Schlaganfall - Reha - was dann?

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3 Antworten

Das ist sehr unterschiedlich.

Ich habe zwei Schlaganfälle in der Familie. Einmal traf es den Vater meiner Kinder mit Mitte 40. Schock! Er hat sich relativ schnell wieder erholt. Zurück geblieben ist nur eine "Kleinigkeit". Also Glück gehabt. Mein Schwiegervater hatte mit Mitte 70 einen Schlaganfall. Das ist jetzt 7 Jahre her. Da geht nichts. Nur Bett und Rollstuhl. Kurzzeitig ging es etwas besser, dann musste er wegen einer anderen Sache mal in die Klinik, das hat ihn dann wieder "zurückgeworfen". Er kann auch nicht sprechen.

Eine ähnliche Frage kam schon einmal von dir. Es kann unter Umständen sehr lange dauern, bis man Fortschritte oder Besserungen sieht. Ich hatte dir auf deine letzte Frage bezüglich dessen schon gesagt, das Gehirn muss umlernen und das ist ein langer Prozess. Die geschädigten Regionen im Gehirn sind nunmal zerstört und müssen durch andere Regionen des Gehirns ersetzt werden. Dazu braucht es auch nach der Reha Therapien um daran zu arbeiten. Manchmal kann das bis zu Jahren dauern und erfordert stetige Mitarbeit durch den Patienten, auch wenn es nicht immer einfach ist. Schau dir z.B. Gaby Köster an, die arbeitet bereits seit fünf Jahren daran, wieder gesund zu werden und obwohl große Fortschritte erzielt werden konnten, sieht man ihr die Krankheit immer noch an.

Es kommt immer auch auf den Patienten an, ob und wie Fortschritte erreicht werden.

Das weiß man nicht so sicher. Wie alt ist der Verwandte denn?

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