Schlafrhythmus meines Babys - Frage an Experten!

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15 Antworten

Hallo, habe drei Kinder -schon aus dem Baby-Alter lange raus (13m, 22w,25w) und ich habe auch noch drei jüngere Schwestern inzwischen alle mit 2 Kindern. -also doch einige Erfahrung,

  • vor 2-3 Jahren fand in Dresden eine internationale Schlafkonverenz statt und es gab auch einen öffentlichen, sehr interessanten Vortrag zum Thema Schlafen: -das Schlafbedürfnis und der entsprechende Schlafrythmus ist angeboren (sogar in den Zellen nachweisbar! -diese sind entsprechend dem angeborenen individuellen Biorythmus unterschiedlich aktiv und mit unterschiedlichem Licht kann man das beeinflussen -also weißes Licht macht munter und rotes Licht macht müde, aber gesund ist das wohl eher nicht) und von Mensch zu Mensch unterschiedlich und es ist unnatürlich, warum Kinder immer zur gleichen Zeit ins Bett gehen müssen -das ist allerdings für die Eltern praktisch, dann haben sie ihre Ruhe!?

  • also, kein Erwachsener geht immer zur gleichen Zeit ins Bett, isst immer zur gleichen Zeit und auch immer die gleiche Menge nach "Vorschrift"! aber unsere Kinder (Babies oder auch älter sollen das müssen?! weshalb?

  • wenn ein Kind schreit, dann hat es einen Grund, es hat Kummer und den sollte man versuchen herauszufinden -wir können uns alleine helfen, aber ein Baby ist noch nicht dazu in der Lage (frage doch mal einen bettlägerichen kranken Menschen, wie man sich da fühlt, wenn man auf die Ansichten anderer angewiesen ist und es extreme Unterschiede gibt, zwischen den individuellen Bedürfnissen und dem Sollverhalten)

  • wenn ein Kind viel erlebt hat, ist es natürlich eher müde, und ob es viel erlebt hat, können wir als Erwachsene gar nicht mit Bestimmtheit sagen, weil wir die Welt doch etwas anders erleben als ein Baby oder Kind, also wenn sie müde ist -ins Bett mit ihr und wenn sie nicht müde ist, warum soll sie dann nicht noch wach bleiben -du gehst doch auch nicht ins Bett, wenn du nicht müde bist, nur wegen der Gleichmäßigkeit

  • vielleicht stört sie das Pucken -ich kann mir nicht so richtig vorstellen, das ein fast einjähriges gesundes Kind so wenig Bewegungsdrang hat, auch im Schlaf nicht, dass man es einbinden sollte, allerdings haben Kinder eine hohe Frustrationstoleranz -und trotzdem hätten meine Kinder alle drei so niemals geschlafen, (eine Ausnahme könnte es sein, wenn man ein autistisch veranlagtes Kind hat, für diese Menschen soll das Enschränken der Bewegungsfreiheit sehr hilfreich sein, weil die Zahl der Eindrücke dadurch wesentlich verringert wird und bei Autisten werden nicht wie bei normalen Menschen, nur die wichtigsten Eindrücke bewusst verarbeitet, das andere wird weggefiltert in einem bestimmten Teil des Ghirns, sondern alle Umwelteindrücke stürmen auf den Menschen ein, und dass ist auf dauer bestimmt sehr anstrengend und auch auch beängstigend)

-ich halte nichts davon, Kinder nach den Ratschlägen von Experten zu vereinheitlichen, das macht kein vernünftiges Tier -kein Hund, kein Affe mit seinen Kindern -warum sollen wir Menschen dass dann so machen? Ich kenne keinen vernünftigen Grund, aber ich weiss, dass man früher (als ich Baby war) Kinder auf die Minute genau gefüttert hat und wenn Kinder 2 Minuten eher Hunger hatten, mussten sie schreien (damit es keine Tyrannen werden -heute sind sich die Experten einig, dass das ausgemachter Blödsinn ist,...) und ich denke, dass ein Kind von alleine weiss -von Natur aus,angeborenermaßen, was gut ist (also ich rate dir, höre auf dein Kind und auf deinen inneren Verstand als Mutter und nicht darauf, was "Experten", Verwandte und Bekannte sagen -die Natur hat es so eingerichtet, dass jeder etwas anders ist, das können wir nicht ändern, natürlich kannst du dein Kind dazu zwingen, und weil es sich nicht wehren kann, lernt es damit umzugehen -sich daran zu gewöhnen, oder es wird krank, wenn es das nicht lernen kann im übrigen würde ich auch Dinge nicht machen, die als absolutes muss gelten, wenn ich sie nicht richtig finde, auch wenn es alle machen, wird es nicht richtig wenn es falsch ist -auch wenn ganz Dänemark puckt, muss das ja nicht deshhalb richtig sein

Danke für Deine Antwort. Das Pucken stört meine Tochter ganz bestimmt nicht. Sie zappelt sich ungepuckt immer wieder wach, obwohl sie gerne schlafen möchte. Du glaubst gar nicht, wie erleichtert sie ist, wenn wir sie dann endlich pucken und sie gleich einschlafen kann...

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@Eva1979DL

Übrigens hat meine Tochter natürlich einen Bewegungsdrang. Den lebt sie tagsüber aus. Ihre Entwicklung ist natürlich auch nicht verzögert, wie Jumba unterstellt. Sie ist jetzt 11 Monate alt und schiebt schon ihren Lauflernwagen durch die Gegend - zum ganz freien Laufen fehlt nicht mehr viel. Von einer Entwicklungsverzögerung kann man da ja nicht wirklich sprechen. Natürlich kann sie ihre Beine frei bewegen, wenn wir sie pucken - darauf soll man ja vor allem bei älteren Kindern achten.

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@Eva1979DL

Wurde unterbrochen, meine Kleine braucht mich. Es ist gar nicht so selten, dass auch ältere Babys und Kleinkinder noch gepuckt werden möchten. Ich habe in einem Elternforum und auch in der analogen Welt inzwischen eine Menge Eltern gefunden, deren Kinder ähnlich ticken.

