Schlaganfall mit 87, seit 2 tagen keine flüssigkeit mehr...

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3 Antworten

Das ist ein ganz empfindliches Thema.

Anhand deiner Formulierung vermute ich, dass dein Urgroßtante im Sterben liegt. Die Ärzte und Pflegekräfte versuchen nun, ihr das Sterben so angenehm wie möglich zu machen. Jede Manipulation, z.B. Nahrung zögert diesen Prozess hinaus und man geht davon aus, dass dem Patienten dieser sehr friedlichen Prozess unnötig erschwert wird.

Ein sterbender Mensch brauch keine Nahrung. Es wird nicht mehr verwertet. Sämtliche Funktionen des Körpers beschränken sich auf Atmung und Kreislauferhaltung. Flüssigkeit hingegen sollte er dennoch i.v. erhalten. Nicht literweise, aber soviel um das Gefühl des Durstes zu reduzieren. Hier hilft auch Mundpflege.

Ich an deiner Stelle würde die Dame in ein Hospiz oder auf eine Palliativstation verlegen lassen. Hier kann sie friedlich, umsorgt und menschenwürdig gehen.

Ich wünsche Euch auf alle Fälle alles erdenklich Gute und viel Kraft für die Zukunft! ...

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Kommentar von Jacquiiiiiii
25.01.2013, 00:22

vielen dank für deine antwort. nur sind die symthome die zu der vermutung führten ja gar nicht mehr da. also ihr körper hat wieder überall wärme und atmen tut sie auch noch recht gut... woher weiß man in so nem fall, dass nichts mehr zu machen ist? sie hat einen pilz im mund, den man auch behandeln wollte mit dieser mundfplege, doch meine tante hat jedes mal ihren mund zusammen gekniffen. verspührt man in so einem zustand denn noch durst? wieso bekommt sie denn dann noch antibiothika?

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Also ich arbeite auch im Krankenhaus und normalerweise geben sie bis zum Schluss Flüssigkeit und Morphium in diesem Fall wie du richtig vermutet hast...wenn sie momentan keine Flüssigkeit bekommt ist das fast schon passive Sterbehilfe...sie MÜSSEN ihr bis zum Schluss geben was sie braucht....außer sie hat eine Patientenverfügung (eine Art Testament) in der etwas anderes steht...

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Kommentar von Jacquiiiiiii
25.01.2013, 00:16

vielen danke für deine antwort. sie hat keine patientinverfügung. ich hatte vorhin noch einmal angerufen um zu fragen, doch sie gab mir halt nur die antwort, dass es so mit dem oberarzt abgesprochen sei, sie aber kein durst oder hungergefühl verspührt. sie kämpft ja noch gegen an, woher weiß man dann das sie stirbt? sie meinte das würde sich dann nur um wochen verschieben... ist sowas sicher? ich bin total fertig und das nimmt einen so furchtbar mit, weil man so machtlos ist. ist das nicht eine totale quälerei für meine tante? wenn dies echt so ist, dann stirbt sie in meinen augen nicht an den folgen eines SA. tut mir leid für all die fragen...

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Eigentlich müssen sie ihr was geben. Wenn nicht durch Magensonde, dann per Troppf in die Vene.

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Kommentar von Jacquiiiiiii
25.01.2013, 00:06

vielen dank für deine schnelle antwort. der meinung bin ich auch und dieser gedanke lässt mich nicht zur ruhe kommen. man fühlt sich so hilflos. wenn man ihr bis morgen nichts gibt und sie dann stirbt, stirbt sie dann infolge des schlaganfalls oder kann es sein, dass sie verdurstet ist?! es gibt leider so unterschiedliche antworten, ab wann man verdurstet. ich finde es nun sehr komisch, da der körper doch gerade in so ner zeit viel kraft braucht, oder?

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