Schlafmangel wegen penetranter Weihnachtsbeleuchtung

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Entweder auf dein vermeintliches recht pochen und nen wahrscheinlich jahrelangen faustdicken Streit von der Latte brechen, oder einfach in der zeit flexibel sein, dem Nachbarn sein Spielzeug gönnen, Wecker stellen (im Internet kann man herausfinden wann die Sonne aufgeht und somit die genaue Uhrzeit einstellen) und in einem Monat hast du wieder 11 Monate deine Ruhe. Wenn du einen Rollladen hast, dann benutze ihn doch einfach diesen einen Monat im Jahr mal.

Ich wuerde den Nachbarn jeden Tag besuchen,sein Bier austrinken,dann kann man tief schlafen und den Sonnenaufgang gibt es dann bald wieder,wenn das Weihnachtsfest vorrueber ist.

Doch wann sind die Grenzen der vorweihnachtlichen Lichtverschmutzung erreicht? Ulrich Ropertz vom Deutschen Mieterbund kennt die Antwort: „In der Regel ist Weihnachtsbeleuchtung – und sei sie noch so grell – erlaubt. Schwierig wird es dann, wenn sich Nachbarn durch blinkende oder helle Lichter in ihrer Nachtruhe gestört fühlen. Grundsätzlich gilt: Ab 22 Uhr sollte das Licht runtergefahren werden.“

Als schlafloses Opfer des Lichterterrors rät er mir im Sinne der guten Nachbarschaft allem voran das Gespräch mit meinem strahlenden Gegenüber zu suchen. Sollte dieser wider erwarten auf der nächtlichen Beleuchtung bestehen, wären im nächsten Schritt das Ordnungsamt oder – außerhalb der Sprechzeiten – die Polizei mein Ansprechpartner. Es soll bereits Fälle gegeben haben, in denen ein Rechtsstreit nicht zu vermeiden war.

Quelle: http://www.shz.de/nachrichten/deutschland-welt/panorama/wenn-weihnachtsbeleuchtung-den-schlaf-raubt-id8297481.html

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