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Also ich habe mir jetzt nicht alle Antworten durchgelesen, da das ja sich über stunden hingezogen hätte also antworte ich jetzt mal drauf los. Mein Sohn hat auch unregelmäßige Schlafzeiten, aber das finde ich nicht weiter schlimm. Vielleicht ist auch das Buch oh je ich wachse für dich eine Hilfe. Ich fand es ganz gut. Vllt hat ja deine kleine immer mal ne phase. Sollange sie nicht die nacht zum Tag macht finde ich alles andere nicht schlimm. Mal konnte mein Sohn ohne mich nicht einschlafen, mal besser sogar ohne mich. Schreien habe ich mein kind auch nicht gelassen. Da war mein herz zu weich.

Danke für die Antwort. Das Buch kenne ich.

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Hallo Eva... man wenn man hier einige Kommentare liest da fällt einem nichts mehr zu ein... Pucken soll schädlich sein???? OMG Ich wohne in Dänemrak und hier ist es Gang und Gebe die Kinder zu pucken, sie werden viel ruhiger und bekommen dann den Schlaf den sie brauchen. Mein Sohn ist 4 Monate alt und wird seit seiner Geburt für den Mittagschlaf und Nachtruhe gepuckt... er ist ein ausgeglichenes, fröhliches Kind, das nur weint wenn seine Flasche nicht pünktlich fertig ist. (Bevor jetzt irgend jemand seinen Senf dazu gibt... ja ich stille ihn nicht mehr, weil ich nicht genügend Milch habe und er ist ein zufriedenes Kind trotz, nein vor allem seit dem er die Flasche bekommt und ednlich satt wird). An deiner Stelle würde ich das Pucken definitiv beibehalten, so lange deine Maus es eben braucht. Mit dem Licht kann ich dir den Tipp geben, fange mit einem ganz, ganz schwachen Nachtlicht an und steigere es langsam, haben wir auch so gemacht (wir haben ein Nachtlicht mit 8 unterschiedlichen Helligkeiten) und jetzt stört ihn kein Licht mehr. Mit der Geräuschempfindlichkeit ist das so eine Sache , meine Hebamme sagte mir es ist von Kind zu Kind unterschiedlich und da kann man leider nicht viel machen. Wir haben das Problem zum Glück nicht...wir haben eine Baustelle neben unserem Haus und unser Kleiner schläft sprichwörtlich wie ein Baby. Ansonsten bleib stark und glaub mir es wird besser, ich denke jedes Kind hat seine Schübe, in denen es ein wenig neben der Spur ist! Kopf hoch es geht vorbei. Liebe Grüße aus Dänemark Stephie und Bubi

noch einen gutgemeinten Tipp zum Stillen -vorausgesetzt, man ernährt sich angemessen (also genug und hungert nicht absichtlich) -je mehr man trinkt, desto mehr Milch hat man im Allgemeinen, ich habe teilweise nur Milch getrunken 1-2 Liter am Tag -und abhängig davon wie viel ich Milch trank, hatte ich mehr oder weniger Milch -sicher ist das unterschiedlich, wirkt sicher nicht immer, es kann auch sein, dass sich die Milch nicht leicht genug löst (insbesondere in der ersten Zeit), dann kann das Kind saugen, so viel wie es will, es kommt nichts (das Kind wird müde und bleibt hungrig)und mit der Zeit hat man dann natürlich auch weniger Milch, weil ja die Brust nicht leer wird und dadurch kein Bedarf "gemeldet" wird -dafür gibt es ein Hormonspray, das das für das Lösen der Milch verantwortliche Hormon enthält und das hilft dann sofort (kenne das Problem aus eigener Erfahrung mit drei Kindern, und manche Ärzte erkennen das Problem nicht als solches) -deshalb dieser Tip, auch Stress beeinflusst den Milchfluss erheblich!

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noch einen gutgemeinten Tipp zum Stillen -vorausgesetzt, man ernährt sich angemessen (also genug und hungert nicht absichtlich) -je mehr man trinkt, desto mehr Milch hat man im Allgemeinen, ich habe teilweise nur Milch getrunken 1-2 Liter am Tag -und abhängig davon wie viel ich Milch trank, hatte ich mehr oder weniger Milch -sicher ist das unterschiedlich, wirkt sicher nicht immer, es kann auch sein, dass sich die Milch nicht leicht genug löst (insbesondere in der ersten Zeit), dann kann das Kind saugen, so viel wie es will, es kommt nichts (das Kind wird müde und bleibt hungrig)und mit der Zeit hat man dann natürlich auch weniger Milch, weil ja die Brust nicht leer wird und dadurch kein Bedarf "gemeldet" wird -dafür gibt es ein Hormonspray, das das für das Lösen der Milch verantwortliche Hormon enthält und das hilft dann sofort (kenne das Problem aus eigener Erfahrung mit drei Kindern, und manche Ärzte erkennen das Problem nicht als solches) -deshalb dieser Tip, auch Stress beeinflusst den Milchfluss erheblich!

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@IngridK

Jumba, verspritz Dein Gift woanders. Leute, die denken, Pucken sei Quälerei und ein Baby schreien zu lassen hätte etwas mit Erziehung zu tun, kann ich nun wirklich nicht ernst nehmen. Schon mal was von liebevoller Erziehung gehört? Da es Dir ja offensichtlich schwer fällt, meinem Wunsch zu entsprechen, bitte ich Dich jetzt noch mal: Bitte antworte nicht mehr auf meine Fragen! Deinen Rat benötige ich nicht! Das gilt auch für Kommentare auf Antworten! Auch diese sind nicht erwünscht!

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wow, das ist ja innerhalb weniger stunden ein riesiges diskussionsthema geworden! also ich bin auch nicht dafür ein kind schreien zu lassen, da es ja wohl seine gründe haben wird (es kann ja noch nicht sprechen!). zum anderen muss ich sagen, dass ein fester tagesablauf und schlafritual sehr wichtig sind für kleine kinder. das ist beruhigend, da sie wissen was als nächstes kommt und sich darauf einstellen können. achso, mein sohn ist jetzt 10,5 monate alt und er hat sich selber schon seit ein paar monaten seine schlafenszeit eingerichtet. abends so zwischen 19 und 21 uhr und morgens steht er dann auch wieder zwischen 7 und 9 auf. tagsüber schläft er manchmal 2x 1 stunde, manchmal nur 1x 30 min. kommt ganz darauf an welche entwicklung er gerade macht oder andere gründe....gibt ja sooooo viele sachen die kinder beeinflussen.

achso, er schläft eigentlich auch nur auf dem arm ein (ich benutze aber einen manduca, ist auch als ergocarrier bekannt) oder halt manchmal im kinderwagen alleine. ich denke das wird sich auch mit der zeit geben und ich finde es sogar schön :-)

das mit dem kratzen im gesicht, hat er auch gemacht. nach der geburt bis er ca. 3 monate alt war. ich haben ihn bis vor kurzem noch gestillt und meine kinderärztin hat mir damals geraten, keine kuhmilch zu trinken und zucker wegzulassen. es hat gut angeschlagen und nach einiger zeit hat er dann ganz damit aufgehört. vielleicht ist das etwas, was bei deinem baby auch helfen würde. (nur mal als tipp nebenbei, ich weiss ja nicht wie ihr euch/es ernährt). ich finde, es ist das wichtigste sein kind als individuelle person wahr- und ernstzunehmen und die unterschiede zu anderen zu respektieren und zu berücksichtigen. jeder mensch ist anders!!

