Schildrüsenwert wird nicht weiter kontrolliert - Arztwechsel?

6 Antworten

Bei mir lief das so ab:

Kontrolle TSH durch Hausarzt, bei Überschreiten von Wert X Überweisung zur Nuklearmedizin. Dort Untersuchung der SD und Blutabnahme, Überprüfung T3+T4.

Nach 4 Monaten noch mal Überprüfung des TSH durch den Hausarzt, dann Medikation mit Thyroxin.

Es dauert eine Weile, bis sich abzeichnet, ob die Dosierung ausreicht, oder ob sie erhöht werden muss.

An deiner Stelle würde ich mal den Hausarzt um Aufklärung bitten, wie das weiter gehen soll.

Du bist mit einem TSH Wert von über 10 massiv in einer Unterfunktion!!

Kontrolliert sollte noch werden fT3 und fT4(freie Hormone,die nicht an Eiweiße im Körper gebunden sind).

Diese Werte zeigen die tatsächliche Funktion deiner SD.

50 mgr.L-Thyroxin sind auf Dauer wohl zu wenig.

Bestehe bei deinem Hausarzt auf eine Überweisung zum Endokrinologen.Das ist sehr wichtig,dass alles Kontrolliert wird.Es könnte(schon allein wegen den grenzwertigen Antikörper)tatsächlich eine Hashimoto sein.

Jod ist da allerdings kontraproduktiv.

Lass dir deine Blutwerte mitgeben und mach schon mal einen Termin!

Mach ich, danke :-)

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Bei so einem hohen Wert sollte auf alle Fälle nach mindestens drei Monanten kontrolliert werden ob er abgesunken ist oder eben nicht. die T3/4 Werte sollten zwar auch geprüft werden, aber Indikator sind die Antikörper und der TSH Wert.

Auf jeden Fall solltest du dich an einen Nuklearmediziner wenden, wenn dein Arzt von dem du sprichst nur dein Hausarzt ist. Ich glaube auch das 50er Tabletten nicht reichen. Nicht das es doch auf Hashimoto hindeutet. Besonders dann solltest du gut eingestellt sein und beobachtet werden. Besonders wenn du weiblich bist bzgl. Hormonen und späterem Kinderwunsch.

Unsicher über L-Thyroxin-Einnahme. TSH basal 3,4 noch Normbereich?

Hallo! Es gab sicher schon einige Fragen in diese Richtung, trotzdem bitte ich hier nochmal um einen Rat. Ich war neulich zur Blutentnahme beim Hausarzt, da ich vermutete, nach 6 Jahren vegetarischer Ernährung eventuell einen Eisenmangel zu haben, was meine ständige Müdigkeit und Abgeschlagenheit erklären sollte. Blutwerte waren alle im Normbereich, einzig der TSH-Wert war leicht erhöht, 3,4. Um Hashimoto auszuschließen (oder zu diagnostizieren), habe ich eine Überweisung zum Nuklearmediziner erhalten. Laut Ultraschall ist meine Schilddrüse in Ordnung, nur die Lymphknoten sind leicht vergrößert. Blut wird erneut untersucht und mir wurde L-Thyroxin 50 verschrieben, welches ich anfangs mit 25mg nehmen soll, in einer Woche volle Dosis. Nun streiten sich Fachleute ja über den Normwert. Der Arzt heute sagte, ich würde im oberen Normbereich liegen. Andere setzen 2,5 als Obergrenze für eine gesunde Schilddrüse an, was allerdings natürlich auch durch die Pharmaindustrie bedingt sein kann. Ich würde gerne einfach weitere Meinungen dazu haben. Ist die Einnahme des Hormonpräparats notwendig oder empfehlenswert? Hatte fast den Eindruck, der Arzt wollte mich damit etwas "beruhigen". Habe seit schätzungsweise einem Jahr einen unregelmäßigen Menstruationszyklus, enormen Haarausfall, leichte Gewichtszunahme, Konzentrationsschwierigkeiten und eben diese Müdigkeit... (Arbeite aber auch 40+ std im Schichtdienst in der Pflege, da ist man schnell mal erschöpft ;-)).

Ich bin sehr dankbar über Meinungen. Möchte meinen Hormonhaushalt nicht unnötig künstlich durcheinander bringen, wenn 3,4 nicht doch als gesund gilt.

Herzlichste Grüße!

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