Schlafparalyse bewusst miterleben, wie genau fühlt man sich dann?

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4 Antworten

Hallo,

ich habe das vor vielen Jahren mal gemacht um einen seit Jahren immer wiederkehrende Albtraum aufzulösen. Das hat funktioniert, wenn man das einmal geschafft hat, ist, bzw. war es easy für mich. Es ist auf jeden Fall interessant, weil man evtl. tiefsitzende Probleme oder Dinge aus dem Alltag, dem Tag, gut verarbeiten kann. Ich kann das nicht nachvollziehen, gehe aber davon aus, dass du dich in der sog. Schlafparalyse befunden hast. Aber was soll dir das jetzt bringen? Es ist eine Selbsterfahrung, eine Körpererfahrung und ein in sich gehen. Richtig ist, dass - je nach Schlafphase - man den Alltag ohnehin unbewusst im Traum verarbeitet. Wichtig ist hier ein ausreichender Schlaf, z.B. vor 22.30 Uhr und dann für deinen Körper lange genug. Warum: Weil man dann die wichtigsten Schlafphasen miterlebt. Am Besten oder ratsam ist es, die Erinnerung gleich morgens nach dem Aufwachen aufzuschreiben. So kannst du sehr viel über dich erfahren. Meine Antwort ist allerdings sehr laienhaft! Ob hier die Traumdeutung dir weiterhelfen kann, ist fraglich!

LG Shoshin

 

Für mich ist die Erfahrungen wichtig, damit ich mich mit dem Klarträumen besser ausseinander setzen kann :)

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Ich hab sie regelmäßig. Meine Gliedmaßen fühlen sich dann an, als wären sie tonnenschwer, gleichzeitig bin ich aber bei Bewusstsein. Dabei habe ich das Gefühl, als wäre ich mit dem Kopf kurz vorm Einschlafen. Ich kann mir dabei auch aussuchen, wann ich loslassen und wieder einschlafen will. Wenn ich wollte, könnte ich mich aber auch wachrütteln, aber das ist wahnsinnig anstrengend.

Hej,

ich selber leide unter Schlafparalysen und ich kann dir sagen, dass das was du erlebt hast keine direkte Schlafparalyse war.

Ich weiß die Antwort kommt spät, aber ich möchte ein wenig was aufklären.


Schlafparalysen sind Schlafstörungen und können nicht bewusst hervorgerufen werden. Das was dir bis jetzt beschrieben wurde war luzides Träumen.

Beim lutiden Träumen schläfst du, allerdings bist du noch bei Bewusstsein, was bedeutet, dass du weißt, dass du schläfst. Das ist etwas ganz anderes als eine Schlafparalyse. Luzide Träume kannst du gewollt hervorrufen, mit ein bisschen Übung.


Ab und zu kommt es vor, dass man einfach so luzide Träume hat, manche erleben auch eine Schlafparalyse, allerdings nicht so oft wie luzide Träume. Dass man ein/zwei Mal im Jahr eine Schlafparalyse erlebt ist relativ normal.


Aber was genau zeichnet nun eine Schlafparalyse aus?

Wie du schon erwähntest kannste dich während dessen nicht bewegen, jedoch kannst du auch nicht, wir in einem luziden Träum deine eigenen Gedanken steuern.

Schlafparalysen gehen mit Angst, Panik oder Schockzuständen einher. Viele berichten Gestallten zu sehen, wie zum Beispiel einen schwarzen Schatten, einen Mann oder eine alte Frau. Diese Gestallten bewegen sich meistens auf die Leute zu, man spürt Ihre Präsens und will schreien, ist aber wie gelähmt. Man hat Angst.

Es ist wie ein bewusst miterlebter Albtraum.


Ich persönlich habe während der Schlafparalyse Halluzinationen, sehe Clowns, höre Stimmen, Geräusche und Musik.

Es hat eine Weile gedauert, bis ich herausbekommen habe, dass das was ich habe Schlafparalysen sind.

Teilweise konnte ich danach nicht mehr einschlafen, hatte Angst wieder in diesen Zustand zu gelangen, war die ganze Nacht wach und bin erst in den frühen Morgenstunden, wenn es hell würde, eingeschlafen.


Meistens geschehen Schlafparalysen in bestimmten Abständen oder gehäuft.

Verursacht werden sie durch Stress oder zu viel Druck, manche erleben sie nur einmal, andere regelmäßig.



Ich hoffe du konntest dir ein Bild von dem Ganzen bilden. Ich kann dir nur sagen, dass man so einen Zustand nicht freiwillig erleben möchte.


LG

Mein Kollege hatte eine Schlafparalyse..

Er dachte er war wach aber hat geschlafen. Für ihn war das total schlimm weil es ein Alptraum war

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