Wenn dieser Tagesablauf regelmässig ist, hat meine Tochter auch einen regelmässigen Schlafrhythmus! :-) Danke für Deine Antwort.

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@Eva1979DL

solange das kind als säugling gilt, also im 1. jahr, gibt es eh keine regel. guck einfach was deinem baby guttut! du könntest dich aber auch nochmal an eine hebamme wenden, die kennen sich meistens mit solchen sachen auch gut aus! z.b. über eine hebammenpraxis bekommst du kontakt. die abrechnung kann auch über die krankenkasse gemacht werden :-)

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Tagsüber lege ich meine Kinder hin, wenn sie müde sind. Sie haben nicht jeden Tag den gleichen Schlafbedarf. Wie Du schon schreibst, sind sie manchmal 1,5 Stunden nach dem Aufstehen schon müde, manchmal erst 3-4 Stunden danach. Ich achte aber darauf , sie abends ungefähr zur gleichen Zeit ins Bett zu bringen, wenn sie noch nicht so arg müde sind, singe oder lese ihnen was vor. Manchmal hat mein Großer auch geschrien, ich habe mich neben ihn hingelegt, ihn gestreichelt, so das er spürte ich bin da, habe ihn aber nicht mehr rausgenommen . Und meist ist er nach ein paar Minuten eingeschlafen (das schreien muß man manchmal aushalten). Als dass immer mehr funktioniert hat, bin ich aus dem Zimmer wenn er noch wach war, so das er recht schnell von alleine einschlafen konnte. Mit dem Puken würde ich probieren, sie von Abend zu Abend weniger straff einzuwickeln, bis irgendwann ein Schlafsack reicht. Mit dem Licht hatten wir kein Problem, eher mit Umgebungsgeräuschen (durch einen Umzug von einer ruhigen Gegend in eine etwas lautere). Hat ein paar Nächte und Nerven gedauert, aber nach ca. 1,5 Wochen hat mein Großer sich daran gewöhnt (war damals 15 Monate). Würde Dir empfehlen, nachts immer eine kleine Lichtquelle anzulassen. Sie gewöhnt sich sicher bald daran. Mein 6 jähriger schläft seit er 2 Jahre alt ist ohne Probleme. Mein 4 Monate alter Sohn geht abends um ca. 19 Uhr ins Bett, wacht morgens um ca. 7 Uhr auf (trinkt 2 mal im Schlaf). Ich wünsche Dir Gute Nerven

Danke für die Antwort!

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Es hilft mir schon mal zu wissen, dass ich nicht die einzige bin, bei der das mit dem regelmässigen Schlafen nicht so klappt. :-)

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also erstmal: Hut ab, du hast sicher schon sehr viel Nerven bewiesen.

Weiß nicht ob ich unbedingt für Dich als Expertin gelte, meine Tochter ist erst 5 Monate alt aber ich versuchs trotzdem mal ;-)

Ich denke du solltest sie auf jeden Fall hinlegen sobald sie müde ist, egal wie lang der letzte Schlaf her ist. So mach ich das auch immer. Meine Kleine schläft zb von ca 20Uhr abends bis morgens um 6/7 Uhr um dann nach dem Stillen gleich noch ne Runde weiterzupennen. Ich betrachte das als mein persönliches Zeitgeschenk um in Ruhe in den Tag zu starten :-) Der Rest des Tages ist dann auch immer sehr unterschiedlich in Sachen Schlaf, aber ich versuche immer meinen Tag so gestalten dass für sie genügend Ruhe-Phasen enthalten sind.

Vielleicht braucht deine Tochter aber auch einfach nur eine Extraportion Nähe??? Ich glaube du tust richtig daran, ihren Bedürfnissen in Sachen Schlaf nachzukommen, dann fällt es ihr sicher leichter zu ihrem eigenem Rhythmus zu finden.

Was das Licht angeht muss ich allerdings leider passen. Aber auch da denke ich: wenn sie es dunkel braucht, dann mach es dunkel. Da ist doch jedes Baby anders (wie auch Erwachsene). Wobei ich tagsüber nicht abdunkeln würde damit einfach der Unterschied zwischen Tag und Nacht bleibt.

Wünsche dir alles Gute!

Danke für die Antwort!

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Jetzt it etwas mehr Zeit: Danke für Deine aufmunternden Worte. Ich bin ja froh, dass nicht die ganze Welt aus Leuten besteht, die wie Jumba denken. Es hilft mir schon mal zu wissen, dass ich nicht die einzige bin, bei der das mit dem regelmässigen Schlafen nicht so klappt. :-)

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@Eva1979DL

Sehr gerne :-) mir ist noch etwas eingefallen: habe kürzlich in der Eltern-Zeitschrift einen Artikel über einen Schlafcoach gelesen. Hier mal ihr Link: www.dr-dotzauer.de . Dort findest du auch den entsprechenden Artikel. Allerdings arbeitet sie im Münchner Raum. Aber vielleicht kann sie Dich an jemanden in Deiner Nähe weiterleiten, falls Du dort nicht gerade zufälligerweise wohnst.

