Schlafprobleme, mein Baby hat schon mal durchgeschlafen und jetzt geht es wieder los

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8 Antworten

Hallo, meine Tochter ist 9 Monate, un da läuft es ähnlich. Sie wird nachts noch gestillt, aber wenn sie dann trotzdem mal wach ist, bleibe ich neben ihren Bett sitzen, halte ihre Hand und singe ihr Einschlaflied, immer wieder bis sie sich beruhigt hat. Dann wird meine Stimme auch leiser und langsamer, bis ich aufhöre zu singe und dann ganz langsam meine Hand wegnehme. Am Anfang hat es bei ihr über eine Stunde gedauert bis sie wieder einschlief, aber mittlerweile ist es ein Ritual geworden und dauert ca 10 min. Ich denken die Kleinen brauchen die Nähe und Sicherheit der Mama. Aber egal welche Methode du nachts anwenden willst, du mußt bei einem Prinzip bleiben und nicht ständig etwas "unberechenbares" fürs Kind tun. lg

Das Schlafverhalten für dieses Alter ist normal. Ich habe mal einen guten Satz gehört: "Nur die Ansprüche sind in unserer Gesellschaft zur Zeit nicht normal, Babys sollen funktionieren" Mein Tip: Babybett neben das Ehebett stellen, damit man Händchen halten kann, oder Kind mit ins Bett nehmen (unser Kind hat deshalb nicht jahrelang bei uns im Bett schlafen wollen, mit 1,5 wollte er lieber in seins). Wenn die schmerzgrenze für dich zu groß ist mußt du natürlich was unternehmen, aber ich habe immer abgewägt ob es sich lohnt und siehe da: die Phase hatte sich immer von selbst erledigt nach einiger Zeit, du hast ja nun auch schon in den ersten Monaten einige verschiedene Phasen erlebt, was sogar eine typische Entwicklung ist, von der ich oft gehört habe! Ich denke spätestens mit 1 Jahr wird vieles einfacher,.... Auch ich kann übrigens obige Buchempfehlung "Jedes Kind kann schlafen lernen" nicht empfehlen. Jedes Kind WIRD schlafen lernen! Man muß ihnen nur auch eine normale Entwicklung zugestehen und vertrauen in die normale Entwicklung des Kindes haben.

Diese Phase ist ganz normal!!!

Mit 8 Monaten beginnt bei Kindern auch das "fremdeln". Dein Kind hat Angst, von Dir verlassen zu werden! Wenn man das weiß, ist es vielleicht etwas leichter, gelassen damit umzugehen!?

Denn Gelassenheit ist ganz wichtig!!! Wenn Du genervt, nervös, unruhig bist, dann spürt das Kind, das etwas nicht in Ordnung ist und wird noch unruhiger!

Die Flasche um 5 würde ich ihm nur geben, wenn er wirklich Hunger hat und nicht nur "damit ich meine Ruhe habe"!

Geh zu Deinem Kind ans Bett, beruhige ihn und geh wieder raus... Wenn er immer noch weint, wieder rein gehen, usw... wenn Du unruhig wirst, lieber etwas länger draussen bleiben, durchatmen, dann wieder rein gehen!

Ausserdem würde ich empfehlen, die Mittagsruhe schrittweise zu kürzen. Vielleicht weckst Du ihn haute mittag einfach mal nach 2 1/2 Stunden und schaust, wie sich das auf seine nachtruhe auswirkt? Wenn er mittags zu lange schläft ist sein Schlafbedürfnis nachts geringer und er "macht die nacht zum Tag". Eigentlich sollte er aber mit 8 Monaten schon einen "normalen" Tag-Nacht-Rhythmus haben und wissen, dass die Nacht zum Schlafen da ist!

Dir muss allerdings klar sein, dass solche "Horrornächte" immer wieder mal vorkommen, egal ob wegen Dreimonatskoliken, Verlustängsten, Zahnschmerzen oder sonstigen Krankheiten - wichtig ist nur die gelassene Reaktion der Eltern. Kinder brauchen das Gefühl, dass ihre Eltern für sie da sind, Kompetenz und Sicherheit ausstrahlen - dann akzeptieren sie auch Grenzen!!!

Ich wünsch Dir alles Gute und bei Bedarf und Interesse kannst Du mir auch gerne mailen (Homepage im Profil, ...)

