Schimmel in der Wohnung. Richtiger Umgang mit Vermieter

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14 Antworten

Das gleiche Problem hatte ich vor zwei Jahren in einer unserer Wohnungen. Der Schimmel trat nur in der kalten Jahreszeit auf. Nachdem ich diverse Dachdecker etc. bestellt hatte und jeder etwas anderes vermutete und die Kostenvoranschläge für die Maßnahmen in die Zehntausende gingen, habe ich einen Gutachter beauftragt. Die erste Frage war: "Haben sie neue Mieter?" die zweite Frage: "Haben Sie in ihrer Heizungsanlage eine Nachtabsenkung?" Es stellte sich heraus, dass ein neuer Mieter bei der Heizung eine Nachtabsenkung eingestellt hatte. Wir haben den Schimmel beseitigt, die Nachtabsenkung verringert und es trat kein Schimmel mehr auf. Um Schimmel zu vermeiden muss natürlich regelmäßig gelüftet werden, aber die Räume müssen besonders in den kalten Monaten gleichmäßig beheizt werden. Das war durch die hohe Nachtabsenkung nicht der Fall, die Außenwände kühlten aus so entstand Schimmel. Das war bei uns die Ursache für die Schimmelbildung. Es muss also nicht der Mieter zwangsläufig falsch heizen, es kann auch sein, dass die Heizung falsch eingestellt ist.

Ich nehme an Ihr seid die Mieter: Euer Text ist ein bisschen verwirrend.

Ihr könnt/ solltet Euch an den Mieterverein wenden.

Mit Mitminderung muss man vorsichtig sein.

Welche Möglichkeiten haben wir nun zum Thema Mietminderung? Was genau müssen wir hier beachten?

Mietminderung Vom Recht der Mietminderung sollten Sie nur als zusätzliche Maßnahme Gebrauch machen, denn wegen des in der Regel relativ niedrigen Kürzungsbetrags wird die Minderung allein den Vermieter nicht zur Mängelbeseitigung bewegen können. Ihr Minderungsrecht ist im Gesetz geregelt (§ 536 BGB), Sie müssen eine Mietminderung also nicht beim Vermieter beantragen. Das Gesetz schreibt auch nicht vor, dass Sie dem Vermieter bei der Mängelanzeige mitteilen, dass Sie bis zur Mängelbeseitigung die Miete nur unter Vorbehalt zahlen, aber wir empfehlen dies dennoch. Denn: Warten Sie mit der Minderung zu lange und zahlen Sie die Miete in Kenntnis des Mangels über einen längeren Zeitraum (von der Rechtsprechung werden sechs Monate schon als Grenze angesehen!) vorbehaltlos in voller Höhe weiter, können Sie Ihre Minderungsrechte verlieren, weil man Ihnen stillschweigenden Verzicht unterstellt oder Verwirkung (§ 242 BGB) eingetreten ist (BGH, VIII 274/02). Mindern Sie bitte niemals auf eigene Faust, sondern erst nach rechtsanwaltlicher Beratung. Greifen Sie bitte auch nicht auf so genannte Mietminderungslisten zurück! Voraussetzung für eine Mietminderung ist, dass durch die Mängel die Wohnqualität erheblich beeinträchtigt wird – eine nur unerhebliche Beeinträchtigung berechtigt nicht zur Minderung. Mindern können Sie die Miete von dem Zeitpunkt ab, zu dem der Vermieter nachweislich von dem Mangel Kenntnis erhielt, bis zur Beseitigung des Mangels (§ 536 BGB). Nutzen Sie dazu unseren Musterbrief „Mietminderung“. Wurde die Miete gemindert und klagt der Vermieter auf volle Zahlung der Miete, dann müssen die Mieter/innen beweisen, dass die Wohnung mangelhaft ist und sie den Mangel dem Vermieter angezeigt haben. Sie sollten deshalb rechtzeitig Beweise sammeln (Fotos, Protokolle, Zeugen). Ein vertraglicher Ausschluss des Mietminderungsrechts ist im Wohnungsmietrecht immer unwirksam. Hinweis: Auch Baumaßnahmen am oder im Haus (und sogar Baulärm auf Nachbargrundstücken), die zu erheblichen Beeinträchtigungen führen, rechtfertigen eine Mietminderung.

