Schlaganfall und wie geht es jetzt weiter?

...komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Du machst das schon richtig und hast ja auch schon einige Tipps bekommen.

Ich möchte Dir aber nur sagen, dass Ihr bitte nie die Hoffnung aufgeben solltet. Ich selbst habe vor einigen Jahren aus heiterem Himmel, ohne Risikofaktoren, eine ausgedehnte Hirnbutung gehabt, die nicht erkannt worden ist. Nur die Tatsache, dass ich wegen einer anderen "Baustelle" hochdosiert Cortison genommen habe, hat mir das Leben gerettet.

Ich konnte mich zwar bewegen, bon sogar noch sehr viel  Auto gefahren, Aber hatte auch Sprach-und Schreib, Wortfindungsstörungen, konnte zwar lesen, aber nicht verstehen, ziemlich massive Einschränkungen eben. Trotz der späten Diagnose (erst 7 Wochen danach), meiner Kollegenphobie (ich bin selbst Medizinerin) und der Tatsache, dass ich weder Reha noch sonstige Maßnahmen gemacht habe, ist bei mir alles wieder gut geworden. Ich bin zwar nicht mehr ganz so schnell beim Lesen wie früher, aber meine Sprachkenntnisse, die auch ganz weg waren, sind nach etwa 2 Jahren zurück gekommen, mein Gedächtnis funktioniert wie ein Uhrwerk. Beim Schreiben bin ich etwas langsamer (mit der Hand), beim Tippen unterlaufen wir manchmal Schreibfehler, aber ich denke, dass ist nach so schlimmen Dingen ja auch akzeptabel.

Dein Schwiegervater braucht Hilfe und Verständnis, das habt Ihr. Alles Gute für ihn.

Vorab ich habe keine eigene Erfahrung mit Schlaganfällen.Jedoch denke ich - er muss es selbst wollen  - einen Willen entwickeln. Ich würde so viel wie möglich mich mit ihm versuchen zu unterhalten und seine Fähigkeit fördern vielleicht auch so wie hier beschrieben.

http://www.vitanet.de/krankheiten-symptome/schlaganfall/rehabilitation/logopaedie 

Also wohl erst mal weiter die Logopädie und deren Übungen machen - alles ist möglich.

Gute Besserung.

Wenn sich die Reha dem Ende entgegenneigt, kommt es zu einem Entlassungsgespräch (2 Tage bis etwa 1 Woche), bei dem ihr dieses Thema ansprechen müsst. Die dortigen Ärzte verschreiben in aller Regel den "ersten Satz" der notwendigen weiteren Therapien. Wenn diese Rezepte dann angefangen werden, solltet ihr euch nach einem guten Neurologen umschauen zu dem ihr anach gehen wollt, der dann die weiteren Therapien verordnet, oder notwendig werdende Hilfsmittel verschreibt, etc.!

Die Rehaklinik ist ab dem Entlassungstag nicht mehr für Deinen Schwiegervater zuständig. Also die ersten Rezepte und Verordnungen unbedingt während des Entlassungsgesprächs verordnen lassen!

Tut mir leid für deinen Schwiegervater.

Aber wie es bei ihm weitergeht, das können dir nur die Ärzte sagen, denn bei jedem Schlaganfall - Patienten sieht es anders aus.

Vermute mal, dass die Ärzte euch Auskunft geben, da würde ich mal fragen was auf euch zukommen könnte, damit ihr dann etwas planen könnt.

Ihr werdet ihn ja mal besuchen oder? Dann würde ich mit den Ärzten sprechen.

Was das Sprechen betrifft, weil das Sprachzentrum zu große Einblutungen bekommen hat und er nicht mehr richtig sprechen kann? Da könnt ihr zuhause noch viel selber machen. Immer wieder reden und üben und langsam die Wörter vorsagen.

Deinem Schwiegervater und euch Alles Gute.

Das werden wir auch machen.. 
Ich hab ja auch nach Erfahrungen Betroffener oder deren Angehörigen gefragt 😊

(Habe mir erlaubt deine Antwort oben als Kommentar beizufügen die Antwortfunktion ist für die auf deine Frage antwortenden vorbehalten...) 

0

Hallo Muddi,

Ihr solltet mit den Ärzten sprechen. Du hoffst, daß er wieder selbstständig leben kann, aber das müßt Ihr erst mal abklären. 

Wie hat er zuletzt gelebt, alleine, in einer Ehe/Beziehung oder bei Euch? 

Durch die Rehamaßnahmen macht er sicher Fortschritte, aber wenn er Probleme zu sprechen hat, ist er derzeit nicht unbedingt im Stande, für sich einzukaufen.

Es ist toll, daß Ihr Euch kümmert, aber was notwendig und sinnvoll ist, wird sich erst aufgrund der Fortschritte in der Reha herausstellen.

Alles Gute für Euch und Deinen Schwiegervater,

Giwalato 

Frag das bitte die behandelnden Ärzte.

Was möchtest Du wissen?