Hallo jumerl, dein Baby lernt gerade unglaublich viel Neues. Das ist nicht nur für dich aufregend sondern auch für ihn. Wer so viel Aufregendes erlebt kann nur schlecht schlafen, das hast du sicher selber auch schon erlebt. Wichtig ist nun vor allem, dass ihr ruhige Bettzeit-Rituale einführt/einhaltet, die ihm auch mitten in der Nacht helfen können, sich selber wieder zum Schlafen zu bringen. Weitere Tipps findest du hier:

http://www.babycenter.de/baby/schlaf/schlaf6_9/#7schlaf6

Meiner Meinung nach eine schreckliche Seite, die nur dazu dient, Müttern einzureden, dass es normal sei, dass Säuglinge nachts 8 Stunden am Stück schlafen können.

Auch wird dort nicht darauf eingegangen, dass Säuglinge und Eltern am stressfreiesten gemeinsam im Bett schlafen. Sehr tendentiöse Propagandaseite, dazu noch Penaten-werbefinanziert.

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@UlfDunkel

Obwohl auch ich kein Freund von Penaten bin finde ich die Seite gar nicht mal so schlecht für junge, unsichere Mütter, die Rat suchen! Wie ich schon schrieb, gibt es immer wieder mal Phasen, in denen ein Kind schlecht schläft, aber das sollte nicht die Regel sein!

Das Schlafen im gemeinsamen Bett ist wohl wirklich das streßfreieste, aber nicht jeder mag das (auch ich nicht!) Dazu gibt es viele verschiedene Gründe, auch ist es wegen des plötzlichen Kindstodes nicht unumstritten!

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@Kolibri

Aaarrrrgh, Kolibri!

Der plötzliche Kindstod hat definitiv nichts mit im Elternbett schlafen zu tun.

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@UlfDunkel

Nicht nur damit, das ist richtig! Sehr wohl hat eine Überwärmung des Säuglings etwas damit zu tun - und die ist eben erhöht, wenn das Kind das Bett mit den Eltern teilt! Soll ich Dir jetzt die ganze Literatur aufzählen, die ich im Laufe meiner Ausbildung zur Erzieherin gelesen habe? ;)

Gut ist es im selben Zimmer wie das Kind zu schlafen:

  1. beruhigen die Atemgeräusche der Eltern das Kind und 2. kann man schneller und bequemer reagieren, wenn das Kind aufwacht!

Ich bin dann aber lieber zu meinen Kindern ins Zimmer umgezogen, damit mein Mann morgens ausgeschlafen zur Arbeit gehen kann und damit sie sich an das Schlafen im eigenen Bett gewöhnen! Mein 12jähriger würde heute noch gern in unserem bett schlafen, wenn ich das zulassen würde. Dann könnte aber keiner ruhig schlafen.... So haben wir vereinbart, dass das Elternbett ein Elternbett bleibt und nur am Wochenende zur gemeinsamen Kuschelzone für alle erklärt wird! Damit fahren wir recht gut und mein Sohn darf selbstverständlich auch in der Woche morgens noch für 10 Minuten zu mir unter die Decke kriechen, wenn er das Bedürfnis dazu hat. Diese Zeit gehört dann ganz uns, ohne dass der Kleine "dazwischenfunkt". Der Große genießt das natürlich sehr!

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@Kolibri

Liebe Kolibri,

Deine Erläuterungen zum plötzlichen Kindstod teile ich nicht. Ich bin mit Literatur dazu ebenso reichlich versorgt, danke. (Meine Frau ist Gesundheitswissenschaftlerin.)

Wir sprechen hier aber über ein 8 Monate junges Kind, keinen 12 Jahre alten Jungen.

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@UlfDunkel

Ulf: Die Unterschiede zwischen einem Kind von 8 Monaten und 12 Jahren (und ihren Bedürfnissen) ist mir durchaus klar. Aber mein Sohn wäre nie von alleine auf die Idee gekommen in seinem Bett zu schlafen! Kinder sind eben genauso unterschiedlich wie unsere Meinungen in diesem Fall - aber das ist doch gut so - sonst wäre das Leben doch langweilig! :)

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@UlfDunkel

Hallo Ulf,

a) Wie kommst du darauf, dass die Seite tendentiös ist, nur weil sie einen Sponsor hat? Irgendwelche Beweise oder ist das nur eine Vermutung?

b) Die Seite suggeriert nicht, dass Babys in diesem Alter <b>durschlafen</b> können, sondern, dass Sie lernen können, sich selbst wieder zum Einschlafen zu bringen, wenn sie aufwachen.

c) Zum Thema Schlafen im elterlichen Bett gibt es dort einen extra Artikel, aber du darfst nicht vergessen, dass das nicht jedermanns/jederfraus Sache ist, da hat Kolibri absolut recht.