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mir wird fast etwas mulmig, wenn ich diese ratschläge hier lese... meine tochter ist jetzt fast 18 monate alt, und lebt noch.... ich weiss nicht, wie´s wär wenn ich die ratschläge hier befolgt hätte!

ein baby muss seinen rhythmus erst entwickeln. wenn es schlafen will, schläft es, wenn nicht, dann gibt´s halt geschrei. klar kann man die kleinen monster dann beruhigen, mit fläschchen, schmusen, autofahren. haben alles ausprobiert. aber wenn ich lese, die kleinen zu "pucken", das heisst, zu knebeln und zu fesseln, damit sie nicht mehr strampeln, will ich am liebsten die jugendämter auf euch alle losschicken. das geht gar nicht !!!! jedes baby weiss, was es braucht. aber leider kann es uns das nicht mitteilen, also schreit es. wenn das kleine nachts nicht durchschläft, dann is das halt leider so. bei fast allen meinen bekannten haben die kinder nachts nicht geschlafen, jeder der erzählt, sein kind schliefe von anfang an durch, ist ein lügner, oder immer auf auf geschäftsreise.

meine kleine (18 mon) geht mittlerweile zwischen 20 und 21 uhr ins bett, steht gegen 2 uhr auf und plärrt, bis die mama sie ins bett holt. dann schläft sie durch bis um 9. das macht sie aber schon seit vielen monaten.

einschnüren oder bis zur heiserkeit plärren lassen bringt nichts, man kann sich nur seinem schicksal ergeben. babies sind halt so.

und wie hat mir ein guter freund neulich gesagt (vater von 4 kindern): mach dir keine sorgen, das is nur die ersten 18 Jahre so schlimm......

Pucken ist nicht knebeln und fesseln. So ein Blödsinn. Viele Ärzte und Krankenhäuser haben das Pucken als sinnvolle Methode wiederentdeckt. Und wenn es schlimm wäre, dann würden die Babys sicher schreien. Du kannst ja Deine Meinung dazu haben, aber deswegen mit dem Jugendamt zu drohen, ist eine echte Unverschämtheit und zeugt nur von Deiner Unwissenheit.

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@Eva1979DL

Übrigens hast Du offensichtlich nicht gelesen, was ich geschrieben habe. Ich lasse meine Tochter nicht weinen. Gepuckt schläft sie friedlich ein, wacht zwar ein paar Mal nachts auf, schläft aber gleich wieder ein. Ungepuckt schläft sie auch ein, wacht aber nach 20-40 Minuten auf und weint. Wenn das Pucken ihr unangenehm wäre, wieso sollte sie dann gepuckt so gut schlafen und ungepuckt nicht?? Wenn Du also andere Leute angreifen musst, dann ließ doch bitte vorher, was die geschrieben haben. Was Du über das Pucken schreibst, ist echter Bockmist.

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Also meine tochter wird jetzt am 10. 1Jahr alt und sie hält es tagsüber auch grad mal wenns hoch kommt 3 std aus und wird dann immer müde.und abends schläft sie dann ganz normal durch.Ich lege sie immer auch hin wenn ich merke das sie müde ist.Was die Dunkelheit betrifft kann ich nicht viel sagen da ich etwas licht im raum lasse,aber ich denke das jedes kind da verschieden ist manche können im dunkeln sehr gut schlafen und manche brauchen etwas licht.Was gepuckt ist weiß ich ehrlich gesagt nicht.Würde mich aber freuen wenn ich das erfahren könnte.

Danke für die Antwort. Pucken ist ein strammes Einwickeln, es erinnert die Babys an die Enge im Mutterleib und sorgt dafür, dass sie sich nicht selbst "wach-zappeln". Meine Tochter reibt ungepuckt immer ganz heftig mit den Händen im Gesicht herum und "krallt" sich fest, davon wird sie dann natürlich wach.

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@Eva1979DL

achso jetzt weiß ich was das ist Danke:) das macht man bei uns auch bis zu einem gewissen alter,ich glaube so bis 6-7 monate lang.Bei uns sagt man sogar das man dadurch verhindert das die beine krum werden.Ob das stimmt weiß ich nicht aber ich habe es bei allen meine kindern gemacht so bis 3-4 Monatelang.Sie haben auch dadurch ruhiger geschlafen.Kannst du ihr nicht nachtts so handschuhe anziehen damit sie sich wenigstens nicht kratzen tut?

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@Tampres1

Die Handschuhe helfen leider nicht, sie macht sich trotzdem dauernd wach. Haben wir schon probiert. Was ist denn in Deinem Fall "bei uns"? Wo kommst Du her, wenn ich das fragen darf? :-)

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@Eva1979DL

Ich bin ne Türkin Eva und mein Fall ist so kompliziert das ich das manchmal auch nicht verstehe.Nicht nur ich sondern keiner,versteht es.

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Das mit dem "Fall" meinte ich natürlich nur in Bezug auf Deine Herkunft, weil Du geschrieben hast "bei uns". Persönlicher würde ich auf einer solchen Platform nicht werden, das würde ich für unverschämt halten. :-)

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Mein Sohn ist jetzt auch 11 Monate und bekanntlich ist die Zeit um die 10 bis 12 Monate eine heikle Angelegenheit - Das bezieht sich gezielt auf das Schlafverhalten der Kleinen.

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So ist es auch nicht unnormal, dass bereits durchschlafende Kinder wieder nachts wach werden und Hunger oder Durst haben. Manchmal kann es auch vorkommen, dass sich das Wachbleiben ein paar Stunden hinauszieht oder gar die Nacht zum Tag gemacht wird. Tagsüber ist es kaum anders. Feste Zeiten für ein Schläfchen gelten hier nicht mehr!

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So habe ich es schon lange abgelegt, auf die Uhr zu gucken. Wenn ich merke, dass mein Sohn müde wird, leg ich ihn bei mir im Wohnzimmer auf eine Decke und gebe ihm sein Fläschchen Tee. Dabei schläft er dann immer ein.

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Pucken ist an für sich eine gute Sache. Jedoch mit 11 Monaten sollte das nicht mehr zur Gewohnheit oder zu einem Schlafritual gehören. Dein Baby hat sich hiermit nie oder nicht rechtzeitig an die gegebenen Freiheitsumstände gewöhnen können.

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Das mit dem Licht ist nicht unbedingt etwas ungewöhnliches. Ich gehe davon aus, dass Deine Tochter einen leichten Schlaf hat - Auch wenn der Vergleich doof sein mag, aber meine eigene Mutter leidet auch unter diesem Phänomen. Sie kann nichtmal schlafen, wenn ein digitaler Wecker im Zimmer steht, der eine leuchtende Zeitanzeige hat.

