Schilddrüsenunterfunktion wer kennt sich etwas aus?

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4 Antworten

Ich würde dir auch raten mal zum Edokrinologen zu gehen!

Ich hatte vor 5 Jahren eine Unterfunktion diagnostiziert bekommen und bekam Iodthyrox verschrieben. Trotz stabilisierter Werte wurden bei mir die Symptome nicht besser. Weil ich mich beim Arzt immer noch darüber beschwerte, wollte man mich zum Psychologen schicken. Stattdessen holte ich mir in der Endokrinologie mal einen Termin und ließ eine Ultraschalluntersuchung machen. Es stellte sich raus, dass ich Hashimoto habe und Iod die Entzündung nur verschlimmert hat, weswegen die Symptome einfach nicht besser wurden.

Also es kann wirklich nicht schaden mal zu schauen, was der Grund für die Schilddrüsenprobleme ist. Manchmal können es auch Knoten sein (wäre auch nicht weiter schlimm, wenn man es rechtzeitig entdeckt...). Manchmal bringen Ereignisse wie Schwangerschaften den Hormonhaushalt der Schilddrüse durcheinander, manchmal hat man es ein Leben lang. Desswegen ist bei soetwas eine regemäßige Kontrolle wirklich wichtig.

Die normalen Laborwerte von TSH sind sehr weit gefächert. Beim Hausarzt ist alles zwischen 0,3 und 4,5 normal. Manche Menschen fühlen sich aber schon bei einem Wert von 3 oder 4 unwohl. Die Hausärzte erkennen das aber nicht an. Die Normwerte beim Psychater haben zum Beispiel eine engere Spanne, da endet der Normwert für TSH bereits bei 2,5. Dieses kleine blöde Organ ist für so viele Dinge im Körper zuständig und man fühlt sich richtig schlecht, wenn es nicht richtig funktioniert.

nein, geheilt wird man nicht. Ich nehme seit Jahren Eltroxin, ein Schilddrüsen Medikament. Und mir sagte der damalige Arzt, dass diese Drüse nicht mehr richtig arbeitet, sagte nie, dass durch Medikament Heilung möglich sei. Ich werde wlle Viertel Jahre durch Blutabnahme geprüft, das Medikament angepasst. Es bleibt euch nichts anderes übrig, als zu einem Endokrinologe zu gehen, der auf Drüsen spezialisiert ist. Er gibt euch Sicherheit.

Ein Rat von mir: Gehe zu einem Spezialisten (Endokrinologen), der Deine Schilddrüse noch einmal untersucht. Ich habe seit 2009 L-Thyroxin eingenommen - wie sich nun herausstellt, ist meine SD jedoch völlig gesund. Sie war seinerzeit wegen der Schwangerschaft aus dem Lot geraten. Mein Hausarzt kannte sich damit aber gar nicht aus und hat immer nur herkömmliche Blutuntersuchungen veranlasst. Trotz diverser Beschwerden hielt er daran fest, dass ich die Tabletten für immer und ewig einnehmen müßte. Aber ich fühlte mich einfach nicht wohl. Nun bin ich im Juni beim Spezialisten gewesen und siehe da, alles in Ordnung. Die Beschwerden, die ich hatte, waren die Nebenwirkungen des L-Thyroxin. Nun habe ich es abgesetzt und es geht mir viel besser. Damit will ich natürlich nicht sagen, dass es bei Dir genauso ist. Ich möchte Dir nur raten, einen Endokrinologen schauen zu lassen. Die beschäftigen sich jeden Tag damit und stellen Dich ganz korrekt ein....

Puppykitty 02.07.2013, 07:19

Mir geht es aber mit Tabletten besser als ohne. Nach den 3 Wochen merk ich erstmal wie ich ohne Tabletten war. Meine Müdigkeit war besonders schlimm. Ich werde trotzdem zum Endokrinologen gehen. Denn bei mir wird immer nur Blut abgenommen und nur 1 Wert obwohl es anscheinend 3 sein müssen. Und Ultraschall wurde noch nie gemacht.

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Schnabelwal 02.07.2013, 11:55

@ friesennerz01: Wieviel µg Thyroxin hast du denn eingenommen? Wenn es dir damit schlechter gegangen ist kann das an einer Unterdosierung gelegen haben. Auch Endokrinologen sind nicht alle ´wirklich patent in Sachen Schilddrüse...von 4 besuchten hatte nur einer wirklich rihctig gelegen in seiner Einschätzung.