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@UlfDunkel

Es gibt keine "definitiven" Gruende, was zu einem ploetzlichen Kindstot fuehren kann, demnach kannst du nicht sagen, das das gemeinsame schlafen im Bett definitiv nichts damit zu tun hat.

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Das Kind mit in mein Bett nehmen wuerde ich persoenlich nicht, aber meine Tochter schlaeft bei uns im Schlafzimmer. Ich denke auch, das es wichtig ist, das Kinder Rituale haben. Wir haben z.B. eine CD, die wir immer abends zusammen hoeren, waehrend sie letzte Mahlzeit bekommt. Ich denke, sowas kann es einem Kind leichter machen, sich zurechtzufinden.

Dieses Spielchen kennen glaube ich die meisten Mütter. Dein kleiner Liebling will dich aber garantiert nicht ärgern. Vielleicht quälen ihn auch die Zähnchen. Ich würde mich immer, wenn der kleine müde wird, auch hinlegen, (voraus gesetzt, das ist machbar). Aber nicht wie UlfdDunkel schreibt, in deinem Bett. Daran gewöhnt sich das Kind nämlich schneller, als man denkt und schläft demnächst nur noch in deinem Bett.

Für Säuglinge aller Tierarten ist es völlig normal, bei der Mutter zu schlafen, weil sie sich eben auch nachts stillen.

Früher war es auch bei uns -- und heute ist es noch bei sehr vielen Völkern -- völlig normal, dass die Säuglinge bei den Eltern schlafen.

Aber ihr könnt gern jede Nacht aufstehen, kalte Füße kriegen, euch die Nächte um die Ohren schlagen, in der kalten Küche Fläschchen zubereiten, die ganze Familie mit dem Nachttheater malträtieren ...

Niemand zwingt euch dazu, einfach der Natur zu folgen, euren Verstand und eure Brüste zu nutzen und eure Zwerge zu stillen, so lange es geht.

Ich spreche aus Erfahrung und die Kids schlafen später problemlos im eigenen Bett im eigenen Zimmer.

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@UlfDunkel

Bist du stillender Vater? Ich spreche auch aus Erfahrung und habe lange gebraucht, das Kind umzugewöhnen.

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@Schatzi

Das "Umgewöhnen" ist ab einem gewissen Alter kinderleicht -- denn Deine Kinder sind irgendwann ganz stolz darauf, ein eigenes Zimmer und ein eigenes Bett zu haben. Spätestens dann nämlich, wenn sie ich und meins sagen und verstehen.

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@UlfDunkel

Da hast du Recht. Am Abend sagen sie ;"Ich gehe in mein Bett", in der Nacht ziehen sie aber wieder um. Es ist halt nicht jedes kind gleich.

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Hallo, jumerl.

Dein Kleiner hat vermutlich einen Wachstumsschub. Das ist völlig normal. Dein Kind will Dich mit Sicherheit nicht ärgern, sondern braucht Deine Nähe und Aufmerksamkeit. Am einfachsten lässt Du ihn in Deinem Bett bei Dir schlafen.

Schade, dass Du nicht mehr stillst. Dann wäre vieles für euch beide wesentlich leichter.

Ich bin absolut für das Stillen, jedenfalls in den ersten 6 Monaten, danach sollte man die Muttermilch auf Schadstoffe untersuchen lassen! Das Stillen allerdings als "Allheilmittel" zu propagieren halte ich für etwas umstritten!

Richtig ist, dass es sehr viele Vorteile bietet, hier alle zu nennen würde den Rahmen sprengen!

Ich habe allerdings nie einfach nur deswegen gestillt, weil das Kind nicht schlafen konnte! Stillen ist Nahrungsaufnahme und sollte nicht als "Schnullerersatz" bei Einschlafproblemen dienen!

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@Kolibri

Witzig, dass die Muttermilch in den ersten 6 Monaten nicht untersucht werden soll -- Logikfehler.

Stillen ist die natürlichste Art, ein Kind zu beruhigen -- sagt ja auch schon das Wort selbst.

Und wenn ich ne Frau wäre (jaja, hab mich schon angemeldet fürs nächste Leben), würde ich mir selbst blöd vorkommen, nicht den bequemsten Weg zu gehen und würde natürlich mein Kind bei mir im Bett haben. Was ist denn bequemer als nachts dem neben Dir schlafenden Kind die Brust zu geben und dabei weiterzuschlafen?

