geringer ist, als das einer höherwertigen!

Alles in allem ist die Situation (Grundgehalt ausgenommen) für Master/Bachelor/Diplomer also die gleiche, außer das grds. natürlich lieber Master eingestellt werden...

Dir noch einen schönen Sonntag abend! :-)

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Ich studiere momentan allgemeine Chemie und ich würde wirklich sehr gerne den Master weiter dran hängen.

Ich war mit dem Studium in den ersten beiden Semestern wirklich ganz schon überfordert und ich habe sehr holprig angefangen, mittlerweile geht es ja auch und ich schreibe meine Einsen und Zweien, aber leider viel zu spät.

Ich weiß das es natürlich auch Eigenverschulden ist, und ich habe mir schon oft genug dafür selber in den Hintern gebissen, nur ändern kann ich leider auch nichts mehr dran!

Und ja vllt könnte ich nach dem Bachelor erstmal arbeiten gehen, aber nimmt man wen mit einem Schnitt von 2,7 überhaupt?

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@KlarissaTan

Hör doch auf dir so einen Mist einzureden. Glaubst du ernsthaft, die Abschlussnote ist so interessant?

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@Kristall08

Ja natürlich? Jemand mit einem Schnitt von 1,5 wird doch wohl mehr Chancen haben wie einer mit 3,0, sonst würden das ganze Notensystem ja keinen Sinn machen

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@KlarissaTan

Kommt drauf an - wenn der 1,5er über 0,0 soft skills verfügt, und der 3,0er gute praktische Erfahrungen, Teamgeist usw. vorweisen kann, haben beide in vielen Unternehmen gleich gute Chancen...

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