Vielleicht hat dein endorkinologe recht...aber behalte die Schilddrüse im Hinterkopf udn laß das regelmäßig untersuchen..am besten jedes Jahr im Frühjahr (April-Juni) zumindest den TSH mitmessen. Der soll um die 1,0 liegen...also wenn es zwischen 0,3-1,5 liegt kannst du dich beruhigt zurücklehnen.

Unterdosiert beschleunigt man eher noch den Progress der Erkrankung..mit Jod meist auch....da ist wirklich ganz auf die Therapie zu verzichten besser.

Aber wnen du noch lange Freude an deiner Schilddrüse haben möchtest, dann behalte sie im Auge....und ab 2,0 (oder sogar ab 1,6 schon) fange wieder mit der Thyroxintherapie an...aber komme zeitnah in deinen für Dich suffizienten Dosibereich...ab 1,6µg/Kg Körpergewicht.

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friesennerz01 02.07.2013, 19:47
@Schnabelwal

Ich habe täglich eine halbe Tablette L-Thyroxin 75 µg eingenommen. Darunter Beschwerden wie nächtliches Schwitzen, langsame Gewichtszunahme, Antriebslosigkeit, etc.! Nun habe ich sie also abgesetzt und siehe da, es geht mir wirklich besser. Das nächtliche Schwitzen ist deutlich besser geworden; ich fühle mich insgesamt fitter. In einem halben Jahr soll ich noch einmal beim Endokrinologen vorstellig werden.

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Schnabelwal 03.07.2013, 10:07
@friesennerz01

Du hast also nur 37,5 µg über längere zeit bekommen...das ist eine Einstiegsdosierung, auf Dauer ist das eine Unterdosierung...macht also eine Unterfunktion.. Ließ mal nach unter ht-mb.de...deine neuaufgetretenen Symptome finden sich alle unter der Schilddrüsen-Unterfunktion. Der Arzt hat möglicherweise richtig gehandelt wenn er die Therapiebedürftigkeit gesehen hat. Heute macht man allerdings oft gar nix wenn es dem Patienten gut geht..DENN...die Dosisfindung ist keineswegs trivial und leider passiert es vielen Ärzten dass sie mit der falschen Dosierung erst recht Symptome auslösen, das Problem erst dem Patienten bewußt machen. Also bleiben unser Ärzte mehr und mehr defensiv. Dabei wäre ein richtige Dosierung das beste für den Patienten. Es kann sein dass du jetzt noch Jahre lang kaum Symptome hast...im Winter wirst du müder, unkonzentrierter, weniger leistungsfähig, öfter auch mal depressiv...aber du gewöhnst diuch daran udn findest tausend Gründe warum es dir gerade nicht so gut geht. Erst wenn immer häufiger und immer schlimmer SCHMERZEN, Migräne, Sturzblutungen, Demenz, Jobverlust, Beziehungs-GAUs, Kinderlosigkeit, Aborte auftreten KÖNNTEST Du an deine Schilddrüse denken...tun die meisten aber auch dann nicht.

WENN du bereit bist, Dich bzw Deine Schilddrüse vor diesen drohenden Problemen zu schützen, dann paß auf sie auf. Denn die Hashimoto-Schilddrüse wird langsam aufgefressen vom Immunsystem wenn du nichts tust.Gute Fachkliniken steigern das Thyroxin bis zu einer vorläufigen Zielkdosis von ca 1,6µg/KG Körpergewicht. Früher ist man zügig auf 2µg/KG Körpergewicht gegenagen...irgendwo dazwischen wird deine Idealdosis liegen..zu Erkennen lange am TSH, der zwischen 0,3-1,0 eingestellt gehört, unter Thyroxin.

Ein gesunder TSH liegt generell um die 1,0 ziemlich genau (also 0,5-1,5 ohne Therapie).

Und deine freien Werte fT3 udn Ft4 sollten im oberen Drittel der Norm liegen...Rate mal wieviel Ärzte das wissen...für die meisten ist ALLES was irgendwei in der Norm liegt: PERFEKT, SUPER, PRIMA, GUT EINGESTELLT.

Wie sah der Ultraschall deiner Schildrüse aus? Norm ist eine ausgewachsene weibliche Schilddrüse 18 ml groß. "Inhomogen, Echoarm" sind US-Begriffe die den Hashimoto belegen. Verkleinerung(seltener auch Vergrößerung), TSH>1,5, freie Werte im untern Bereich der Norm...

