Schlafstörungen - Alpträume?

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3 Antworten

Hallo feyzaaa.

Das Phenomen, dass du beschreibst nennt sich "Pavor Nocturnus".

Als Pavor Nocturnus (englisch: sleep terror) bezeichnet man ein plötzliches Erwachen aus dem Tiefschlaf mit gellendem Schrei und Anzeichen intensiver Furcht und starken "Heulatakken". Der/ Die Betroffene reagiert in diesem Zustand nicht auf Trost oder Zuspruch.
Nach 5-10 Minuten geht die Erregung von alleine zurück.
Am nächsten Morgen weiß der/die Betroffene in aller Regel nichts mehr von der nächtlichen Episode.
Die so genannten "Aufwachparasomnien" nehmen an Häufigkeit zu, je tiefer der Schlaf ist bzw. je größer der Schlafdruck wird. Als Betroffene solltest du daher alles meiden, was das Aufwachen erschwert bzw den Schlaf vertieft. Aus diesem Grunde solltest du:

Vor dem Schlafengehen auf Alkohol verzichten

Schlafentzug vermeiden (Vorsicht bei Schichtarbeit, Fernflügen usw)

Regelmäßige Zubettgeh- und Aufstehzeiten Ausreichende Liegezeit im Bett einhalten und planen

Verzicht auf Schlafmittel

Und Regelmäßiger Mittagsschlaf (maximal 2 Stunden)

Die Therapie, sofern erforderlich, erfolgt je nach Einzelfall psychotherapeutisch oder medikamentös (Antidepressiva, meist Citalopram 10-20mg). Dieses Syndrom ist, sofern keine z.B Tumorerkrankung vorhanden ist völlig heilbar.

LG :) Und vor allem hab keine Angst vor diesen Episoden. Sie sind zwar schrecklich und beängstigend, aber ungefährlich.

Hallo Feyzaa,

zunächst möchte ich Dich auf die Entspannungstechniken verweisen, die ich Dir vorhin mitgab:

https://www.gutefrage.net/frage/stress--entspannung--motivation?foundIn=list-answers-by-user#answer-220546876

Das scheint mir nun noch notwendiger, dass Du Dich damit beschäftigst. Es scheint sich bereits im Schlaf bemerkbar zu machen und Du stehst offensichtlich unter enormem Stress.

Ich gebe Dir ergänzend noch ein paar Tipps für einen gesunden Schlaf:

http://www.medizin.de/aktuelles/gesundheit/gesund-schlafen-tipps-fuer-einen-erholsamen-schlaf.html

Wenn Du noch Fragen hast, schreibe mir gerne :)

Alles Gute

So etwas ist emotional/stressbedingt. Etwas ähnliches hatte ich auch früher - im Nachhinein kann man das aber den Lebensumständen zuordnen und als diese dann besser wurden wurde auch der Schlaf ruhiger. Du solltest also überlegen welche emotionalen Ursachen es haben könnte oder du kannst auch in einem kleinen Notizbuch alles festhalten woran du dich am nächsten Morgen erinnerst, damit es dann besser kontrollieren kannst.

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