Schimmel in Einliegerwohniung. Mieter schuld?

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14 Antworten

Wenn Sie doch mit im Haus wohnen, kann man das Lüftungsverhalten doch beobachten wenn man zu Hause ist. Werden die fenster regelmäßig weit geöffnet oder nie? Stehen die Fenster bestimmter Zimmer überwiegend auf Kipp? Stehen diese auch bei feuchter Witterung auf Kipp? Das alles sieht man doch. Am besten einem Zeugen das zeigen und auch fotografieren von außen. Wenn noch nicht passiert, sollte dem Mieter ein Lüftungsleitfaden ausgehändigt werden. Ganz wichtig für eventuelle spätere Gerichtsverfahren ist eine schriftliche Abmahnung wenn ein Fehlverhalten ersichtlich ist, z.B. Dauerkipplüftung bei Abwesenheit des Mieters bei kühler, feuchter Witterung. Daraus entstehen Schäden. Mit einer Abmahnung hat man dann was in der Hand.

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Wenn jetzt mehr Leute in der Wohnung wohnen als vorher, ev kleine Kinder mit viel Wäsche, kann die Luft die Feuchtigkeit nicht aufnehmen. Dann sind die Nachbarn unschuldig und die Dämmung ist ev schlecht. Datenlogger vom Bauphysiker besorgen und mehre Monate das Lüftungsverhalten aufzeichnen und auswerten. Nicht Gerät aus dem Baumarkt. Lg

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Wenn jetzt mehr Leute in der Wohnung wohnen als vorher, ev kleine Kinder mit viel Wäsche, kann die Luft die Feuchtigkeit nicht aufnehmen. Dann sind die Nachbarn unschuldig und die Dämmung ist ev schlecht. Datenlogger vom Bauphysiker besorgen und mehre Monate das Lüftungsverhalten aufzeichnen und auswerten. Nicht Gerät aus dem Baumarkt. Gutachten sind sehr teuer, 3000 eur, ein Datenlogger nicht. Lg

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Das klingt wirklich danach, dass der Mieter hier Schuld sein kann. Falsches Heizen und Lüften sind hierfür dann die Hauptursachen. Aber um sicher zu gehen, ist es besser Du schaltest einen Fachmann (Schimmelberater) ein, der dies genauer überprüft. Du findest Schimmelberater in Deiner Region (und weitere Informationen) auf folgender Seite: http://www.modernus.de/schimmelwohnunghausbadwand_keller/schimmelpilz

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Da ist eine hilfreiche Antwort schwer zu geben. Ich gehe einmal davon aus, dass Du Dich von dem Vorhandensein von Schimmel überzeugt hast. Schimmel, welcher erst in der letzten paar Monaten aufgetaucht ist, richtet noch keinen schweren Schaden am Gebäude an. Ich würde jetzt einmal die Sommermonate abwarten, aber laufend kontrollieren. Das muss der Mieter erlauben. Wo tritt den der Schimmel auf und was für eine Farbe hat dieser. Event. beseitigst Du an einer Testfläche den Schimmel, auch am/ im Untergrund und harrst der Dinge. Was anderes geht nicht.

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Einige Fragen vorab.

Wurde die Einliegerwohnung bei der Bauplanung bereits eingeplant und wurden die Aussenwände, wenn sie teilweise im Erdreich sind, mit einer wasserabweisenden Farbe gestrichen, entsprechend Isoliermatten angelegt und die Drainage richtig verlegt ?

Wurden an den Aussenwänden Steine verfüllt, also nicht wie leider oft zu erleben, der Dreck an das Haus geschoben ?

Oder wurde die Einliegerwohnung erts nachträglich eingrichtet und welche Schutzvorkehrungen gegen aufsteigende Feuchtigkweit sind erfolgt ?

Gibt es Fensterschächte, durch die die Luft angeblich zirkulieren soll ?

Gerade bei Einliegerwohnungen bin ich in der Einschätzung der Schimmelursachen mehr als vorsichtig.

Hier liegt meist ein beiderseitiges Problem vor.

Der VM hat nicht alles getan, damit Feuchtigkeit nicht in das Haus eindringen kann, der Mieter kann möglicherweise bei Lichtschächten überhaupt nie richtig lüften.

Die Ursache muss nicht beim Mieter liegen. Sie kann sogar an einem Defekt an der Drainage liegen.

Daher sollte nun zuerst mal geprüft werden, ob der Schimmel nur auf der Tapete besteht oder ob der Gips feucht ist. Mit einem stumpfen Ggeenstand einfahc mal auf die Wandf drücken. Geht der stumpfe Stift in die Wand, ist ein bauseitiges Problem sicher eher möglich als ein falsches Lüften.