Zurückbehaltungsrecht Um Ihren Anspruch auf Mängelbeseitigung durchzusetzen, können Sie neben der Mietminderung als weiteres Druckmittel gegenüber dem Vermieter einen Teil der (bereits geminderten) Miete so lange zurückbehalten, bis die Mängel beseitigt sind (§ 320 BGB „Einrede des nicht erfüllten Vertrags“). Dieses Zurückbehaltungsrecht bezieht sich auf die drei- bis fünffache Summe des Mietminderungsbetrags. Aber Achtung: Nach erfolgter Mängelbeseitigung müssen Sie dem Vermieter die zurückbehaltenen Mietsummen nachzahlen. Deshalb empfiehlt es sich, dieses Geld zu „parken“, z. B. auf einem Tagesgeldkonto, Sparbuch etc.

Schadensersatz Entstehen Ihnen aufgrund von Mängeln Schäden an Ihrer Gesundheit oder Ihrem Eigentum, können Sie Schadensersatz verlangen, wenn Sie dem Vermieter ein Verschulden nachweisen können. Für unverschuldete Mängel muss der Vermieter nur dann haften, wenn erhebliche Mängel bereits bei Einzug vorlagen oder zugesicherte Eigenschaften der Wohnung fehlen. Ausgeschlossen sind Schadensersatz wie auch Mietminderung jedoch, wenn der Mieter/die Mieterin beim Abschluss des Mietvertrags von den Mängeln Kenntnis hatte und sich nicht ausdrücklich die Wahrnehmung seiner/ihrer Rechte vorbehalten hat (§ 536 b BGB).

Aufwendungsersatz Entstehen Ihnen im Zusammenhang mit Instandsetzungsmaßnahmen Aufwendungen, können Sie diese vom Vermieter in angemessenem Umfang ersetzt verlangen. Sie können hierfür auch einen Vorschuss vom Vermieter verlangen (§ 554 Abs. 4 BGB).


Weitere Informationen finden Sien hier:

http://www.bmgev.de/mietrecht/tipps-a-z/artikel/maengelbeseitigung.html

Aufgrund der weiteren Informationen in Euren Kommentaren entnehme ich daraus, dass es die üblichen Kältebrücken sind, die dadurch entstehen, dass die Stahlbetondecken ganz nach außen ohne abschließende Isolierung durchbetoniert wurden. Damals war das Stand der Technik und deswegen ist es auch kein Baumangel, wenn Schimmelstellen auftreten. Durch intensives Lüften und gutes Beheizen könnt ihr das in Griff halten.

Die einzige Chance, die der Vermieter hat, ist eine flächige Wärmeisolierung der ganzen Fassade. Solche Kältebrücken werden dadurch eliminiert. Wichtig dabei ist aber, dass nicht gleichzeitig absolut dichte Fenster verbaut werden. Ein wenig "unfreiwilliger" Luftaustausch z. B. durch nicht ganz dichte Rolladenkästen kann durchaus hilfreich sein, um eine dauerhafte Verbesserung zu erreichen. Diese Art der Wärmedämmung kostet jedoch sehr viel Geld und eine satte Mieterhöhung bei gleichzeitiger deutlicher Einsparung an Heizenergie wäre die Folge. (Übrigens schreibe ich aus Erfahrung mit einem Haus gleichen Baujahres. Frühere Problemstellen, wie bei Euch, sind jetzt keine mehr)

Also, wir wohnen in einer Hütte aus 1964 und haben noch nie Schimmel vorgefunden und möchten so gerne mitreden. Was machen wir nur falsch bzw. richtig und die anderen falsch? Kein Wasser auf der Fenseterbank, keine klitschnassen Scheiben und im Bad nur für wenige Minuten, da wir sofort nach dem Baden querlüften. Und der Vermieter findet das alles auch noch gut. Heizen laut Merkblatt auch Stellung 5 ganztätig in Wohnräumen, in den anderen auf 3 mit jeweiliger Reduzierung, wenn es wegen viel Sonne dann doch zu warm wird. Verbrauch für 140 qm. Wohnfläche rd. 1.200 EUR/Jahr incl für Warmwasser. Vielleicht hilft bei Euch die Stellung 5?

