Schlafstörung - Was hilft noch?

6 Antworten

Hi Moonlightlea,

hier mal ein paar Fakten, die Dir vielleicht helfen können:

Ursachen von Schlafstörungen

Die Ursachen bei Schlafstörungen können sehr vielfältig sein:

  • Äußere Störbedingungen (z. B. Lautstärke, Raumtemperatur, unbequemes Bett usw.)
  • Unbeständiger Tageszyklus (z. B. Schichtarbeit, Jetlag usw.)
  • Stimulanzien (z. B. Kaffee, Alkohol, Drogen usw.)
  • Nebenwirkungen von Medikamenten (z. B. Antidepressiva, ADHS-Medikamente, Schmerzmittel usw.)
  • Psychosoziale Belastungen (z. B. allgemeine Sorgen, Stress, Beziehungsprobleme, Prüfungsangst usw.)
  • Psychische Erkrankungen (z. B. Depression, Phobien, Schizophrenie usw.)
  • Organische Ursachen (z. B. Schilddrüsenüberfunktion, Herzrhythmusstörungen, Erkrankungen der Atemwege, Atemaussetzer usw.

Äußere Störbedingungen und Psychosoziale Belastungen zählen zu den häufigsten Ursachen, z. B. das Grübeln und die Gedankenschleifen in lebensbelastenden Situationen während der Einschlafphase.

Allgemeine Verhaltensregeln

Es gibt einige allgemeine Verhaltensregeln der sogenannten "Schlafhygiene",. Manche sind total offensichtlich, andere nicht zwangsläufig. DIe können aber gut helfen:

  • Halten Sie jeden Tag (auch am Wochenende) regelmäßige Aufsteh- und Ins-Bettgeh-Zeiten (max. Abweichung 30 Min) ein.
  • Verzichten Sie auf längere Nickerchen tagsüber (Ausnahme: 20 bis 30 Minuten vor 15:00 Uhr).
  • Schränken Sie Ihre Bettliegezeit auf die Anzahl Stunden ein, die Sie im Mittel pro Nacht in der letzten Woche geschlafen haben.
  • Trinken Sie drei Stunden vor dem Zubettgehen keinen Alkohol mehr.
  • Trinken Sie 4-8 Stunden vor dem Zubettgehen keinen Kaffee mehr.
  • Drei Stunden vor dem Zubettgehen sollten Sie keine größeren Mengen essen und/oder trinken.
  • Rauchen Sie nicht mehr nach 19 Uhr abends oder geben Sie das Rauchen ganz auf.
  • Gestalten Sie eine angenehme Schlafumgebung (Temperatur >18°C, angenehme Kissen und Matratzen, kein Lärm....)
  • Vermeiden Sie körperliche Überanstrengung nach 18 Uhr.
  • Schaffen Sie zwischen Ihrem Alltag und dem Zubettgehen eine "Pufferzone". Also kein Streit oder Stress vorher...
  • Legen Sie sich ein regelmäßiges Zubettgehritual zu.
  • Wenn Sie nachts aufwachen, sollten Sie nichts essen.
  • Setzen Sie sich keinem hellen Licht aus, wenn Sie nachts wach werden und aufstehen müssen.
  • Vermeiden Sie es nachts auf die Uhr zu gucken.
  • Setzen Sie sich nach dem Aufstehen am Morgen nach Möglichkeit etwa eine halbe Stunde lang dem Tageslicht aus.
  • Das Bett ist nur zum Schlafen und zu sexuellen Aktivitäten da.

Therapie

Psychisch bedingte Schlafstörungen sind mittels Hypnose sehr gut behandelbar. Zusätzliche kann das Erlernen von Entspannungstechniken wie z. B. Selbsthypnose im Rahmen der Therapie nicht nur zu einer deutlichen Linderung, sondern in vielen Fällen kompletten Beseitigung von Schlafstörungen führen. Hier gibt es mittlerweile zahlreiche STudien, die die Effektivität wissenschaftlich beweisen.

In vielen Fällen können Schlafstörungen durch sehr einfache und konsequente Verhaltensänderungen in kurzer Zeit beseitigt werden oder die Problematik deutlich verbessern helfen.

Im Falle, dass die Schlafstörungen körperliche Ursachen haben oder in Zusammenhang mit der Einnahme von Alkohol, Stimulanzien, Medikamenten oder Drogen stehen sind primär diese Ursachen anzugehen. Hier ist in jedem Fall eine Behandlung durch einen Facharzt notwendig, während psychotherapeutische Maßnahmen – in enger Absprache mit dem behandelnden Arzt – begleitend sinnvoll sein können.

Hoffe das hilft Dir...

LG

Ich habe auch Schlafstörungen. Bei mir liegt es daran das mich nachts zu viel beschäftigt. Ich denke zuviel über etwas bestimmtes nach oder habe zuviel stress.

Um wieder in meinen schlafrhythmus zu kommen, hab ich vor einem halben jahr für einen tag, eine nacht und den darauffolgenden tag gar nicht geschlafen. Dann an dem abend bin ich um 10 ins bett gegangen und habe bis morgends um 7 geschlafen. Meinen Schlafrhythmus hatte ich denn wieder nach einer weile. Keine Ahnung ob das auch bei dir hilft, aber bei mir funktioniert es. Wenn du es ausprobieren solltest, dann mach das am besten in den ferien.

Ein besuch im Schlaflabor wäre vorher aber glaube ich besser. (mir hat der nichts gebracht weil ich da gar nicht schlafen konnte, aber vielleicht kann man dir dort besser helfen)

Die üblichen Sachen Tee, Warme milch , Baldrian, Melisse, Meditation haben nichts gebracht sowie Pflanzliche Schlaftropfen...

Die Meditation wirkt dann nicht, wenn du dich nicht darauf einlässt, du sie nicht regelmäßig betreibst, du davon abgelenkt wirst...

Du kannst es erneut probieren... oder dich in neurologische Behandlung begeben und dich krank fühlen.

Befreie das Potenzial, das in dir steckt.

Kennst du diese Anleitung zur Meditation schon? http://www.selbstbewusstsein-staerken.net/meditation-lernen/

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(Bitte nicht auf die rechtschreiben und oder Komma Setzung achten)

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