Ist nur die Tapete angegriffen, dann hat der Mieter möglicherweise versucht zu lüften, vielleicht sogar zu lange die Fenster offen ( den ganzen Tag ein offenes Fenster ist falsches Lüftungsverhalten ) oder er hat - um Kosten zu sparen - zu wenig geheizt.

Einen Malermeister beauftragen, sich mal den Schaden anzusehen.

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Padri 11.05.2010, 10:23

Anhand der Schadenbilder kann man erkennen ob die Ursache fehlende Drainage ist. Bei Schimmelflecken an Deckenecken ist das z.B. nicht der Fall. In Ecken am Boden schon möglich. Daher kommt es an wo genau sich der Schimmel befindet.

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Hier wird dir niemand eine richtige Antwort geben können.

Richtig ist, dass der Mieter den Schimmel melden muss. Hat er getan.

Richtig ist, dass die Beweislast nun erst einmal beim Vermieter liegt. Also Sachverständigen für Bauschäden, Gutachter oder Schimmelberater engagieren und die Ursache analysieren.

Wenn dann ein Baumangel angezeigt wird, diesen beheben und den schimmel fachgerecht sanieren (lassen). Wenn das Nutzungsverhalten ursächlich ist, den Mieter aufklären, Beseitigung des Schadens fordern und "verwarnen". Was du rein rechtlich tun kannst, solltest du mit einem Anwalt für Mietrecht besprechen, hier wirst du wahrscheinlich nur verunsichert oder hörst auf den falschen Rat.

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Normalerweise ist erst mal der Vermieter zuständig für die Beseitigung des Schimmels zu sorgen. Wenn aber sonst im Haus kein Schimmel zu finden ist (sogar im Waschkeller nicht), liegt es schon nahe, dass der Mieter daran Schuld ist. Aber du musst es beweisen können und das dürfte schwierig werden.

Der gute Zustand deines Hauses ist dir wichtig, also würde ich nicht länger warten. Nimm dir möglichst schnell einen Rechtsanwalt, bevor noch hohe Kosten für die Beseitigung des Schimmels entstehen oder der Schimmel sich noch auf das übrige Haus ausbreitet. Da ist der Anwalt und ein Gutachter allemal günstiger.

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Schimmel ist immer ein Streitthema.

Das beste, was du machen kannst, lass eine Feuchtemessung der betroffenen Wände bzw. aller Wände durchführen. Das kostet nicht die Welt, ich habe vor 2 Jahren dafür ca. 350 € gezahlt und gleichzeitig eine Luftfeuchtigkeitsmessung in dem betroffenen Raum gemacht.

Unser Mieter hatte z.B. im Schlafzimmer eine viel zu hohe Luftfeuchtigkeit und alle Wände waren trocken wie alte Knochen. Also: falsch gelüftet und geheizt.

Und je nach Ergebni s ist der Mieter oder Vermieter zuständig.

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Das ist jetzt nicht böse gemeint. Viele Vermieter schiben Schimmel immer auf falsches Heiz-und lüftungsverhalten ihrer Mieter zurück. Und in vielen fällen erweist es sich als falsch.

Um falsches Heiz-und Lüftungsverhalten nachweisen zu können, bedarf es eines sachverständigengutachtens. Der kostet Geld und vielfach wird dabei festgestellt, dass sich Feuchtigkeit in der Wand befindet, die aufgrund von defekten Wasserleitungen dort hingelangt ist.

Nur weil der Vormieter damit keine Probleme hatte, heißt es nicht, dass dieser defekt nicht auch schon vorher vorlag.

Insoweit gilt für den Vermieter seinen Pflichten nachzukommen, und zwar ohne vorher den Mieter wegen falschen lüftungsverhaltens anzuprangern.

Lassen Sie also festellen, weshalb der Mangel vorliegt!

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Auf jeden Fall der Sache auf den Grund gehen und die Schimmelecken überprüfen. Es könnte ja wirklich irgendwo etwas defekt und Wasser durchgesickert sein. Gleichzeitig kann man eigentlich schon beim Betreten einer Wohnung riechen, ob jemand ungenügend lüftet und/oder eine zu hohe Luftfeuchtigkeit hat. Im Bad ohne Fenster kann schnell Schimmel entstehen, wenn es ständig benutzt, aber nicht trocken gehalten wird.

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Unbedingt bevor falsche Verdächtigungen gestellt werden einen Sachverständigen oder Gutachter unter suchen lassen

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jockl 08.05.2010, 22:30

Und im Vorfeld einen Tausender in den Wind jagen ???

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Einen Experten dazu befragen. Der kann beurteilen ob der Mieter dran schuld ist oder ob was anderes dahintersteckt.

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jockl 08.05.2010, 22:31

siehe oben

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Sehr schwer nachzuweisen.

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