Ich denke als Vermieter ist es eure Aufgabe dafür zu sorgen, dass die Dinge in Ordnung sind, auch Reparaturen und Renovierungen sind euer Ding.

Bestellt einen Baugutachter. In der Beweislast seid ihr ohnehin.

Zunächst einmal sollten sie prüfen, ob sie nicht wirklich durch Lüften und heizen einiges dazu beitragen können, dass der Schimmel nicht entsteht. Sie müssen dafür sorgen, dass in allen Räumen 24 Stunden lang in der Mitte des Raumes in 1,30 m Höhe gemessen, mindestens 20° sind. An gleicher Stelle müssen sie die Feuchte Messen (Hydrometer kaufen), die nicht über 55 % liegen darf.

Das sollten sie einige Wochen messen. Diese Werte können sie beeinflussen.

Wenn das nichts hilft, dann senden sie dem Vermieter das Messprogramm als Nachweis, dass sie alles getan haben, was möglich ist. Fordern sie ihn dann schriftlich mit Nachweis auf, den Mangel (regelmäßige Schimmelbildung) zu beseitigen. Setzen sie ihm dafür eine Frist von 14 Tagen und eine Nachfrist von weiteren 14 Tagen.

In einem Raum, in dem Schimmel vorhanden ist, können sie nicht wohnen. Für einen unbewohnbaren Raum brauchen sie auch keine Miete zahlen für den Zeitraum, wo der Schimmel vorhanden ist. Der Schimmel ist auch dann vorhanden, wenn sie ihn nicht sehen. Beispielsweise hinter den Tapeten. Die brauchen also für diesen Raum keine Miete zahlen, da er nicht bewohnbar ist. In dieser Höhe können sie die Miete mindern.

Vielleicht sollten wir uns erst einmal mit dem richtigen Umgang mit Wohnungen befassen ;o)

  • In welcher Etage seid ihr?
  • Wie lüftet ihr?
  • Wie sind die Zimmer temperiert?
  • Wie groß ist die Wohnung, wie viele Bewohner?
  • Was für eine Dämmung gibt es, ist die innen oder außen?
  • Gibt es Fotos?

Ich gebe mal eine ungefähre Stellungnahme ab:

Das Schimmelproblem tritt bei euch nur in der kalten Jahreszeit auf, daher kann man einen Schaden durch eindringendes Wasser ausschließen. Oder anders: Die Luftfeuchtigkeit ist zu hoch für die kälteste Stelle im Raum.

Ihr produziert Luftfeuchtigkeit durch Atmen, Duschen, Kochen, Backen, Schwitzen, nasse Textilien (durch Regen oder Wäsche). Alles, was nass ist und später trocken wird, hat sein Wasser an die Luft abgegeben.

Diese Luft muss regelmäßig ausgetauscht werden. Dazu Fenster ganz auf, am besten auf gegenüberliegenden Seiten mit Durchzug. Nach wenigen Minuten (etwa 5) wieder zu.

Niemals Kipplüftung durchführen!

Dauerlüftung bringt nichts!

Lüften: Direkt nach dem Aufstehen und vor dem Zubettgehen. Dazwischen je nach Anwesenheit und Feuchtigkeitsemissionen.

Mit diesem Verhalten sollte sich das Problem in den allermeisten Fällen von selbst lösen.

