Schimmel in der Wohnung großes problem?

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7 Antworten

Wenn der Vermieter sagt, dass alles in Ordnung mit der frisch renovierten Wohnung sei und der Vormieter das Gegenteil behauptet, dann überlege ich mir, wer von den Beiden finanzielles Interesse an der Unwahrheit hat und mach mir dann mein eigenes Bild. Natürlich sagt der Vermieter, die Wohnung sei in Ordnung, er will doch damit Geld verdienen.

Die Wohnung liegt also sehr tief unten. Souterrainwohnungen weisen durch die erdberührten Wände bauphysikalische Besonderheiten auf, die es bei der Beheizung der Wohnräume zu beachten gibt.

Ich denke mal, es gibt hier erdberührte Aussenwände. Diese sind durch das anliegende Erdreich ganzjährig gekühlt. Hier muss besonders auf die Temperatur der inneren Wandoberfläche geachtet werden.

Schimmel an der Wandoberfläche ist immer ein Problem zu hoher Oberflächenfeuchte und nicht ein Problem von einer generell zu hohen Raumluftfeuchte. Auch bei normalen Raumluftfeuchten von 40-60% kann Schimmel an der Wandoberfläche entstehen, wenn hier die Oberflächentemperatur zu gering ist.

Daher ist die Frage nach der Raumluftfeuchte oder dem Lüftungsverhalten nebensächlich, wenn man die Wandoberflächentemperatur an der schimmelbefallenden Oberflächen nicht kennt. Diese Oberflächentemperatur ist mit dem IR-Thermometer zu ermitteln.

Erst mittels der Oberflächentemperatur der Wand und der Raumlufttemperatur plus der allgemeinen Raumluftfeuchte kann im Mollier-h-x-Diagramm die Oberflächenfeuchte der Wand, bzw. die Luftfeuchte im Oberflächenkontakt mit der Wand bestimmt werden. Hier sollte die Luftfeuchte einen dauerhaften Wert von 70% nicht übersteigen. Ab 70% rel. Feuchte besteht Schimmelgefahr, ab 80%  rel. Feuchte wächst der Schimmel mit hoher Wahrscheinlichkeit.

Da die Luftfeuchte aber temperaturabhängig ist und sich mit zunehmender Luftabkühlung erhöht, ist die Luftfeuchte im Wandoberflächenkontakt zwar von der allgemeinen Raumluftfeuchte abhängig, aber wichtiger ist die Temperatur der Wandoberfläche, denn diese bestimmt über die Höhe die Zunahme der Luftfeuchte im Wandoberflächenkontakt und damit über den Schimmelwuchs.

Die Wandoberflächentemperatur sollte nicht allzu stark von der Raumlufttemperatur abweichen. Ist das der Fall, so ist die Heizwärme als Erstes besser im Raum zu verteilen (mehr Wärmestrahlung!!!). Bei erdberührten Wänden und einer Beheizung mit herkömmlichen Heizkörpern unter dem Fenster kann es sein, dass die Temperatur der inneren Wandoberfläche der Aussenwand erheblich von der Raumlufttemperatur abweicht. Dann kann es zu Schimmelproblemen kommen, die dem Mieter nicht anzulasten sind, sondern ihre Ursache in der hohen Temperaturdifferenz zwischen der Raumluft und der Wandoberfläche haben.

Die Heizanlage muss eine gleichmäßige Erwärmung der Wohnräume sicher stellen. Das ist Aufgabe des Vermieters, bzw. des Eigentümers. Schafft es die Heizanlage nicht, große Temperaturunterschiede zwischen der Raumlufttemperatur und der Wandoberflächentemperatur zu vermeiden, so ist der Eigentümer in der Pflicht hier Abhilfe zu schaffen.

Schon alleine ein Heizrohr unten vor allen Aussenwänden entlang geführt, hilft dabei, die Wärme gleichmäßiger im Raum zu verteilen, denn oftmals sind es gerade die unteren Wandbereiche, die mit Heizwärme unterversorgt sind und anfangen zu schimmeln.

Generell hilft die Erhöhung des Wärmestrahlungsanteils der Heizung, die Wärme gleichmäßiger im Raum zu verteilen. Hierzu ist die Montage des Heizkörpers Typ 10 mit einer größeren sichtbaren Fläche (Abstrahlfläche für Wärmestrahlung) sinnvoll. Vor erdberührten Wänden sollten Heizungsrohre ganzjährig von warmen Wasser durchflossen sein. Was im Winter durch das im Gegensatz zur frostigen Umwelt "wärmere" Erdreich an Heizkosten eingespart wird, muss im Sommer an der kühleren erdberührte Wand "verheizt" werden, um die Wohnung trocken und schimmelfrei zu halten.

Die Lüftung der Wohnung ist natürlich nicht zu vernachlässigen. Im Sommer sollten Souterrainwohnungen nur gelüftet werden, wenn es draußen kühl ist, also früh am Morgen und sehr spät am Abend. Ansonsten lüftet man sich feuchtewarme Luft an die kühleren erdberührten Wände, wodurch dort wieder durch Luftauskühlung erhöhte Feuchten entstehen. Werden allerdings im Sommer die erdberührten und damit kühlen Wandbereiche durch Heizwärme erwärmt, so kann normal zu jeder Tageszeit gelüftet werden.

