Schlaganfall oder Migräne? (Langer Text!)

6 Antworten

eine zeitlich enge begrenzung heisst nicht, dass die symptome nichts mit einem schlaganfall zu tun hätten. es gibt die sogenannte transitorische ischämische attacke TIA, wo sich wie bei einem schlaganfall eine ader verschliesst, aber dann doch wieder aufgeht. eine TIA kommt oft vor dem eigentlichen, schädigenden schlaganfall.

allerdings können auch bei migräne ähnliche symptome wie beim schlaganfall auftreten. der unterschied ist allerdings, dass sich das dann nicht auf eine körperhälfte bezieht.

Es liest sich wie die Migräne mit Aura. Ich habe das auch, und es begann bei mir mit 15.

Sehstörungen, Wahrnehmungsstörungen (schwebendes, unreales Gefühl), halbseitige Taubheitsgefühle in Fingern oder Gesichtshälfte, Sprachstörungen, Denkstörungen - mit anschließenden starken Kopfschmerzen, Übelkeit, Lichtempfindlichkeit deuten auf einen MIgräneanfall hin.

Um andere Erkrankungen auszuschließen, stelle dich einem Neurologen vor. Der wird durch Tests herausfinden, ob es Migräne ist.

Hallo mynameisjanine,

die Symptome, die du beschreibst sind nicht typisch für einen Schlaganfall, da sie zeitlich eng begrenzt auftreten. Dafür sind sie ganz typisch für eine Migräne mit Aura.

Migräneaura:

Sehstörungen, Sprachstörungen oder einseitige Taubheitsgefühle sind typisch für eine Migräneaura, die üblicherweise vor dem Migränekopfschmerz stattfindet. Dauer: zwischen 10 bis 60 Minuten. Nur ein kleiner Teil der Menschen mit Migräne haben eine Aura – manche davon haben auch nur die Aura ohne nachfolgenden Kopfschmerz.

Migränekopfschmerz:

Meistens einseitiger Kopfschmerz, Übelkeit (manchmal mit Erbrechen), Licht-, Geräusch-, oder Geruchsempfindlichkeit. Der Schmerz verschlimmert sich bei Bewegung / körperlicher Anstrengung. Dauer einer Migräneattacke: Wenige Stunden bis zu 3 Tagen. Die ersten Migräneanfälle treten bei den Meisten erst ab der Pubertät auf. „Normale“ Schmerzmittel wirken oft nicht ausreichend.

Es gibt viele verschiedene Arten von Migräne, deshalb müssen nicht alle genannten Symptome auch immer und bei Jedem genauso zutreffen.

Bei jedem zehnten Migränekranken beginnt der Anfall mit Störungen des zentralen Nervensystems, die man als “Aura�? bezeichnet. Diese Störungen entwickeln sich binnen weniger Minuten und dauern üblicherweise maximal eine Stunde. Wenn mehrere Störungen nacheinander auftreten, so addieren sich die Zeitspannen und können dann die Dauer von einer Stunde überschreiten. Auch bei einer Sonderform der Migräne – der “Migräne mit verlängerter Aura�? – halten die Störungen länger an: zwischen 60 Minuten und sieben Tagen. Was aber ist eine Aura? Das Phänomen wurde nach der griechischen Göttin der Morgenröte Aurora benannt. Vor der Kopfschmerzattacke treten wie bei einem Sonnenaufgang innerhalb von 15 bis 30 Minuten langsam stärker werdende neurologische Störungen auf. Meist – in etwa 90 Prozent der Fälle – handelt es sich um Sehstörungen. Am Rande des Gesichtsfeldes tauchen plötzlich flimmernde Punkte oder Zickzacklinien, Schlieren oder Schleier auf, die sich allmählich ausbreiten. Die Aura kann sich jedoch auch in Form von Schwindel, Sprachstörungen, Kribbeln in bestimmten Körperteilen oder sogar Lähmungserscheinungen zeigen.

http://www.schmerzklinik.de/service-fuer-patienten/migraene-wissen/formen/

Ein Neurologe ist der zuständige Facharzt für Migräne.

LG Emelina

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