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Vielleicht hift das

SCHIMMEL KOMMT ZU 90% DURCH FALSCHES LÜFTEN UND HEIZEN; • möglichst konstante Temperaturen in den Räumen das ganze Jahr gleich halten! • Bei Abwesenheit die Heizung nie ganz abdrehen. Eine gleich bleibende Temperatur ist zudem preiswerter, als das ständige Auskühlen und Aufheizen der Zimmer. kühlere Räume, wie zum Beispiel Schlafzimmer, nie durch das Wohnzimmer mit heizen. • Die Türen zwischen unterschiedlich geheizten Räumen immer geschlossen halten. Die warme und feuchte Luft schlägt sich als Feuchtigkeit an kalten Wänden nieder, wie im Sommer, wenn ein kühles Bier serviert wird und es so schön am Glas perlt, wenn warm auf kalt trifft, dann gibt es Schwitzwasser am Glas und an den Wänden führt das zu Schimmel. Außerdem atmet der Mensch in der Nacht beim Schlafen über ein Liter Flüssigkeit aus. RICHTIG LÜFTEN HEIßT; • Mehrmals tägl. die Fenster mehrmals Stoßlüften, dadurch wird ein kompletter Luftaustausch gewährt, aber wer macht das schon, in Kippstellung wird nur der umliegende Teil unterkühlt und schwitzt bei der Erwärmung • T i p p, anstatt 3X Stoßlüften, die Hälfte der Dichtung oben am Fenster entfernen. ist leichte Dauerlüftung • Badezimmer sind häufig von Schimmelpilz bedroht. Hier muss besonders gut gelüftet werden, nach dem Duschen/Baden Fenster weit auf, damit sich die feuchte Luft nach einem Bad oder einer Dusche raus kann. • Wäsche trocknen in der Wohnung gehört verboten! Schrankwände sollten mit einem Abstand von drei bis fünf Zentimeter an den

SCHIMMEL KOMMT ZU 90% DURCH FALSCHES LÜFTEN UND HEIZEN;

Entschuldige, aber das ist Unfug! In der Hauptsache sind es Feuchtigkeit in den Wänden, defekte oder fehlende Feuchtigkeitssperren von unten und fehlende Dämmung / fehlerhafte Dampfsperren an decken und teils auch Wänden.

Häuser aus den 1960/70 sind bekannt dafür.

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Ich kenne Mieter, die über zehn Jahre ohne Schimmel wohnten, erst als in dieser Wohnung Thermofenster eingebaut wurden, da kam der Schimmel, d.h. die alten Holzfenster waren nicht wirklich dicht, erst als bei den Thermofenster am obern Fensterflügel die Hälfte der Gummi Dichtung entfernt wurde,auf Rat des Fensterhersteller, da gab es auch kein Schimmel mehr.

Besser, wenn die Mieter etwas schlauer lüften. Dann sparen sie Energie, haben es warm und haben trotzdem keine Probleme ;)

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Was seid ihr denn nun: Mieter oder Vermieter?

Aber egal, es ist so geregelt, dass der Vermieter einen Beweis dafür liefern muss, dass die Mieter den Schimmel selbst verschuldet haben.

Evtl. gibt es da Kältebrücken und da kann der Mieter gar nichts machen, da das ein Baumangel ist. Hier muss der Vermieter tätig werden.

Falls ihr Mieter seid, setzt dem Vermieter eine Frist, bis wann Reparaturarbeiten gemacht sein müssen. Reagiert er nicht, wären nach der Fristversäumnis 5 % Mietminderung angebracht.

Danke für die Info!

Wir sind Mieter! Sorry für die Verwirrung

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Eine derartige Kältebrücke, die ich auch als ursächlich ansehe aufgrund der Bauweise der Häuser vor 50 Jahren, ist nicht als Baumangel anzusehen. Eine Abhilfe kann daher auch nicht verlangt oder gar erzwungen werden. Vielmehr müssen die Wohnungen in solchen Häusern so bewohnt werden, dass Schimmel weitgehend vermieden wird.

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@bwhoch2

Wie stellst du dir das vor bei einem technischen Misstand?

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@bwhoch2

Vielmehr müssen die Wohnungen in solchen Häusern so bewohnt werden, dass Schimmel weitgehend vermieden wird.

Genau!

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@bwhoch2

Eine derartige Kältebrücke, die ich auch als ursächlich ansehe aufgrund der Bauweise der Häuser vor 50 Jahren, ist nicht als Baumangel anzusehen.

Was bitte ist denn das für eine Aussage? Ich fass es ja nicht!

Ein Baumangel ist ein Baumangel und leicht abzustellen. Du kannst Doch nicht von Mietern verlangen das die ihre Heizung auf Volllast laufen lassen damit Wände trocken werden die sich voll Wasser saugen!

Wenn Wände nass oder Kältebrücken vorhanden sind, muß der Mangel abgestellt werden - das kann man sehr wohl erzwingen, denn der Vermieter ist dazu verpflichtet das in Ordnung zu halten, zumal er davon Kenntnis hat.