Es ist also möglich, Wohnräume baulich so zu gestalten, dass sie weitgehend unabhängig vom Nutzerverhalten schimmelfrei bleiben. Der heute oft auftretende Schimmel in den Wohnräumen ist auf die luftdichte Bauweise und die Beheizung mit zu viel Warmluft zurück zu führen und damit liegt die Ursache für den Schimmel eher selten beim Mieter.

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Geht den weg übers wohnungsmat den der vermieter risdkiert euer leben und am besten redet ihr wen möglich mizt dem vormiert nochmal den der kann das problem bstätiegen vermutlich liegt ein baumangel vor und der vermieter will das probelm nicht beseitiegn da iste s besser es kommt jeman dvom Wohnungsmat raus und schaut sich das genau an den da solltet ihr auch das mit dem vormieter erzählen dan wird es zb genauer auch untersucht zb mit einem Feuchtiegkeitsmessegerät.Das rathaus mus euch keine neue wohnung besorgen sucht selbe rund verklagt den vermieter den das ist nachweisbar wen die wohnung shcon vorher verschimmel war vileiehct hat er ja auch nur überstrichen und damit vorsätzlich eure kinder Gefährdet .Wen der vermieter zb noch eine leere wohnung hat und ihr dort nicht merhr wohne könnt weil zb das durch das Wohnungsamt untersagt wird mus der vermieter dan euch eine Erstzwohnung zu verfügung stelln und notfals auch ein hottel und eure sache dan sogar ersetzen wen die auch schon befallen sind,sogar eureb umzug kann möglcih sein das er das bezahlen mus.

Versucht doch mal eine Genosenschaftswohnung zu bekommen da zahlt ihr keine kaution aber müst anteile stadt dessen kaufen aber die meisten kümmer sich dan wen es mal problem gibt.

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Im Moment ist es sehr schwierig eine Wohnung zu finden. Ich wurde auch fast weggeschickt. Liegt daran, daß halt jetzt auch die Flüchtlinge noch eine Wohnung brauchen.

Die Vermieter sagen immer, daß der Mieter schuld ist. Und nicht richtig lüftet. Wenn der Vermieter vorher auch schon so Probleme hatte seid ihr wohl kaum schuld. Ich würde den Mieterschutz einschalten.

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Lüftet ihr denn genügend? Lasst am Besten mal einen Gutachter kommen, der sich anschaut woher der Schimmel kommt. Im Zweifelsfall könntet ihr einen Luftentfeuchter vom Vermieter verlangen. Außerdem eventuell eine Mietminderung, sofort ausziehen ist wahrscheinlich schwierig. Aber eine Wohnung solltet Ohr natürlich suchen

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Kommentar von Love1404
22.03.2016, 21:01

natürlich lüften wir gut und wir haben alle Mittel schon versucht der Schimmel ist in den wenden drin, der Mieter davor meinte was von Pilz in der wand..

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Kommentar von Hannibu
22.03.2016, 21:05

Wie gesagt, lasst einen Gutachter kommen, Schimmel kann viele Quellen haben und wenn ihr was erreichen wollt braucht ihr eine glaubwürdigere Aussage, als die des Vormieters

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Wie genau lüftet ihr denn? Wie oft, wie lange, auf welche Weise? Und an welchen Stellen tritt der Schimmel auf?

Was beim Vormieter gewesen ist, ist uninteressant. Der Schimmel war bei Einzug ja noch nicht da, er war erst nach mehreren Monaten dort. Und er kann dort nur wachsen, wenn es an den Stellen feucht genug ist.

Erfahrungsgemäß bekomme ich auf obige Fragen in den wenigsten Fällen eine präzise Auskunft. Wenn doch, haben wir aber Aussicht darauf, das Problem für die Zukunft unter Kontrolle zu haben. Auch in anderen Wohnungen.

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Kommentar von Onki73
23.03.2016, 04:48

Was beim Vormieter gewesen ist, ist uninteressant.

Das ist falsch!

Es kann sehr wohl sein, dass durch den Vormieter bereits die Wände so stark aufgefeuchtet waren (Wände haben in der Regel sehr gute Eigenschaften der Feuchtespeicherung), dass sich die Wandoberflächenfeuchte zeitweilig nur kurz unter der Schimmelgrenze hielt. Bei ungünstiger Witterung, nur 2mal tägliches Lüften an Stelle von 4mal täglichem Lüften kann die Wandfeuchte wieder über den Feuchteigkeitswert steigen, der die Schimmelbildung ermöglich.

Die Wohnung hätte nachweislich komplett getrocknet werden müssen, um zu behaupten, der neue Mieter sei Schuld an der Schimmelbildung.

Ausserdem weise ich wiederholt darauf hin, dass bei einer wärmestrahlungsintensiven Heizung und normaldichten Fenstern, die einen geringen Luftaustausch ermöglichen, das Risiko der Schimmelbildung in den Wohnräumen ohne das Zutun den Bewohners nahezu komplett vermieden werden kann.

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Zieht da so schnell wie möglich aus ! Eure Gesundheit ist gefährdet und das sollte man nicht gegen Geld oder Rechtsstreit aufwiegen. 

Da du schon einen Zeugen (den Vormieter) hast, kann der Vermieter dir gar nix ! Er wird verlieren !

Seht zu, dass ihr so schnell wie möglich da auszieht.

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Wie heizt und lüftet ihr denn?

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