Schlaganfall bei meinem Vater

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3 Antworten

Da dein Vater ja schon sehr krank ist ,ist es trotz intensiver Versorgung bei diesen Patienten eher möglich das die folgen dramatischer ausfallen ,als bei einen ansonst gesunden Menschen .

Die Lähmungen und das herrunterhängen eines Mundwinkel sowei der vorrübergehnde Sprachverlust sind bei jeden Menschen fast gleich ,,,nur andere kriegen dies schneller in Griff da der Körper nicht schon vor belastet ist

Ich wünsche Dir und Deinen Vater alles Gute und Gute Besserung

Wenn ich das richtig verstanden habe, hat Dein Vater den Schlaganfall im Herzzentrum erlitten, in das er von einer anderen Klinik eingewiesen worden war. Da im Herzzentrum lediglich die Werte des Herzens erfaßt werden und nicht parallel dazu die Carotis (Hauptschlagader) auf Beläge hinuntersucht wird, wäre ein akuter Schlaganfall nur dann erkennbar, wenn parallel dazu ein EEG gemacht werden würde, mit dem der akute Verschluß erkennbar wäre, weil das eine Reaktion wie bei einem Kurzschluß geben würde.

Werden keine solchen Messungen durchgeführt, ist ein Schlaganfall auch nicht sofort erkennbar.

Offensichtlich war das Zeitfenster längst überschritten, in dem man den Zustand Deines Vaters noch verbessern hätte können.

Die Schäden, die Du hier ansprichst, Aphasie und rechtsseitig gelähmt waren beim Eintreffen in der Stroke-Unit bereits vorhanden und nicht mehr reversibel (rückgängig zu machen).

Auch, wenn ein Patient nach einem Schlaganfall an einen Monitor angeschlossen ist, so bedeutet das nicht, dass die später erkennbaren Folgen nicht bereits vor dem Transport in die Stroke-Unit entstanden waren.

Der Monitor ist lediglich dazu da, die lebensnotwendigen Signale zu überprüfen und einzusschreiten, wenn beispielsweise ein eklatanter Blutdruckabfall oder eine mangelnde Sauerstoffzufuhr eintritt.

Du hast da eine völlig falsche Vorstellung, was in einer Stroke-Unit passiert. Wenn der Patient dort eintrifft, hat er bereits längst seine folgenschweren Schäden davongetragen.

Dein Vater ist ein Risikopatient, das mußte er wissen. Diabetes und dazu noch Herzprobleme, da war ein größeres Ereignis wie der Schlaganfall bereits vorprogrammiert.

Was hat Dein Vater unternommen, um sein Diabetesproblem zu minimieren? Ist er etwas schwergewichtiger?

Mit einer guten Reha kann man den Zustand schon noch verbessern. Das hängt aber auch von der Mitarbeit Deines Vaters ab!!!

Ich wünsche Deinem Vater alles Gute - hatte selbst einen Schlaganfall und weiß, wie man sich da fühlt!

Das liest man doch schon aus der Beschreibung des Ablaufs und der Vorerkrankungen.

Heutzutage geht zwar vieles, was vor Jahren noch als unmöglich galt, aber echte Hexerei wurde bisher nicht erfunden und in Kliniken eingeführt. Gelegentlich gibt es aber Wunder.

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