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@Yorgos

Geht's noch???

Bin ja mal gespannt ob Du als Mieter das toll finden würdest, wenn man dir im Falle solcher Mängel das gleiche sagt. Das glaube ich mal nicht.

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@KroemerInfo

Also, die Dinger nennen sich Wärmebrücken und wenn ich oben im Bereich der Decke Feuchte habe, wird sie nicht von der fehlenden Sperre in der Kellerwand dort hinhüpfen. Vielleicht hilft solchen Mietern wirklich mal ein Blick in die Literatur und an die Fensterscheibe. Die wird vorher nass und immer wieder nass und dann wird sie abgewischt und der Lappen in der Wohnung getrocknet und dann das Wunder. Hier hilft doch wirklich nur Fenster wirklich auf 2 bis 3 mal und Wärme, als Heizen, auch tagsüber. Wie haben das bloß unsere Eltern damals so hinbekommen? Die sind doch in den Hütten groß geworden, ohne Schimmel!

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@schleudermaxe

Und wo kommt dann Feuchtigkeit und Schimmel in einer Deckenecke her, wenn da überhaupt kein Fenster in der Nähe ist?

Unsere Altvorderen haben ganz anders gebaut als wir. Diese Art der Isolierung und die Isolierung der Isolierung gab es nicht. Ebenso sind die (für die Heizkosten positiven) fest schließenden Fenster eigentlich Gift für das Raumklima. Aber selbst bei den alten Doppelfenstern, durch die es zog, konnte Schimmel in der Zimmerdecke auftreten. Und wir wissen ganz genau, dass die im Zuge der "Verbesserung" überall vorgenommene Außenwandisolierung noch mehr Probleme hinsichtlich Schimmelbildung bringt.

Die, die immer nur davon reden, dass der Mieter gar nicht, zu viel oder falsch lüftet, kann eigentlich nur Vermieter sein. Und da fragt man sich auch, wieso immer nur der Mieter sich mit dem Lüften nicht richtig auskennen soll. Mieter = der Doofe (in jeder Hinsicht)?

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Hallo, in unserer Mietwohnung (BJ 63) tritt mit gleicher Regelmäßigkeit zur kalten Jahreszeit immer wieder Schimmel auf. Unsere Mieter wurden erstmals 2009 darauf aufmerksam gemacht und haben seitdem auch einiges in die Isolierung der Hauswände investiert, so dass das Grundklima in den Räumen sich sukzessive verbessert hat.

Seit Ihr nun Mieter oder Vermieter???

Also grundsätzlich ist anscheinend das Mauerwerk nass, was hier nur den Grund haben kann, das Nässe von unten aufsteigt, also eine Feuchtesperre kaputt ist oder vielleicht nicht einmal bestanden hat. Eine Isolierung von außen wird das ganze höchstens verstärken, aber nicht positiv verändern. Sind zufällig auch Kellerwände feucht-kalt? Wo setzt sich der Schimmel denn ab? Wo besonders?

Sorry, hab mich missverständlich ausgedrückt! WIr sind Mieter!!!

Der Schimmel ist besonders an den obigen Ecken der Tapete sichtbar.

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@ned128

Welche Ecke - ich kann das von hier leider nicht erkennen ;-) Über dem Fenster am Sturz oder wo?

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@KroemerInfo

Kann für dich doch keine Rolle spielen, Kroemer, du hast doch eh nicht die leiseste Ahnung! ;o)

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Ich würde mich auf jeden Fall mietrechtlich beraten lassen. Aber vorsorglich würde ich die Vermieter schriflich per Einschreiben über den Mietmangel informieren, 14 Tage Frist zu Behebung setzen, und Mietminderung androhen.

Die Mieterberatung kann Dir dann sagen, wie Du weiter vorgehen sollst, und wie hoch die prozentuale Minderung der Bruttomiete sein soll.

Regelmäßig Fotos machen nicht vergessen, denn die Schimmelflecken verändern sich ja auch.

Ungerechtfertigte Schuldzuweisungen seitens des Vermieters sind relativ häufig. (Man kann es ja mal probieren).

Beschreibe mal genau, wie und wie oft ihr lüftet.

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