Schilddrüsenunterfunktion? oder Hashimoto?

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Hallo,

Du hast die Autoimmunerkrankung Hashimoto-Thyreoiditis. Nachweis hierfür ist zum einen die bereits extrem kleine Schilddrüse und andererseits die echoarme Gewebestruktur. Durch diese Erkrankung resultiert die bereits vorhandene Unterfunktion, die man an dem TSH-Wert von 2,5 sehen kann. Die aktuelle, laborunabhängige Obergrenze des TSH liegt bei 2,5. Gute Ärzte behandeln bei Symptomen bereits bei einem TSH-Wert von 2,0.

Beide Ärzte haben versäumt, die Antikörperwerte zu bestimmen: TPO-AK, TG-AK, TR-AK.

Leider gibt es nicht viele wirklich kompetente Ärzte, wenn es um Hashimoto-Thyreoiditis geht. Bei mir hat es weit über 10 Jahre gedauert, bis es endlich beim richtigen Arzt diagnostiziert wurde.

Lasse Dir noch einen Termin bei einem anderen Endokrinologen geben und schaue Dir in der Zwischenzeit einmal die Seiten ht-mb.de/forum sowie hashimotothyreoiditis.de an.

Dir viel Kraft und Durchhaltevermögen,

Catlyn

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Danke, für die schnelle und hilfreiche Antwort. Was mich irritiert hat, wieso der Neurologe bei dem Wert von 5,45 noch sagt das er in Ordnung ist. Ich dachte mittlerweile weiß jeder das die Obergrenze 2,5 ist. Die Antikörper wurden getestet, waren zu dem Zeitpunkt im Januar angeblich negativ. Dazu habe ich leider keine Befunde erhalten.

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@Lucaaaaaaaaa

Leider gibt es immer noch den Krieg zwischen den Medizinern bezüglich des TSH und nur ganz wenige Ärzte, die bereit sind, sich an den neuesten Erkenntnissen zu orientieren.

Negative Antikörperwerte können auch bei bestehender Hashimoto-Thyreoiditis vorkommen. Dann ist der Patient seronegativ. Wenn aber die SD bereits so klein wie Deine ist UND auch noch echoarme Bereiche vorhanden sind, dann liegt definitiv Hashimoto-Thyreoiditis vor.

Auch bei mir waren einige Jahre keine Antikörper nachweisbar, später dann nur erhöhte TG-AK. TPO-AK waren nie nachweisbar und gerade auf diese Antikörper stützen sich die Ärzte.

Viele Grüße

Catlyn

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Anhand der HIER genannten Werte kann man durch Schilddrüsnverkleinerung udn vergröberte Struktur auf Hahsimoto schließen. Das sollte mit einer Antikörperbestimmung verifiziert werden.

Dein letzter TSH ist DEUTLICH zu hoch. Nach allerneuesten Erkenntnissen(erst 10 JAHRE verfügbar;)) sollte der TSH ab größer 2,5 eigentlich jedem Arzt auffallen...aber die Meidziner lernen ungern dazu wenn sie mal ihre Prüfung bestanden haben. Leider hat man in deutschen Medizinbüchern versäumt permanet und immer z.B. durch Konjunktive und Formulierungen wie "laut aktuellem Stand der Wissenschaft geht man davon aus, dass" dem lernenden zukünftigen arzt verständlich zu machen, dass sich ALLES z.T. schon in kürzester Zeit mehr oder weniger bis total ändern kann. Siehe Thyreotropin wikipedia.

Du hast eine Schilddrüsnunterfunktion. Schon bei der ersten Untersuchung ist dein fT4 sehr schlecht gewesen. Da hätte ein guter Arzt bei entsprechender symptomatik schon eine Thyroxinsubstitution anstrengen können. Leider sind die wenigsten Ärzte zu sehr im Thema drin, dass sie die freien Werte einschätzen können. Sie winken alles durch was IN der Norm liegt.

In Deutschland sind die meisten Schilddrüsnnormen VIEL zu weit..ideal geeignet für Diagnoseverschleppungen und Überweiungen der Patienten zu Ärtztemarathons und diversen Operationen, die durch rechtzeitige Thyroxinsubstitution unnötig gewesen wären.

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Da hast du völlig recht. Nur man hat mir keine klare Diagnose gegeben.. Der Arzt hat mir schon L-Thyrox 50.verschrieben, aber gesagt ich soll sie beibehalten und in 8 Monaten wieder kommen. Deswegen mein Arztwechsel, nur der scheint gar nichts festgestellt zu haben(zumindest an Hand der sono). Manchmal könnte ich echt explodieren. Wieso muss man so viele Ärzte konsultieren um eine klare Diagnose zu erhalten und eine richtige Therapie anzufangen. Und dann Beschweren, das die Kassen kein Geld haben und die Ärzte so wenig wie möglich Überweisungen schreiben...

Ich versteh das echt nicht.

Danke! Hast mir echt geholfen.

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@Lucaaaaaaaaa

Deien Wut kenne ich....das geht allen Schilddrüsnkranken IRGENDWANN so. Besser gehst du zu dem alten Arzt wieder..holst dir das alte Rezept und steigerst regelkonform(leider lesen Ärzte ungern die Thyroxin-Fachinformation für Ärzte) hole dir halt häufiger das ALTE Rezept ab. Un din 8 Monaten kann der Arzt anhand des TSH bestärtigen dass du richtig dosiert bist.

