Was kann ich bei Schimmel an der Schlafzimmerdecke tun?

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wir haben im Schlafzimmer schon seit ein paar Monaten Schimmel in der Ecke. Dies ist die Außenwand. Klar der Vermiter sagt falsches lüften. 

Und Mieter behaupten dass es Baumangel ist.

Jedoch wissen wir, dass die Vormieter an dieser Stelle auch bereits Schimmel hatten. 

Was aber kein Beweis  für Baumangel oder falsches Lüften ist.

Wir haben ein Raumentfeuchter, wir machen Stoßlüften und die Heizung haben wir auch immer leicht an. Wie seht ihr die Sache, sind wir wirklich selber schuld?

Google: Richtiges Heiz- und Lüftverhalten

 Was können wir tun?

Der Vermieter ist in der Beweispflicht.

- Man muss den Vermieter über die Mängel in Kenntnissetzen.(Per Einwurfeinschreiben)

- Setzen Sie ihm eine angemessene Frist zur Behebung derMängel.Bei nicht schwerwiegenden Mängeln 2-4 Wochen. Bei Schwerwiegendenkürzer.

- Die Frist muss datumsmäßig bestimmt oder bestimmbar sein.Also nicht schreiben „umgehend“ oder „sofort“, sondern „bis zum [Datum in dreiWochen].

- Kündigen Sie dem Vermieter an,dass Sie bei fruchtlosemAblauf der Frist eine Ersatzvornahme(Selbstbeauftragung) vornehmen werden und die Kosten ab übernnächsten Monat mit der fälligen Mietzahlung aufrechnenwerden.

Ist der Vermieter nicht erreichbar oder nicht rechtzeitig erreichbar, etwa,wenn er gerade in Urlaub ist und be- oder entsteht ein Mangel, dessen Behebungzur Abwendung einer Gefahr für den Mieter oder die Mietsache nicht aufgeschobenwerden kann, kann der Mieter ebenfalls entsprechende Maßnahmen veranlassen undvom Vermieter Aufwendungsersatz verlangen.

Neben  der Ersatzvornahme kann die Miete angemessen gemindert werden, solange der Mangel besteht oder man mindert die Miete ohne eine Ersatzvornahme zu machen.

Die Höhe einer Minderung sollte ein Anwalt oder Mieterbundfestlegen.

Nur die Tatsache, dass der Vormieter auch Probleme hatte, beweist nicht einen Baumangel! Schließlich kann der schlecht gelüftet und geheizt haben. Ältere Häuser sind schlecht, bzw. garnicht gedämmt. Was früher zur Bauzeit kein Baumangel war, ist heute auch keiner! In meiner Praxis sind tatsächlich zu 90% Lüftungsmängel ursächlich. Man lüftet richtig, in dem man 3x täglich für 5 Minuten das Fenster GANZ öffnet (NICHT auf Kipp) und anschließend immer wieder auf Zimmertemperatur aufheizt, da nur warme Luft genügend Feuchtigkeit aufnehmen kann, die man dann wieder hinaus lüften kann.

Es sollte natürlich sicher gestellt werden, dass durch das Dach keine Niederschläge eindringen.

Wie seht ihr die Sache, sind wir wirklich selber schuld?

Das kann man aus der Ferne nicht beurteilen. Es hat ja einen guten Grund, warum es Gutachter hierfür gibt, die sich diese Arbeit gut bezahlen lassen.

Grundsätzlich bleibt festzuhalten, dass ca. 90% aller Schimmelfälle auf ein Mieterverschulden zurückzuführen sind. Bei Schimmel im Schlafzimmer klingeln sowieso alle Alarmglocken.

Wenn wir die Feuchtigkeit an der Schimmelstelle messen, liegen wir bei 60 %.

Das ist logisch, sonst wäre dort kein Schimmel.

 An den anderen Stellen jedoch nicht.

An anderen Stellen der Außenwand?

Was können wir tun?

Sprecht mit dem Vermieter und lasst über mehrere Wochen einen Datenlogger aufstellen, der die Raumfeuchte und Temperaturen misst. Hieraus ist dann ersichtlich, ob die Schuld in einem falschen Lüftungs- und Heizverhalten liegt.

Ja an anderen Stellen an der Außenwand. Aber genau dieses Lüftungsund Heizverhalten haben wir ja. Das dies nur ein Sachverständiger sagen kann, ist uns leider auch klar, nur kostet der eben eine ganze Menge.

Und wenn wir uns den Überstand des Daches, als Laien natürlich, ansehen, sieht das Holz schon seeehr mitgenommen aus.

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Ansonsten achte ich sehr darauf 2-3 täglich stoß zu lüften 5-10min.

Mir fällt nichts mehr ein, was ich noch tun soll.

Ich will die Wohnung eigentlich behalten und will kein Streit mit der Hausverwaltung, aber diese hat vor zwei Jahren nach Mietminderungandrohung nur oberflächlich neue Tapete und Antischimmelfarbe anbringen lassen.... Problem nicht behoben.

Von zwei Nachbarn habe ich erfahren, dass sie die gleichen Probleme mit der Außenwand haben.

Die Hausverwaltung und der Hausmeister verkaufen uns halt für blöde und wollen uns erklären, dass es am Lüften liegt, wobei die Hausverwaltung sich bei Androhungen von Mietminderungen bisher immer sofort gebeugt hat und nicht problembehende Maßnahmen ergriffen hat, wie Tapete ab und neue Antischimmelfarbe rauf.

Habe sogar ein Luftfeutigkeitsmesser und die Werte sind sogar fast unterdurchnschnittlich bei 35-40%.

Nur wenn die Außenwand so extrem kalt ist, setzt sich halt jedes bisschen Feuchtigkeit sofort daran ab.

Ich wüsste auch nicht, was die Hausverwaltung machen sollte, außer AUßenwand neu isolieren und co. oftmals liegt die Feuchtigkeit und der Schimmel ja schon im Mauerwerk.

Was mich auch aufregt ist, dass die Hausverwaltung die Mieter täuscht, indem sie bei einer Nachbarwohnung( wo ich die Vormieter kannte und die auch Schimmelprobleme hatten), einfach weiter vermietet wurden 1-2 Monate später.

Wahrscheinlich hatten die Vormieter in meiner Wohnung die gleichen Probleme.

Naja, überlege ein Gutachten erstellen zu lassen, vielleicht sogar mit Nachbarparteien zusammen.

Wenn jetzt bauliche Mängel als Ursache bestätigt werden, was gibt es denn dann für Optionen?

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