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Bedenke einfach, dass bisherige Regeln für Dein Kind nicht mehr gelten. Was es will und nicht will, wird mittlerweile ganz deutlich signalisiert. Jetzt bestimmt Deine Tochter auch selbst, ob und wann sie schlafen möchte.

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Wenn es Tage gibt, an denen sie über Tag garnicht einschlafen möchte, ist das kein Grund zur Sorge - Völlig normal in diesem Alter und ich habe mich schon lange bei meinem Sohn damit abgefunden.

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Weile einfach in Geduld. Etwa mit einem Jahr wird sich das Schlafverhalten Deiner Tochter nochmal ändern oder gar verbessern. Bis dahin ignoriere irgendwelche Ratgeber oder Broschüren - Deren Normwerte gelten jetzt überhaupt nicht mehr!

Ungepuckt reibt sich meine Tochter immer ganz fest mit den Händen durchs Gesicht und "krallt" sich fest, davon wird sie dann wieder wach. Dr. Karp, der für mich einer der wichtigsten "Puck-Experten" ist, sagt, dass es in Ordnung ist, auch in diesem Alter noch zu Pucken. Danke für Deine Antwort!

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@Eva1979DL

Das machen Babys für gewöhnlich in den ersten Wochen gern, weil sie eben die Freilebigkeit nicht kennen - Versuch es doch mal mit Erstlingshandschuhen oder dünnen Söckchen. Einfach über die Hände stülpen, dass hilft ungemein :)

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Haben wir versucht, hilft leider nicht.

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Es hilft mir schon mal zu wissen, dass ich nicht die einzige bin, bei der das mit dem regelmässigen Schlafen nicht so klappt. :-)

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@Eva1979DL

Ja... Wie gesagt: Zwischen dem 10. bis 12. Lebensmonat ist das völlig normal. Da helfen die besten Tipps & Tricks nicht mehr!

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Kinder entwickeln in dieser Phase ihren eigenen Willen und ihr kompletter Ablauf & Ryhtmus verändert sich. Wenn sich das erst wieder zu einer Gewohnheit eingependelt hat, geht es wieder - Bis dahin gilt Geduld weilen lassen :)

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Ich habe 3 Kinder und 2 davon Zwillinge, das mit dem Schlafen ergab sich dann von allein, durch die festen Essenszeiten und feste abendliche Bettgehzeiten und mittägliche Bettgehzeiten. Wobei ich sie alle auch einfach so im Bettchen liegen hatte, wenn sie wach waren. Sie spielten dann oder schliefen auch mal ein...das passiert dann mal, man kann dann ja spontan handeln.

Aber sie bei jedem Gähner gleich wieder hinzulegen, halte ich für grundfalsch, da gewöhnen sich Kinder nie an einen Rhythmus und der macht es nun mal einfacher für das Familienleben.

Hast Du mal versucht, sie ohne pucken hinzulegen? Und dieses absolut Dunkle würde ich auch nicht mehr machen, lass ihr ein bisschen mehr natürliches Licht. Wenn sie davon eher wach wird...warum denn nicht?

Natürlich habe ich versucht, sie ungepuckt hinzulegen. Sie wacht dann nach 10 bis 30 Minuten auf, und das Tag und Nacht. Ebenso ist es mit dem Licht. Deine Aussage "warum nicht?" passt daher nicht ganz zur Situation. Mir reichen 10 bis 30 Minuten Schlaf am Stück nämlich nicht, und auch meiner Tochter nicht. Sie ist ja so schon immer müde.

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Wenn sie im Schlaf weint, ist es tatsächlich besser, beim kleinsten Mucks hinzugehen. Dann streiche ich ihr ein paar Mal über den Kopf und sie schläft weiter. Wenn ich warte, wacht sie auf. Warum sollte ich das tun? Das würde sowohl für mich als auch für sie alles schlimmer machen. Etwas anderes ist es, wenn sie wach ist und frustriert, weil irgendwas nicht gleich klappt. Dann nehme ich sie nicht gleich hoch, sondern ermuntere sie, es noch einmal zu versuchen. Mit Schreienlassen hat das aber nichts zu tun.

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@Eva1979DL

Die Übergangsphasen sind schwierig, das weiß ich, aber wenn Du es immer wieder versuchst, dann wacht sie zwar auf, schläft wieder ein, das nächste mal schläft sie vielleicht länger, da wird sie sich dran gewöhnen, man muss nur wirklich wollen...Meine Große musste in ihren ersten 3 Lebensmonaten abends immer noch stundenlang an meiner Brust nuckeln. Ehe ich sie stundenlang schreien ließ, habe ich halt mit Baby an der Brust vorm Fernseher gesessen, sie immer mal wieder versucht ins Bett zu legen, wieder hochgenommen...gewgen 11 war es immer vorbei. Nach und nach wurde es 10 Uhr, dann 9 Uhr und nach 3 Monaten war es gut und sie ging gegen 19 Uhr ins Bett und schlief. Durchgeschlafen hat sie schon nach 2 Monaten. In dem Moment, als ich in der Situation steckte, war ich anfangs verzweifelt, später dann war mir klar, sie brauchte das. Aber ich wollte es schnell beenden, weil es wirklich anstrengend war. Und das solltest Du verinnerlichen. Ein Kind macht immer soweit, wie die Eltern mitmachen und es fügt sich in Grenzen ein. Achja meine Zwillinge haben exakt die gleiche Zeit abends die ersten 3 Monate auf unseren Bäuchen verbracht, ist schon lustig. Aber da wußte ich, dass es eine Phase ist und konnte besser damit umgehen.

Übrigens mit dem hingehen: Ich bin auch immer hingegangen, habe mich aber nicht immer gleich bemerkbar gemacht. Anfangs ja, so wie Du, dann nur noch einmal über den Kopf gestrichen, dann nur noch übers Bettchen gebeugt, dann nur noch die Tür geöffnet...

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"Man muss nur wirklich wollen" halte ich für eine unsinnige Aussage. Jedes Baby ist anders, jedes braucht etwas anderes und jedes braucht unterschiedlich lange, um verschiedene Dinge zu lernen. Mit dem Willen der Eltern hat das nicht unbedingt etwas zu tun, abgesehen davon, dass man sein Kind natürlich unterstützen muss. Es ist ja nicht so, dass sie mich "nervt" oder Grenzen austestet. Sie selbst leidet viel mehr darunter als ich. Und wer kennt das nicht: Wenn Du nicht einschlafen kannst, hilft es Dir dann, wenn Dir jemand sagt "Schlaf jetzt!"? Mir nicht.

