Schimmel im Zimmer, offene Fenster und chemische Raumentfeuchter

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Der Einsatz von Luftentfeuchtern sollte nicht der Regelfall sein. Die bei der vertragsmäßigen Nutzung der Wohnung entstehenden Feuchte muß durch angepasstes Heiz- und Lüftungsverhalten entweichen können. Wenn nicht, liegt der Verdacht eines Baumangels nahe.

......dessen Untergrund kein Beton, sondern lediglich Dreck und Holz ist. Dazu kommt, dass die benachbarte Waschküche früher ein Stall gewesen sei und dies (angeblich wegen irgendwelchem Salz) ebenfalls zu der Feuchtigkeit beiträgt.

Das könnte so ein Baumangel sein.

Ist es nich kontraproduktiv diese 24 Std am Tag offen zu lassen? Kommt nicht auch Feuchtigkeit durch die Fenster in das Zimmer?

Ja, das ist durchaus möglich. Da das Lüften von Keller und Souterrain hier immer wieder ein Thema ist, habe ich mal eine meiner Antworten aus einem älteren Thread hierher kopiert.


Das Lüften von Räumen mit erdberührten Aussenwänden (Keller/Souterrain) ist und bleibt im Sommer ein Problem. Hier sollte nur gelüftet werden, wenn die Aussenluft trockner ist als drinnen. Dazu eignet sich aber nicht der direkte Vergleich der relativen Luftfeuchten (in %); hierzu benötigt man die entsprechenden absoluten Luftfeuchten (in g/m³).

Sonst läufst Du Gefahr , dass mit der Luftfeuchtigkeit auch die Taupunkttemperatur steigt. An allen Stellen im Raum, an denen diese Temperatur unterschritten wird fällt dann Kondenswasser aus und Schimmel droht.

Lüfte daher nur nach Tabelle ( http://www.tis-gdv.de/tis/misc/klima.htm ). Wenn die absolute Luftfeuchte draussen niedriger als drinnen ist, dann kannst Du Fenster und/oder Türen öffnen. Sonst läufst Du Gefahr Deine Räumlichkeiten zu fluten.

Beispiel:

Temperatur (aussen) = 35°C relative Luftfeuchte (aussen) = 60% (lt. Hygrometer) absolute Luftfeuchte (aussen) = 23,8 g/m³ (lt. Tabelle)

Temperatur (innen) = 20°C relative Luftfeuchte (innen) = 70% (lt. Hygrometer) absolute Luftfeuchte (innen) = 12,1 g/m³ (lt. Tabelle)

Obwohl auf den ersten Blick die (relative) Luftfeuchtigkeit aussen niedriger erscheint als innen und man meint, durch Lüften dem Klima seiner Räumlichkeiten gutes zu tun, hinkt der Vergleich gehörig. In Wahrheit holt man sich zusätzlich fast 12 Gramm Wasser pro m³ Raumluft zusätzlich in den Raum. Das mehr an Wasser schlägt sich dann an allen Bauteilen und Möbeln nieder, die den Taupunkt unterschritten haben.

Wenn Du beim Lüften die absoluten Feuchten miteinander vergleichst, liegst du auf der sicheren Seite. Dies wird meistens in den späten Abendstunden bis zum frühen Morgen sein.

Eine Alternative wäre, den Lüftungsvorgang mit einer kleinen Lüftungssteuerung zu automatisieren. Hierzu werden ständig die absoluten Feuchten innen und aussen automatisch ermittelt und der günstigste Lüftungszeitpunkt signalisiert. Oder es wird ein Lüftungsvorgang in Gang gesetzt.

Danke für's Sternchen!

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Dein Vermieter sammelt im Moment Beweise :-). Ich denke, du kommst da um professionellen Rat nicht herum. Bestelle einen Sachverständigen. Eine Begutachtung sollte ohne schriftlichen Bericht ca. 100 € kosten, eine mit Kurzbericht sollte nicht teurer sein als ca. 250 €. Ich denke, das brauchst du bald sowieso.

Zimmer im Untergeschoß und dann 36 Stunden am Stück die Fenster offen?

Da holt Ihr Euch, gerade bei diesem extrem feuchten Sommer, die Feuchtigkeit literweise rein.

Wenn dann solltet Ihr nur nachts lüften bzw. wenn es draußen mindestens 5 Grad kühler als im zimmer ist.

Diese Luftentfeuchter bringen schon was nur leider, wie Du selbst bemerkt hast, es dauert ziemlich lange.

Habt Ihr viele Pflanzen in dem Zimmer? Wenn ja solltet Ihr die vorübergehend ausquartieren. Denn Pflanzen geben auch Feuchtigkeit ab.

Um die Feuchtigkeit und damit die Schimmelbildung, falls es nicht doch an der Bausubstans liegt, in den Griff zu bekommen muß man neben lüften auch heizen.

Ist es nich kontraproduktiv diese 24 Std am Tag offen zu lassen?

Und wie es das ist. Besonders wenn es draußen wärmer ist als in der Wohnung/dem Zimmer.

Kommt nicht auch Feuchtigkeit durch die Fenster in das Zimmer?

Und zwar reichlich. In ca. 100 m³ 40 Grad warmer Luft können ca. 2 Liter Wasserdampf enthalten sein. Dieser schlägt sich an kühlen Wänden und Gegenständen nieder und verwandelt sich in flüssiges Wasser.

. Vielleicht hat jmd ähnliche Erfahrungen gemacht?

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