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@UlfDunkel

In den ersten 6 Monaten ist Muttermilch das Beste, was man dem Kind geben kann - darin stimme ich Dir voll zu und habe meine beiden Kinder auch selbst jeweils 6 Monate gestillt! Allerdings zehrt es auch am Körper einer Frau (und da spreche ich aus Erfahrung - greife das Thema aber gern in Deinem nächsten Leben wieder auf! grins)

Allerdings leben wir nun mal leider in einer Welt, in der viele Schadstoffe mit der Luft, Nahrung oder durch anderes (Haare färben, Rauchen, usw) aufgenommen werden. Deshalb empfiehlt die nationale Stillkommision nach 6 Monaten die Muttermilch auf Schadstoffe untersuchen zu lassen, da diese sonst vom Kind aufgenommen werden! Der Schaden wäre unter Umständen größer als der Nutzen (der für die ersten 6 Monate nach wie vor gilt)!

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@Kolibri

Auch nach den ersten 6 Monaten ist Muttermilch das Beste, was frau dem Kind geben kann. Langzeitstillen unterstützt vor allem auch bei den Müttern die Rückbildung der Gebärmutter und das Abnehmen. Soll ja nicht ganz unwichtig sein.

Die nationale Stillkommission hat sich noch immer nicht den WHO-Empfehlungen angeschlossen, die wesentlich weiter gehen. Selbst bei "belasteter" Muttermilch wäre der Stillvorteil größer als der vermeintliche "Schaden". Soviel Schadstoffe kannst Du kaum zu Dir nehmen.

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@UlfDunkel

Nach 6 Monaten sollte die Gebärmutter sich allerdings schon wieder auf ihre normale größe zurückgebildet haben, sonst würde ich mir doch ernsthafte Gedanken machen! ;)

Und was das Abnehmen betrifft: Ich hatte VOR der Geburt 94 kg - DANACH 84kg und daran hat (leider) das Stillen auch nicht viel geändert, obwohl ich mich mit Sicherheit gesund und richtig ernährt habe!

Nicht falsch verstehen: Ich halte Stillen sehr wohl für das Beste, was frau ihrem Kind tun kann! Aber ich muss auch sagen, dass ich nach 6 Monaten mit meinen Kräften ganz schön am Ende war und es auch aus diesem Grund nicht weiter hätte tun können. Denn von einer ausgepowerten, unzufriedenen Mutter hat das Kind dann auch nix! Stillen erfordert neben einer gesunden Ernährung eben auch noch viel Geduld, Liebe, Vertrauen zu sich und dem Kind, guten Nerven und guter körperlicher Verfassung! Die ersteren waren bei mir nicht das Problem, aber die beiden letzten... Wenn es bei Euch klappt und Deine Frau auch die größeren noch stillt, ist das für mich aber auch kein "Problem" oder gar "anstößig" oder "unnormal" - das muss (wie so vieles) jeder für sich entscheiden! Alles Liebe für Dich und Deine Familie!

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@Kolibri

Die Rückbildung der Gebärmutter und die Rück-Umstellung des Hormonhaushalts dauert in der Regel genauso lange wie die Schwangerschaft, sagt eine Faustformel. Also sollte frau ihrem Körper und ihren Hormonen diese Zeit auch gönnen und die Rückbildung durchs Stillen fördern. Zudem ist Stillen die beste Brustkrebsprophylaxe, nicht nur bei gestillten Mädchen, sondern eben auch bei stillenden Müttern.

Deine sehr hohe Gewichtszunahme vor der Geburt Deines zweiten Kindes hat sicher Ursachen, die mit dem Stillen nicht so viel zu tun haben. Natürlich verläuft bei jeder Frau die Schwangerschaft anders. Oft hindert auch ein nötiger (oder schlimmer noch, ein geplanter) Kaiserschnitt den Körper der Mutter daran, alles wieder auf Null zu stellen. Denn die natürliche Geburt legt tatsächlich "Schalter um, die beim Kaiserschnitt fehlen.

Wir sollten die Diskussion hier besser beenden; wir sind allmählich offtopic. Vielleicht konnte meine Flaschenkritik jumerl nicht konkret helfen, aber dennoch vielen Frauen Denkanstöße vermitteln.