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@Eva1979DL

Man muss wollen. Und das teilt sich dem Kind nonverbal mit. Wenn sie leidet, wird es höchste Zeit, dass Du etwas ändern "willst".

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Jetzt gehst Du aber zu weit. Du kannst wohl kaum beurteilen, dass ich bisher nichts ändern wollte oder es jetzt noch nicht will.

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Diese Antwort richtet sich an alle vernünftigen User, die sich fragen, ob an Jumbas Ausführungen was dran ist. An Jumba richtet sie sich explizit nicht. Ich möchte weiterhin keine Antworten von Jumba bekommen und hoffe, dass die "message" irgendwann ankommt...

Das Pucken erhöht nicht die Gefahr des plötzlichen Kindstodes.

Es ist richtig, dass von 100 Kindern, die am SIDS sterben, jedes 4. gepuckt war, während bei den überlebenden Kindern der Anteil der gepuckten Babys kleiner ist.

In allen Fällen spielte aber ein andere Faktor ein wichtige Rolle:

  1. Das Baby lag gepuckt auf dem Bauch

Dass die Bauchlage ein Risikofaktor ist, ist ja bekannt. Meine Tochter hat noch nie auf dem Bauch geschlafen.

  1. Das Baby war zu warm eingepackt, meistens in mehrere Decken, und war der Kopf gepuckt

Auch das ist als Risikofaktor bekannt. Ich achte immer darauf, dass meine Tochter nicht zu warm eingepackt ist. Den Kopf pucke ich nicht. Ich verwende nicht mehrere Decken, sondern einen Pucksack.

  1. Eine der Puckdecken war übers Gesicht gerutscht

Das kann bei einem ordentlichen Pucksack nicht passieren.

  1. Das Kind wurde mit zusätzlichen Decken zugedeckt, die übers Gesicht gerutscht sind

Auch dies ist ein bekannter Risikofaktor.

  1. Das Baby schlief gepuckt im Bett der Eltern, es wurde überhitzt

Meine Tochter schläft in ihrem eigenen Bettchen.

Kein einziges Baby aus der Studie, die Jumba evtl gelesen hat (ich habe sie jedenfalls gelesen), starb, weil es gepuckt war. Alle starben, weil ein weiterer Faktor zutraf.

Nun zu der Behauptung, das Pucken sei schädlich: Wie ich bereits in einer anderen Antwort geschrieben habe, ist es wichtig, die Beine eines älteren Babys nicht zu pucken. Sie benötigen in der Tat Bewegungsfreiheit. Das ist in einem guten Pucksack gegeben und stellt somit kein Problem dar. Wenn ein Baby richtig gepuckt wird, behindert es die Entwicklung nicht. Natürlich kann man auch mit einer Decke oder einem Tuch so pucken, dass es "richtig" ist, das erfordert jedoch einige Übung und die Kontrolle von jemandem, der sich damit bereits auskennt.

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Ds Pucken ist eine alte Tradition, die lange in Europa und den USA in Vergessenheit geraten war. In den letzten Jahren wird sie auch hier wieder immer populärer. In vielen Krankenhäusern werden die Neugeborenen gepuckt, so auch in dem Krankenhaus, in dem meine Tochter zur Welt kam. Auch immer mehr Ärzte beschäftigen sich mit der Pucktechnik. Das Pucken kommt keinesfalls von einer Sekte. Die von mir genannten Ärzte sind weder Sektenführer noch Psychologen und schon gar nicht Pseudo-. Dr. Karp ist ein international anerkannter Kinderarzt, der einer der ersten Ärzte war, die das Pucken wiederentdeckt haben. Dr. Sears ist Schlafforscher und Arzt. Wie Jumba darauf kommt, dass dies eine Sekte sein soll, ist mir unklar. Ich bin weder religiös noch für Sekten anfällig (im Gegenteil, ich halte alles, was einer Sekte nahe kommt für äusserst bedenklich).

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(Da ich ab und zu auch andere Dinge zu tun habe als GF, wird das hier leider Stückwerk.) Nochmal zum SIDS: Kein einziges Baby in der zitierten Studie ist gestorben, weil es auf dem Rücken liegend gepuckt und nicht zu warm eingepackt war und keine Decke übers Gesicht gerutscht ist. Dagegen können Babys sehr wohl am SIDS sterben, wenn sie auf dem Bauch liegen ohne gepuckt zu sein, wenn sie zu warm eingepackt sind, ohne dass sie gepuckt sind, oder wenn ihnen eine Decke übers Gesicht rutscht, ohne dass sie gepuckt sind. Das scheinen mir die relevanten Faktoren zu sein, und diese sind ja allseits bekannt. (Oh, ich sehe gerade, dass die Aufzählung in meiner Antwort nicht richtig funktioniert hat. Es soll natürlich nicht jedes Mal "1." heißen...)

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Und zuletzt noch zum Schreienlassen: Neurowissenschaften, Hirn- und Säuglingsforschung erlauben uns Einsichten in die Vorgänge im Erleben eines Babys, die noch vor wenigen Jahren unmöglich waren. Das folgenden Zitat stammt aus dem Buch "Sweet Dreams" von Dr. P. M. Fleiss und F. Hodges: "Babys und Kleinkinder sind emotionale, nicht rationale Wesen. Ein Baby kann nicht begreifen, warum seine Schreie nach Hilfe ignoriert werden. ... Babys reagieren unmittelbar auf ihre biologischen Bedürfnisse, die so genannte Schlafexperten (die das Schreienlassen propagieren, Anm. von mir, erschließt sich aus dem Kontext) entweder ignorieren oder schlichtweg verleugnen. Natürlich schläft ein Baby, dessen Weinen ignoriert wird, irgendwann wieder ein, doch die Probleme, die das nächtliche Aufwachen verursacht haben, bleiben ungelöst." Das folgende Zitat stammt aus dem Buch "Attachment Parenting" von K.A. Granju: "...Wenn Ihr Baby weint, signalisiert es Ihnen auf die einzige ihm zur Verfügung stehende Weise, dass es sie braucht. Sie wissen, was es bedeutet, aus Angst und Verzweiflung zu weinen. Wenn Ihr Baby weint - aus welchen Gründen auch immer - durchläuft es körperliche Veränderungen. Sein Blutdruck steigt, seine Muskeln spannen sich an, Stresshormone durchfluten den kleinen Körper. Babys, die man nachts schreien lässt, scheinen nach einer gewissen Zeit wieder fest einzuschlafen. Das kommt daher, dass Babys ... häufig fest einschlafen, nachdem sie ein Trauma erlebt haben. Dieser tiefe Schlaf darf also nicht als Beweis für die Tauglichkeit dieser Methode betrachtet werden, sondern ist vielmehr Hinweis auf ein bestürzendes Defizit." Ich möchte hier kein neues Feuer entfachen, sondern lege lediglich einige Gründe für meine Entscheidung gegen das Schreienlassen dar.

