Schlaftabletten Kurz- und Langzeitfolgen

... komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Man muss sich immer die Frage stellen aus welcher Indikation heraus man Schlafmedika zu sich nimmt. Kurzzeitig zb. wenn man im Krankenhaus ist und man aufgrund des Ortswechsels nicht schlafen kann ok ,aber nicht willkürlich nur weil man mal etwas scchwieriger einschläft. Da sollte man versuchen mit pflanzlichen Mitteln zu arbeiten wie zb. Passedan gtt(=Tropfen), Nervenruh Dragees, Baldrian Dragees. Oder ein warmes Vollbad , ein Entspannungstee, Tropfen Lavendel auf den Kopfkissen geben. Vor der Einnahme der Schlafmedika sollte man ärztlich abgeklärt haben das es keine andere Ursache für die Ein und Durchschlafstörungen gibt. Langzeitfolgen können natürlich sein das sich ein gewisser Gewöhnungseffekt einstellt dh. man muss die Dosierung erhöhen. Grundsätzlich ist der Schlaf mit Medika nicht zu vergleichen wie ohne denn mit den Medika gibt es die wichtigen REM(Rapid Eye Movement) PHASEN nicht. Am nächsten Tag kann es zu einem sogenannten Hangover kommen uvm.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Moin,

Viele Hypnotika werden nur sehr langsam abgebaut, so dass es am nächsten Morgen zu Müdigkeit und Abgeschlagenheit kommen kann, dem sogenannten „hangover“. Je nach Typ bzw. Wirkweise haben Schlafmittel weitere stoffgruppentypische ungewünschte Wirkungen. Es entstehen Wechselwirkungen mit zahlreichen Arzneistoffen, unter denen besonders die Wirkverstärkung bei gleichzeitiger Einnahme anderer zentral dämpfender Stoffe oder von Alkohol hervorzuheben ist. Unerwünschte Wirkungen können auch Müdigkeit, Kopfschmerzen, Niedergeschlagenheit, Muskelschwäche, Benommenheit, Schwindelgefühl und Nachlassen sexueller Bedürfnisse sein. Schlaftabletten wirken zwar schlafanstoßend, die Schlafqualität verschlechtert sich jedoch häufig.

Mfg

OpTiK_FLaViOn

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Bei den rezeptfreien Schlafmitteln handelt es sich normal um Schlafmittel aus der Antihystamingruppe. Diese können auf Dauer folgende Nebenwirken entwickeln:

Mundtrockenheit (gehemmte Speichelbildung), Erweiterte Pupillen, Harnverhalt/Blasenlähmung, Obstipation (Verstopfung) oder gar Darmlähmung, trockene, rote und warme Haut (verminderte Schweißbildung), Blutdruckfall, Unruhe, Erregung, Angst, Halluzinationen, Krämpfe und Atemdepression (man bekommt weniger/schlecht Luft ).

Bei kurzer Einnahme tritt meist nur die Müdigkeit am nächsten Tag auf (Hangover Effekt). Aber das wurde ja schon erwähnt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von SpiritStar
14.07.2011, 04:15

Ein gutes pflanzliches Mittel, das mir auch schon oft geholfen hat bei solchen Störungen sind "Kytta Sedativum Dragees". Test solcher Mittel bevorzugen zwar reine Baldrianpräparate, aber die Kombi in den Dragees hatte bei mir und vielen anderen Mensche die ich kenne, bisher den besten Effekt, bei rein pflanzlichen Mitteln.

0

Beachten sie die Packungsbeilage oder fragen sie ihren Arzt oder Apotheker :)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Rezeptfrei - halb so schlimm. Da würd ich aber gleich Johanniskrauttee trinken, is net so schlecht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von SpiritStar
14.07.2011, 04:12

Baldriantee wäre besser... aber bitte vorsicht mit Aussagen - rezeptfrei = halb so schlimm, das ist nämlich absolut nicht so bei chem. Präparaten.

0
Kommentar von Tekfunk35
15.07.2011, 04:20

Verglichen mit Benzos ist es aber Pillepalle

0

kurzzeitfolgen: du wirst müde und schläfst ein

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?