Schilddrüsenunterfunktion, wann wird's besser?

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6 Antworten

Das dauert eine Weile, bis du mit der Dosierung richtig eingestellt bist. Mit Glück erwischt du gleich die richtige Dosis, bzw. deine Ärztin macht das. Dann dauert es so 2-4 Wochen, bis du dich richtig besser fühlst. Wenn die Dosierung nicht auf Anhieb gelingt, dann dauert es länger.

Firefly22 10.03.2014, 17:11

Meistens verschreiben die Ärzte aber gleich die richtige Dosis. Ich hoffe bei dir wird es auch so sein. ;)

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Gestiefelte 10.03.2014, 17:12

Die Müdigkeit wird sehr wahrscheinlich verschinden. Das liegt an der Unterfunktion. Zu den Panikattacken kann ich nichts sagen. Hatte ich selber noch nicht. Bei mir war es eher sehr schlimme schlechte Laune bis hin zur Aggressivität.

Wenn du mit den Tabletten gut eingestellt bist und alles wieder normal ist, dann achte mal auf dich. Solltest du wieder extrem müde sein oder auch schlechte Laune oder so haben, dann lass noch mal die Werte prüfen. Das kann sich verschlechtern mit der Zeit. Ich habe mich gerade wochenlang gequält mit ganz anderen Symptomen als sonst. Also: lieber einmal öfter zum Arzt.

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Die Panikattacken können mit der Schilddrüsenunterfunktion zusammenhängen und aufhören wenn du Tabletten nimmst. Eine Bekannte von mir ist, wenn sie ihre Thyroxin-Tabletten nicht nimmt den ganzen Tag total schlecht gelaunt. Dewegen denke ich, dass schon die erste Tablette helfen wird. (Ich hab bis letztes Jahr auch Tabletten wegen der Schilddrüse nehmen müssen und habe nie irgentwelche Probleme oder Nebenwirkungen gehabt.)

Gestiefelte 10.03.2014, 18:44

Einen Tag ohne Tablette merkt man eigentlich nicht. Ab 4-7 Tagen wird es schlimmer. Zuerst nur müde, dann anderes...

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Wie hat sich dein Problem entwickelt? 

Zurzeit habe ich genau das selbe und bin am verzweifeln.. meine Schilddrüsenwerte liegen jedoch nur bei 48,6, d.h. eine Behandlung ist nicht notwendig. Mir geht es aber wellenartig sehr schlecht, ähnlich wie dir.

Deine Symptome zeigen, dass es eine starke SchilddrüsenUNTERfunktion ist. Ein perfekter TSH liegt ziemlich exakt bei 1,0 wie neuere wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen. Deiner ist weit davon entfernt. Meist kommt die SDUF heutzutage vom Hashimoto, was bei dir offensichtlich auch rausgekommen ist. Ja, das Autofahren wurde bei mir sogar ganz unmöglich und das obwohl ich eine höchstversierte und gute Autofahrerin mit hoher Kilometerleistung immer war. Die Medikation alleine mit Thyroxin KANN muss aber nicht helfen. Viele Ärzte belassen ihre Üatienen in Unterdoisierung, weil mal Kollegen wegen überdosierung an Schilddrüsngesunden angezeigt worden sind. Man muss also aufpassen als Schilddrüsen-Patient, dass man RICHTIG dosiert wird. Flasche Dosierung kann dein Problem sogar verschlimmern.

Gut dass du jetzt einige Monate Zeit dir nehmen kannst für die Einstellung. Der Hersteller, der die riesigen Zulassungsstudien durchführen udn bezahlen mußte empfiehlt solange noch Schilddrüsngewebe vorhanden ist generell einen Dosisbereich zwischen 100-200µg. Also Vorsicht wenn du längere zeit UNTER 100µg verordent bekommst! Nur Leichtgewichte kommen mit niedigeren Dosen evt zurecht..oder Menschen die nicht mehr Autofahren, nicht mehr arbeiten..und nur noch auf der Coach dahinvegetieren. Nicht selten schaffen es heutige deutsche Ärzte aber leistungsstarke, engagierte, autofahrende Menschen zu Coachpotatoes unzupolen..einfach nur alleine indem sie ihnen zu wenig Thyroxin geben.

Laß dir ganz genau erklären wie dein Arzt deine Dosis ermittelt.

Gute Kliniken streben zeitnah eine Dosis von 1,5-1,6µg/Kg Körpergewicht an (muss sukkzessive dorthin gesteigert werden). Nach MIndestesn 6 Wochen mit dieser höchsten Dosis messen sie den TSH im Blut. Liegt der UNTER 1,2 ist alles OK...Liegt er darüber muss die Dosis weiter angehoben werden.

Liegt der TSH aber mal UNTER der NormUNTERgrenze während der Dosisfindung, nicht gleich kopflos die Strategie ändern und die Dosis wieder reduzieren oder gar ganz absetzen!!! Das machen auch viele Ärzte falsch....es können noch Hormonschwankungen durch die Dosisfindung sein oder ein autoaggressiver Schub. Erst wenn auch der fT3-Wert ÜBER der Norm liegt, DANN ist eine echte Überfunktion diagnostizierbar. Und auch da sollte man besser nochmal eine zweite Blutuntersuchung abwarten bevor man die Richtung in der Dosisfindung ändert.

Viele Hausärzte wissen auch nicht dass man unter Thyroxintherpaie nicht nach der üblichen TSH-Norm gehen sollte, sondern dass ein TSH unter 1,2 angestrebt werden muss.

Das weisst du jetzt alles. Wenn etwas bei deienr Dosisfindung von diesen Regeln abweicht, FRAGE NACH! Hole dir Zweitmeinungen ein...unbedingt.

Komischerweise kam nun doch raus, nachdem die Befunde da waren, dass ich eine leichte Überfunktion habe. Damit kann ich irgendwie überhaupt nichts anfangen, da meine Symptome wie andauernde Müdigkeit, Schwindel, frieren,... für eine eine Unterfunktion sprechen? Ich soll nun alle 4 Tage 2,5mg Thiamazol nehmen. Typische Symptome der Überfunktion wie starkes Schwitzen, Wärmeempfindlichkeit, aufgedreht sein usw kann ich überhaupt nicht feststellen?!

Sollte man sich nochmal eine 2. Meinung einholen oder bin ich vllt. nur ein "Ausnahmefall" wo die Symptome total abweichen?!

Vielen Dank für eure Antworten!

Ich hoffe einfach mal, dass sich die Symptome mit den Tabletten schnell bessern. Meine Hausärztin kennt sich gut aus bei Schilddrüsenerkrankungen, demzufolge denke ich schon, dass sie es richtig einstellen wird? Wie oft muss man denn da zur Kontrolle bzw Blutabnahme?

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