Ansonsten mußt du zu einem Endorkinologen gehen...oder Nuklearmediziner. Könnte sein dass die ÖÄrzte früher besser in Sachen Schilddrüse ausgebildet wurden. Nachdem es ein paar wenige Ärzte bei Schilddrüsngesunden mit den Thyroxin mal übertreiben haben udn wegen Todesfall!! dafür geahndet wurden...sind fats alle Ärzte in ungute Bereiche zurückgerudert udn sparen jetzt auch bei NACHGEWIESENERMASSEN Schilddrüsnkranken mit den Thyroxin....dieFGolgen kann jeder erkennen, der sich der Thematik öffnet...die Deutschen werden adipös, ängstlich, erleiden Burn outs, Depüressionen, Angst- udn Panikattacken....540% der Bevölkerung sind gefährdet an Hashimoto zu erkranken...die restriktive Haltung der Ärzte bezüglich VITAMIN D(richtigerweise ein HORMON) und die unreflektierte JODnutzung udn zusätzliche JOD-Verordnungen durch die Ärzte triggern das ganze. Der deutsche Arzt aber hat mit unwiderruflich wirkenden Formulierungen im Studium gelernt dass die Inzidenz von Hahsimoto bei 1% liegt...klammheimlich hat sich diese in den letzten Jahren (mindestesn) verzehnfacht...völlig an den meisten Ärzten vorbei. Diese wissen auch meist nicht, dass der deutsche Staat ihnen ins Handwerk pfuscht udn seit 20 Jahren alle Deutschen über die Nahrung massenjodiert...anfangs in toxischen Dosen. So wundert es einen nicht dass Ärzte die letzten 20 Jahre nie ihr Jod-Verordnungsverhalten hinterfrgat haben.

Die Geschichte der Schilddrüse ist eine Geschichte voller Mißverständnisse;))

Wer als Patient sich da auf seinen arzt verlaßt ist fast immer verlassen.

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weil hier ganz viele neurologen und endokrynologen rumsurfen und medizinische fragen beantworten...

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Es gibt genug Fragen, die so aufgebaut sind. Und ich brauche sinnvolle Antworten.

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Unregelmäßigkeiten der Schilddrüse. Werte und Diagnoseschreiben

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Ich habe vor vor einigern hier etwas gepostet. Und nun habe ich ein Diagnoseschreiben. Also ich bin schon etwas verwirrt.

Hier sind die Werte meiner Schilddrüse:

Meine TSH-WERTE in den letzten Jahren

31.07.2008

2,39

22.09.2008

1,28

25.11.2009

4,00

04.05.2011

2,94

23.11.2011

5,89

Und jetzt das Diagnoseschreiben von dem Nuklearmediziner 22.09.2008

Bei der organsystemischen Untersuchung wirkt die Pat. ruhig. Herzaktionen regelmäßig um 84/min. , Hände trocken - warm. Kein Tremor.

Inspektorisch: unauffällige HWT

Palpatorisch: keine Knoten tastbar

Schilddrüsensonographie und - volumetrie ** ( **7,5 MHZ-Schallsone) :

Volumen 7 ml ( rechts 4 ml, li 3ml ). Reguläres Grundechomuster ohne fokale Läsionen. Kein Nachweis vergrößerter LK in den lateralen HWT

Schilddrüsenszintigraphie mit quantitativer Auswertung mit 75 MBq Tc99cm-Pertechnetat :

Orthotop gelegene, re. - betonte Schilddrüse mit leichter Isthmusverbreiterung. Im übrigen volumenproportionale, homogene Aktivitätsaufnahme.

99mTc-Uptake 1,6 % (normwert 0,5 - 2 %)

Schilddrüsenfunktionstests und Laborparameter vom 17.09.2008 :

FT3-RIA = (normal 3,2-7,2 pmol/l) 5,65

FT4-RIA = (normal 10-26 pmol/l) 15,6

TSH-BASAL (sensitiv) = (normal 0,3 - 3,0 mU/l) 1,28

TAK (thyreoglubin SD-AK) = (normal <200 U/ml) 101,4

MAK (TPO - AK) = (normal <100 U/ml) < 50,0

TRAK human (TSH-Rezeptor-AK) = (normal <1 lU/l) < 1,0

Thyreoglubin u. Wiederfindung = (normal <70 ng/ml) 7,9

Also, mit der Schilddrüse war alles ok. Aber wenn man sich mal jetzt den Zeitraum anschaut: 31.07.2008 hatte ich einen Wert von = 2,39

Und 2 Monate später hatte ich einen Wert von 1,28. Ok, klar ist das seitdem meine Werte sich verändern und auch wie man sieht verschlechtern. Ist denn die Blutuntersuchung ok? Oder fehlen da wichtige Werte?

Ich werde am Montag erstmal ein Sono der Schilddrüse machen und Blut wird abgenommen. Welche Werte sind da nochmal alles wichtig?

P.S. Ich habe hier schon einige gute Antworten erhalten. Und es muss sich niemand angesprochen fühlen hier zu antworten. Das geht auch wirklich nur an die Menschen, die sich damit auskennen. Ich möchte weder eine Ferndiagnose oder ähnliches. Aber Erfahrungen von anderen können auch helfen! Danke :-)

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