Schilddrüsenunterfunktion...ist das vererbbar?

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7 Antworten

Hallo,

sagen wir: das ist nicht vererbar, aber die Veranlagung ist schon da.

Bei Frauen wird häufiger eine Schilddrüsenstörung- bzw. Unterfunktion festgestellt als bei Männer.

Du solltest auch deine Antikörper testen lassen, insgesamt ein komplettes Blutbild machen lassen, mit T3, T4 und TSH (das sind die Werte für die Schilddrüse und die Nebenschilddrüsen).

Die Blutsenkung ist bei einer Schilddrüsenentzündung (Hashimoto) immer erhöht, sowie die Antikörperanzahl, Hashimoto ist eine auto-immun Krankheit (der Körper wendet die eigenen "Freßzellen" gegen sich selbst an).

Am besten konsultiere einen Endokrinologen, das ist ein Internist, welcher sich auf die Funktion der Drüsen spezialisiert hat.

Wenn Substitutionshormon verschrieben wird, dann mußt du die Tabletteln (wahrscheinlich) ein Leben lang einnehmen. Man fängt mit einer geringeren Dosis an, wie 25 µ und steigest sie alle Paar Wochen, bis die gewünschte Dosis erreicht ist, zwischendurch werden immer wieder Bluttests gemacht, um zu sehen, wie es um deine Schilddrüsenfunktion bestellt ist.

Es ist auch oft notwendig einen Ultra-Schall der Schilddrüse zu machen. Leider wird dies von der Kkasse nicht immer übernommen. Ist aber nicht so teuer.

Gute Besserung

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Soweit mir bekannt sind Probleme mit der Schilddrüse erblich, also familiär bedingt, es gibt auch eine angeborene Schilddrüsenunterfunktion.

Aber auch regionale Faktoren können der Auslöser sein, so dass ein familiärer Hintergrund überhaupt nicht besteht.

Die Schilddrüsenunterfunktion welche du meinst, ist vermutlich jene, welche oftmals regional und dann auch familiär gehäuft auftritt und auf einem Jodmangel beruht.

Ist die familiäre Vorbelastung gegeben, solltest Du Deine Schilddrüse immer einmal im Jahr Checken lassen.

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Hi,

Eine Schilddrüsenunterfunktion kann verschiedene Ursachen haben. Es gibt sowohl angeborene und erworbene Formen einer Unterfunktion.

Angeborene Schilddrüsenunterfunktion

Die Unterfunktion ist vererbt oder bildet sich während der Schwangerschaft im Mutterleib aus.

Menschen mit einer vererbten Schilddrüsenunterfunktion leiden in der Regel ein Leben lang unter diesem Defekt, der sich so gut wie nie zurückbildet.

Folgende Fehlentwicklungen liegen einer Schilddrüsenunterfunktion zu Grunde:

Die Schilddrüse ist vorhanden, sie bildet jedoch keine oder zu wenig Hormone. Die Schilddrüse fehlt teilweise oder ganz (Athyreose) Gestörte Hormonproduktion durch falsche Jodverwertung Zielorgane sind gegenüber den Hormonen der Schilddrüse unempfindlich Verminderte Bildung des Thyreoidea-stimulierenden Hormons (TSH) der Hirnanhangdrüse>

Eine während der Schwangerschaft entwickelte Unterfunktion kann sich dagegen vollständig normalisieren. Sie hat folgende Ursachen:

Jodmangel oder erhöhte Jodaufnahme während der Schwangerschaft Einnahme von Medikamenten während der Schwangerschaft, die eine Schilddrüsenüberfunktionen hemmen (Thyreostatika). Schädigung durch das körpereigene Immunsystem (Autoimmunerkrankung)

wenn Du mehr wissen willst siehe Link

http://www.internisten-im-netz.de/de_schilddruesenunterfunktion-ursachen_16.html

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Zur Ergänzung.

U.a. gibt es Schilddrüsenunterfunktion nach Entzündungen, die z.B. nach Virusinfektionen entstehen können. Aber auch als Autoimmunerkrankung (der Körper bildet Antikörper gegen Zellen der Schilddrüse).

Aber auf jeden Fall ist eine Unterfunktion der Schilddrüse eine gutartige Erkrankung, bzw Funktionsverlust der SD. Man muss dann einfach jeden morgen ein SD-Tablette mit SD-Hormon (Levo-Throxin nehmen), gibts auch in Kombi mit Jod. Das Thyroxin entspricht dem Hormon, das die SD nicht mehr oder nicht ausreichend produziert. Also zum Glück keine Tragödie, höchstens lästig. Aber die Pille wird ja auch jeden Tag genommen......

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Kommentar von Anettchen2010
15.10.2011, 11:49

Eben..und die Pille hab ich in 2 Jahnren noch nich einmal vergessen... ;-)

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Guten Tag,

genau diese Frager hab eich mir auch schon öfters gestellt! Ich bin zu dem, shcluss gekommen, dass wenn dann nur marginal am Rande durch Vererbung. Wichtiger: achte auf symptome einer Schilddrüsenunterfunktion (siehe hierzu beispielsweise www.schilddruesenunterfunktion-symptome.de und weitere) Dann vergleichst du ob du eventuell betroffen bist und gehst sowieso zum arzt.

alles gute

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und nun hat die familie wieder ein interessantes gesprächsthema "hat oma nun, oder hat sie nicht?". was sagt denn der arzt ?

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nein, es ist eine autoimmune krankheit die durch den milch/-produkte konsum begünstigt wurde...

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