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Und last but not least: Die meisten Babys wollen mit 5-6 Monaten nicht mehr gepuckt werden. Einige früher schon, andere später. Wie bei allen Entwicklungen ist auch diese individuell verschieden. Es gibt eine Menge Babys, die auch im Alter von über einem Jahr noch gepuckt besser schlafen.

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...Andererseits kann ich sie doch auch nicht 2 1/2 Stunden lang hinhalten, wenn sie früh müde wird.

Meine Tochter braucht auch viel Schlaf, ich habe den Eindruck, dass sie fast immer zu wenig bekommt, obwohl ich wirklich versuche, ihr zu helfen.

Natürlich habe ich schon mit der Kinderärztin gesprochen und auch mit einem Schlafforscher/Kinderarzt. Erstere war überfragt, letzterer vertritt eine Meinung, der ich mich nicht anschließen kann (das Kind einfach schreien lassen), konnten mir beide nicht weiterhelfen.

Meine konkreten Fragen sind:

Was ist wichtiger, die Regelmässigkeit oder das Hinlegen, sobald sie müde ist?

Kennt Ihr das Problem mit dem Licht? Wie und wann hat sich das geändert?

Bitte keine Hass-Antworten und keine Ratschläge, die beinhalten, das Baby einfach schreien zu lassen. Ich habe meine Gründe, warum ich davon überzeugt bin, dass das der falsche Weg ist.

Wenn jemand andere Tipps oder Ratschläge hat, sind die hochwillkommen.

die meinung ist aber die richtige. lass sie schreien. wichtig ist regelmäßigkeit. wichtig ist auch das licht das kind beim schlafen nicht stören sollte und das es nicht beim geringsten geräusch aufwacht. das solltest du abändern. wichtig sind auch rituale. mach sie abends fertig: füttern, umziehen, wickeln, waschen,schlafanzug, paar min. kuscheln. kleine musik an und ab ins bett. geh dann auch raus. tür zu und noch ein oder zweimal rein um den nuckel reinzumachen und dann rausch. einige kinder müssen richtig schlafen erst lernen.

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@jumba

Jumba, bitte beantworte meine Fragen nicht mehr. Wer Babys schreien lässt, den kann ich sowieso nicht ernst nehmen.

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@Eva1979DL

nun lies dir mal einige deiner eigenen fragen und antworten durch. sorry aber du bist schon lange nicht mehr ernst zu nehmen. natürlich lässt man ein kind auch mal schreien und rennt nicht wegen jeden pups dorthin. das nennt sich erziehung.darum ist dein kind ja wie es ist. du tust ihm nix gutes.

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Wenn Du Dich unvoreingenommen mit de Thema beschäftigt hättest, wüsstest Du, dass auch die Expertenwelt da gespalten ist: Manche sagen, dass Schreienlassen ist richtig, andere finden es falsch. Ich habe mich mit allen mir zugänglichen Argumenten auseinandergesetzt und mich dann für den Weg entschieden, der mir auch intuitiv richtig erscheint.

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Schreien lassen würde ich mein Kind auch nicht, aber auch nicht bei jedem Mucks hinspringen.

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mein sohn 9 monate schläft zwar nicht richtig gepuckt, nur "umkreist" aber auch wieder voll unregelmäßig - naja was soll ich machen - ich kann ihm nich die augen zukleben ;)

einfach dem kind etwas mehr vertrauen schenken - es weiss schon wieso es schläft :)

Danke für die Antwort!

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pucken ist absolut nicht gut für kinder. erstens ist es schädlich für die hüft und beinentwicklung. es erhöht zudem das risiko um ein vielfaches für den plötzlichen kindstod.

kinder werden gequält und es ist gegen die natur. du solltest dein kind in schlafanzug ins bett legen und sie normal zudecken. wenns noch passt kannst du ja auch einen schlafanzug nehmen. aber sie ist schon lange alt genug für kissen und decke. manche ältere leute empfehlen diese legende des puckens von zeit zu zeit noch, aber dann nur in den ersten 2-3 lebenswochen.

Blödsinn. Das Pucken ist eine alte Tradition, die auch heute noch von vielen Naturvölkern eingesetzt wird. Manche indianische Völker pucken ihre Babys, bis sie drei Jahre alt sind. Ausserdem habe ich ja geschrieben, dass meine Tochter nur gepuckt schläft - denkst Du, ich mache das aus reinem Spaß?? Ungepuckt schläft sie zwischen 10 und 30 Minuten am Stück, nicht länger. Tag und Nacht. Wie lange würdest Du das mitmachen? Woher hast Du den den Unsinn, das Pucken nicht gut sei? Vom selben Kinderarzt, der sagt, dass das Tragen im Tuch schlecht ist?

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@Eva1979DL

eben diese völker sind in der heutigen zeit noch nicht angekommen. alte tradition ist auch das man kinder vor noch wenigen jahrzehnten regelmäßig mit rohrstock verprügelt hat in der schule, das sie mit peitsche oder ähnlichem öffentlich gezüchtigt wurden, dass sie noch in den 40ern tgl. hart arbeiten mussten für viele stunden und sehr wenig geld. das war tradition bis noch vor kurzem. es ist erwiesen das pucken schlecht ist für das kind. das kind wird gequält dadurch, nur kann es sich nicht wehren. du behinderst sie in ihrer bewegungsfreiheit. wenn es ihr gut tun würde dann hätte sie einen schlafrhythmus. was du deinem kind damit antust, willst du nicht sehen oder?

