Schlafentzug als Mittel gegen Depressionen?

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6 Antworten

Ich habe in der Psychiatrie oft einen Schlafentzug verordnet bekommen, leider hat es nur den einen Tag was gebracht.

Wir waren immer mehrere und haben gemalt, gebacken, sind spazieren gewesen, haben uns unterhalten und gelacht. Wir wurden gegen 1 Uhr in der Nacht geweckt und durften erst wieder um 22 Uhr ins Bett gehen.

Der nächste Tag war zwar sehr "hoch" doch müde war ich auch. Ich brauchte immer 2-3 Tage um mich von dem Schlafentzug zu erholen.

Ich glaube auch nicht, dass es reicht, wenn man nicht schlafen kann, denn wenn ich mal so gar nicht schlafen konnte, dann hatte ich kein "hoch" am nächsten Tag, sondern ich war nur müde.....

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Schlafentzug ist eines der ältesten "Mittel" gegen Depressionen. Schlafentzug wird heute noch bei Akutsituationen (vor allem) in Kliniken angewandt. Dazu wird der Patient meist um 01.00h geweckt (falls er zuvor überhaupt schlafen konnte) und wachgehalten. Wichtig ist, dass der Patient bis zum nächsten Abend nicht mehr einschläft. Sobald der Patient wieder schläft ist die Wirkung des Schlafentzuges vorbei.

Kurz: Schlafentzug unter ärzlicher Überwachung kann was bringen, aber nur bis man das nächste mal wieder einschläft.

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Hallo,

das ist zwar richtig, aber man sollte es nicht in Form einer Selbsttherapie machen. Es wird, wenn überhaupt, in einigen Kliniken unter ärztlicher Aufsicht therapeutisch eingesetzt.

Lenke Dich ein bißchen ab mit lesen oder so. Trinke, wenn Du magst, Milch oder Kakao. Dann legst Du Dich wieder hin und versuchst, nur an schöne Sachen zu denken.

Schlaf gut :-)

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Kommentar von MeinTagebuch
13.04.2016, 23:49

Ich kann nicht mehr an schöne Sachen denken ich bin ein pessimist

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Wie soll Schlafentzug bei Depressionen helfen, kann mir das jemand erklären? Denn eigentlich fühlt man sich nicht besser, wenn man zu wenig schläft.

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Kommentar von Buddhishi
13.04.2016, 23:58

Google bitte mal Schlafentzug bei Depressionen. Da findest Du die gesuchte Erklärung. LG

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Kommentar von CrispyA
14.04.2016, 00:11

Für mich hört sich das jetzt, nachdem ich gegoogelt habe, schon sehr effektiv an. Neben Schlafentzug bin ich auf den Begriff milde Schlafrestriktion gestoßen. Die Patienten müssen dabei nicht Nächte durchwachen, sondern schlicht vermeiden, zu lange zu schlafen, also später ins Bett gehen und früher aufstehen. Das soll man auch alleine Zuhause durchführen können.

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Ich bin keine Expertin, aber so viel ich weiss, ist Schlafentzug extrem gefährlich!! Versuche es nicht aus! Lass dich von einer Fachperson beraten.
Viel Glück!

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Ja, Schlafentzug kann bei Depressionen helfen.

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