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Du solltzest dir einen neuen Hausarzt suchen. Dieser hat leider gar keine Ahnung. Er will nur nicht die Therapie die deine Gynäkologin angestrebt hat weiterführen.

GUT dass die Ursache für deine Probleme gefunden wurde. GUT dass du jetzt Thyroxin bekommst. HEUTzutage ist es fast immer Hahsimoto bedingt udn deshalb mußt du mit hoher wahrscheinlichkeit von eienr lebenslangen Therapie ausgehen.

Leider gibt es dich jede Menge Ärzte, die wirklich an ALLES denken aber bei der Schilddrüse geht bei ihnen der Rolladen runter...dieses kleine unschienbare Organ weigern sich viele einfach ernst zu nehmen...dabei ist das die Ursache für das Leiden eines Drittels der Deutschen. Bis zu 90% der Beschwerden rechnen Hausärzte zu den somatiformen Störungen, also nicht zu ihrem Handlungsbereich. Wenn sie mal Nachhilfeunterricht nehmen würden in Sachen Hormone und insbesondere Schilddrüse dann hätten sie plötzlich wieder die Macht über die allermeisten Erkrankungen. Sie sehen das aber nicht, wurden nicht so ausgebildet. Ja hhaben noch gelernt dass nur 1% der Bevölkerung an Hahsimoto leidet. Die Wahrheit sieht leider ganz anders aus. Bis zu 15% leiden daran, die Inzidenz hat sich in den letzten beiden Jahrzehnten in Deutschland mindestens verzehnfacht! Statt dessen ist Jodmangel seit 1993 offizielle laiut WHO kein Thema mehr. Unsere Ärzte verordnen aber in der Mehrzahl gerne Jod. Sollte man 90% der Ärzte abschaffen? Oder erklrären sie sich bereit endlich mal das dazuzulernen was die Spatzen mittlerweile von den Dächern pfeifen. Bei weiblichne Ärzten findet man ein größeres Problembewußtsein, da findet man auch Selberbetroffenen, die wie die Patienten auch sehr bald merken, dass man mit dem was schulmediztinisch gelehrt wird so gut wie gar nicht zurecht kommt, will man der Krankheit wirklich gerecht werden, den Patienten symptomfrei zu machen.

Suche dir eine weibliche Ärztein, am besten eine Internistin, als Hausärztin.

Die Dosis von 75µg sollte normalerweise nach 6 Wochen mittels TSH im Blut kontrolliert werden. der soll unter Thyroxin zwischen 0,3-1,0 zu liegen kommen.

Wieviel wiegst du? Eine zierliche Frau kann damit über lange Zeit auskommen. Da du jetzt schon abnehmen kannst, tu das, nutze den Sommer, trinke viel, bewege dich, tanke viel Sonne, substiuiere an trüben Tagen zusätzlich Vitamin D, Trinke Frauenmanteltee.

Und wenn du es schaffst mit den 75µg wieder zu deinem Normalgewicht zurückzukommen, dann ist alles gut,,,dann macht es auch nix wenn dein TSH erst später gemessen wir.

Solltest du aber nach einigen wochen wieder ein paar deiner alten Probleme zurückbekommen, nicht wirklich Gewicht verlieren, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß dass die Dosis doch nicht ausreicht. Doch das wird dein hausarzt auch gar nicht aus den Werten herauslesen könne...er weiß nicht dass der TSH unter Therpaie auf 0,3-1,0 kommen sollte...woher auch, kein professor an der Uni, und kein normales Medizinbuch läßt sich darüber aus.

Drucke die Website Thyreotropin (TSH) aus...da fidnests du das alles und kannst es auch diesem Hausarzt vorlegen wenn du doch noch es mit ihm versuchen möchtest.

Die beste Aussagekraft haben Blutananlysen im Frühjahr. Der winterliche Vitamin D Mangel zwingt dann viele Schilddrüse in die Knie, die sich sonst noch obwohl krank irgendwie durchmogeln können. Da wir in Deutschland noch verlatete TSH-Normen benutzen udn auch die Normbereiche für die freien Werte sehr weit sind...sind die meisten Ärzte nicht in der Lange Schilddrüsenprobleme zeitnah zu erkennen.

Glückwunsch nochmal zu deiner Frauenärztin. Vielleicht kann die dir das Thyrocin wieter verordnen.

Recherchiere unter top-docs. de nach Ärzten die sich mit der Schilddrüse auskennen bzw deren symptome ernst nehmen und deshalb Handlungsbedarf erkennen, wo das Gro der Ärzte noch gelangweilt abwinkt.

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