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@jumba

Jumba, bitte beantworte meine Fragen in Zukunft nicht mehr. Ich habe wirklich selten so einen Blödsinn gelesen. Ich vertraue da auf Experten, das heißt Kinderschwestern, Ärzte etc, nicht auf Dich. Lies mal "Das glücklichste Baby der Welt" von Dr. Harvey Karp, da wird gut erklärt, warum das Pucken natürlich nicht unangenehm ist (meine Tochter hat sich auch nie dagegen gewehrt) und warum es auch die Entwicklung nicht behindert. Oder beantworte in Zukunfz halt lieber Fragen zum Thema Hartz4, vielleicht kennst Du Dich da besser aus.

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"Zukunft" natürlich, nicht "Zukunfz"...

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@betty89

ja das find ich auch und nicht nur bei diesem Thema!!!!!!

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Pucken ist schädlich?! Ich habe meinen Sohn zwar nie gepuckt, aber das ist mit Abstand der größte Mist den ich seit langem gelesen habe!

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Ganz im Gegenteil: Pucken ist sogar sehr gut für das Baby. Bis zur Geburt kannten die Kleinen nur den engen Raum in Mamas Bauch. Pucken gibt dem Kind daher ein Gefühl von Geborgenheit.

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Ich weiß ja nicht wie es bei Dir war, aber selbst mein Sohn wurde von den Schwestern in den ersten Tagen im Krankenhaus gepuckt.

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Jumba ich gebe Dir Recht, wenn man sich vorstellt ein Kind kann nur fest eingepackt und bei völliger Dunkelheit schlafen, das klingt irgendwie nicht so gut.

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Jumba und Kräuterchaos: Im Bauch ist das Kind auch eng eingepackt im Dunkeln. Das Pucken ist eine alte Tradition, die zum Glück wiederentdeckt wird. Ich war ja auch erst skeptisch, habe dann aber gesehen, wie wohl sich meine Tochter fühlt, wenn man sie puckt. Auch sie wurde vom ersten Tag an im Krankenhaus von den Schwestern gepuckt. Inzwischen gibt es immer mehr Ärzte und andere Experten für Kindergesundheit, die das Pucken wieder propagieren. Kräuterchaos: Gut finde ich das auch nicht, aber sie war von Anfang an so. Ich kann sie ja nicht umtauschen. Und es ist nun wirklich nicht so, dass wir es nicht versucht hätten, etwas daran zu ändern. Das siehst Du zum Beispiel daran, dass wir mit Schlafforschern und anderen Spezialisten Kontakt hatten/haben und dass ich mich über alle mir bekannten Wege (unter anderem auch hier) informiere.

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@Eva1979DL

Nein umtauschen ist nicht...aber ich glaube mein Instinkt würde mich ab einer gewissen Zeit davon abhalten, vom Pucken, meine ich.

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@Kräuterchaos: Was Du Instinkt nennst, ist erfahrungsabhängig. Das belegen einschlägige psychologische Studien. Einer der weltweit anerkannten Experten für das Pucken und den Schlaf von Kindern ist Dr. Harvey Karp. Er (und andere Experten, die den Titel verdient haben) schreibt, dass es völlig okay ist, auch ältere Babys und Kleinkinder noch zu pucken, wenn sie dann besser schlafen. Ich habe oben schon sein Buch genannt. Wenn Du Dich informieren möchtest, kannst Du es ja mal lesen. Auch Dr. William Sears ist weltweit anerkannt und stimmt Dr. Karp zu.

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Herzlichen Dank an den Support für das Löschen der unangebrachten und beleidigenden Kommentare.

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Hallo Eva, danke für deine Antwort -also ich bin nicht davon ausgegangen, dass deine Tochter eine verzögerte Entwicklung hinter sich haben könnte -ich bin der Meinung dass sich gesunde Kinder sowieso individuell entwickeln und auch ein Recht dazu haben! und wenn du mit der Entwicklung zufrieden bist, sei stolz auf dein Kind. Was das pucken betrifft, habe ich nicht unbedingt behauptet, dass es schlecht ist und da du deine Tochter ja sowieso schon lange puckst ist ja die Phase der Gewöhnung eh schon erledigt. Ich behaupte auch nicht, dass sie irgend welche Veranlagungen haben könnte und bitte dich auch, dass nicht so aufzufassen! Es war nur ein Grund, weshalb ich mir vorstellen könnte, wann Pucken wirklich sinnvoll sein könnte. Übrigens, vielleicht auch ein Tipp: ich habe meinen Kindern allen dreien schon als Baby (unter 1/2 Jahr, je nachdem wie ichs geschafft habe) ein Kuschelkissen selbst genäht -eine kleine Sonne (Durchm. ca. 10-15 cm, gefüllt mit 100% Gänsedaunen (also ganz leicht und weich -für Allergiker eine andere Füllung wählen) aus Nicki mit Gesicht bestickt und mit vieieielen! Zippelecken. Meine Kinder haben dann diese Kissen sich selbst auf das Gesicht gelegt und zum Einschlafen daran gezippelt(man kann auch ein kleines weiches Taschentuch oder ein einfaches Kuschelkissen nicht größer als ein kleines Taschentuch dafür nehmen, es fehlt dann allerdings der persönliche Bezug des selbergemachten -sozusagen der Muttifaktor wenn sie älter sind). Auch wenn sie größer waren, haben sie bei Kummer,... dieses Kissen benötigt, wenn sie krank waren (Husten,...) dann haben wir diese Kissen auf die Brust gelegt -es wärmt unübertroffen und den psychischen Faktor darf man auch nicht unterschätzen. Außerdem konnten die Kinder mit Hilfe der Sonne und dem Zippeln wunderbar entspannen (sieht man an den Augen der Kinder) -ich denke, dass das etwas mit mit Reflexzonenmassage zu tun hat -vielleicht ist das auch eine Lösung für dich bzw. für deine Tochter? lg Ingrid

Du, meine Reaktion sollte Dir nicht unterstellen, dass Du behauptet hättest, meine Tochter sei entwicklungsverzögert oder sonst irgendwas. Da aber der Vorwurf, ich würde die Entwicklung meiner Tochter durch das Pucken behindern, im Raum stand, wollte ich gerne darauf reagieren. Gleichzeitig kann ich aber nicht von Jumba verlangen, nicht mehr zu antworten, wenn ich dann selbst immer nachtrete... Deshalb habe ich ihre Antwort nicht mehr kommentiert. Es sollte Dich nicht angreifen. Wenn das so rübergekommen ist, tut es mir leid!

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