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Da jedes Kind anders ist, gibt es da auch ein tolles Buch für das heißt"Jedes Kind kann schlafen lernen"!Kann ich dir nur empfehlen!!! Viel Glück und erfolg!!!

Das Buch war eines der ersten, das ich nach dem Lesen ins Altpapier geworfen habe.

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was gibt es denn da zu bemängeln?das ist ein super Buch tip !

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@dieVerena

Dieses Buch versucht auf dem Mainstream heutiger Kinder-"Aufzucht" den Eltern (und da vor allem den Müttern) zu vermitteln, dass wir unsere Kinder dazu dressieren sollten, dass sie einen festen Schlaf-Wach-Rhythmus haben. Das Gedankengut dahinter stammt tatsächlich aus der Zeit des Dritten Reichs, wo noch viel schlimmere "Aufzucht"-Methoden angewendet wurden.

Kinder sind normalerweise, wenn sie zur Welt kommen, Säuglinge und sollten so lange wie irgend möglich, mindestens aber 2 Jahre (nicht nur 6 Monate) gestillt werden. Dadurch gedeihen sie am besten, was ja wohl unbestritten ist. (Die Vorteile des Stillens für die Mütter habe ich ja weiter oben schon angerissen.)

Stillkinder aber schlafen nicht durch, denn sie nehmen normalerweise weniger Nahrung pro Stillphase auf. Wenn die Kinder ganz natürlich bei der Mutter im Bett schlafen, bedeutet das nächtliche Stillen für alle die stressfreieste Situation.

Anders die Flaschenkinder, die quasi per Fahrplan mit soundsoviel ml gemästet werden. Ein so überfrachteter Magen schaltet natürlich auf längeren Schlafbedarf um, weil der ganze Fertigbrei-Schlabberkram, der nie an die Qualität von Muttermilch heranreichen können wird, natürlich erstmal verdaut wird.

Dieses Buch ist aus meiner Sicht ein propragandistisches Buch für das Abstillen, so hart das für die Eine oder den Anderen klingen mag.

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@dieVerena

Dieses Buch versucht auf dem Mainstream heutiger Kinder-"Aufzucht" den Eltern (und da vor allem den Müttern) zu vermitteln, dass wir unsere Kinder dazu dressieren können, dass sie einen festen Schlaf-Wach-Rhythmus haben. Das Gedankengut dahinter stammt tatsächlich aus der Zeit des Dritten Reichs, wo noch viel schlimmere "Aufzucht"-Methoden angewendet wurden.

Kinder sind normalerweise, wenn sie zur Welt kommen, Säuglinge und sollten so lange wie irgend möglich, mindestens aber 2 Jahre (nicht nur 6 Monate) gestillt werden. Dadurch gedeihen sie am besten, was ja wohl unbestritten ist. (Die Vorteile des Stillens für die Mütter habe ich ja weiter oben schon angerissen.)

Stillkinder aber schlafen nicht durch, denn sie nehmen normalerweise weniger Nahrung pro Stillphase auf als Flaschenkinder, die quasi per Fahrplan mit soundsoviel ml gemästet werden. Ein so überfrachteter Magen schaltet natürlich auf längeren Schlafbedarf um, weil der ganze Fertigbrei-Schlabberkram, der nie an die Qualität von Muttermilch heranreichen können wird, natürlich erstmal verdaut wird.

Dieses Buch ist aus meiner Sicht ein propragandistisches Buch für das Abstillen, so hart das für die Eine oder den Anderen klingen mag.

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@UlfDunkel

Schön, daß es noch mehr Leute gibt, die das Buch nicht blind hochloben, denn auch ich hatte einiges über den Ursprung und Background des Buches gelesen und vor allem über den Autor. Ich hatte als Gegenstück zu diesem Buch ein anderes empfohlen bekommen:"Schlafen und Wachen" von William Sears,allerdings ist das Buch nur über die La Leche Liga (und natürlich ebay...) erhältlich. Zu dem Zeitpunkt (Kind ein Jahr), hatten sich allerdings die Schlafangewohnheiten unseres Kindes von selbst "normalisiert"(wie man so schön aber falsch sagt...).

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@dieVerena

Meiner Tochter und mir hat es zumindest super geholfen(kein Stillkind)und ich habe sie mit diesem Buch auch nicht verkorkst,im gegenteil.Allerdings hatten wir auch andere einschlafprobleme wie in der Frage gestellt.Naja,war ein nett gemeinter tip,und ich finde es ein bisschen schade das dies so heruntergemacht wird.

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