Schimmel in Wohnung und Vermieterin macht und akzeptiert nichts.. was tun?

10 Antworten

Es ist die Frage, ob es sich bei dem Schimmel um einen Baumangel oder um einen Lüftungsmangel handelt. Bei Letzterem müßtet ihr selbst den Schimmel beseitigen. Dennoch, ihr solltet einen Brief an die Vermieterin schreiben und die Mängel beschreiben mit Frist zur Beseitigung. Kommt die Vermieterin dieser Frist nicht nach, dann kann man Mietminderung machen.

Übrigens, Polystyrolplatten innen auf der Wand würden das Schimmelporblem nur verschlimmern. Es gibt keine Polystyrolplatten, die gegen Schimmel helfen - es sei denn man macht sie aussen auf die Wand.

Ich würde einen Rechtsanwalt aufsuchen oder das vor Gerricht bringen, bzw. der Eigentümer hat kein Recht eine Wohnung zu vermieten, die von Schimmel befallen ist, da die Sporen sehr geftig für den Körper sind und diesen auch Zerstören können (die Lungen), daher empfehle ich sogar schnellst möglich das Gebäude zu räumen! Da ich so ein problem mit meiner Familie (Bruder, Schwester und Mutter) auch hatte. Die Wohnung von uns war auch großteils von Schimmel befallen und da dies meine Mutter nicht mehr aushaltete besonderst nach der empfernung des Schimmels, sprich mit starken Mitteln, zogen wir vorübergehend aus.... naja das ging das soweit bis unser Vermieter nichtmal die 2 Monats mieten gestrichen hätte, nein er wollte nur ein wenig abziehen.... was bei etwa 900€ Miete eigendlich eine °freichheit° war. Leider haben wir bis jetzt noch nicht einen Rechtsanwalt beauftragt, da wir nun am siedeln sind. Also am besten einen Rechtsanwalt nehmenoder bei der Vermieter bzw. Mieterschutzorganisation um Rat bitten. Wäre das beste.

Jedenfalls so darf es nicht weiter gehen, sprich eure Vermieterrin muss euch mindestens eine ersatz Wohung / Haus zur Verfügung stellen!

Grüße

Elia

Schimmel ist ein heikles Thema, deshalb vorab: Ich gehe einfach mal davon aus, dass der Schimmel in baulichen Mängeln seine Ursache hat und nicht in falschem Mieterverhalten (Lüftungsthemen usw). Bitte nicht als Unterstellung verstehen, dies nur der Vollständigkeit halber und der beschriebene Umfang an Schimmel ist eigentlich auch mit falschem Mieterverhalten nicht mehr zu erklären.

Mangel schriftlich per Einschreiben melden mit Fristsetzung zur Beseitigung (genaues Datum, nicht "umgehend" oder derartige Formulierungen) und Mietminderung androhen für den Fall, dass der Schimmel nicht beseitigt wird. Zur Höhe der Mietminderung ist zu sagen, dass dies nicht pauschal feststeht, sondern daran hängt, wie stark die Nutzbarkeit der Mietsache durch den Mangel beeinträchtigt ist.

Da ich bei der beschriebenen Vorgeschichte davon ausgehe, dass sich da wohl eher nichts tun wird, schließe ich mich der Meinung meiner Vorredner an und würde an deiner Stelle hier die Hilfe des Mieterbundes/ alternativ Anwalt an eurer Stelle in Erwägung ziehen.

Schlußendlich noch die Endkonsequenz, falls sich gar nichts tut, auch nicht nach Mietminderung, bleibt wohl nur ein Wohnungswechsel, denn die Gesundheitsgefährdung durch Schimmel sollte man nicht unterschätzen.

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