Schießt die Milch bei einem geplanten Kaiserschnitt auch ein?

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2 Antworten

Hallo Weact,

Frauen nach Kaiserschnitt haben leider oft mehr Schwierigkeiten am Begin der Stillzeit. Trotzdem ist Stillen auch nach Kaiserschnitt möglich!

Der Milcheinschuss kommt durch das Sehen und Riechen des Babies, durch die hormonellen Veränderungen und natürlich durch das Nuckeln.

Es gibt ein paar Tips und Tricks. Schau Dich einmal auf dem Buchmarkt um nach Büchern zum Thema und suche Dir eine gute Hebamme und eine Klinik mit Stillberaterin.

Es kann auch helfen den Kaiserschnitt nicht nach Datum zu planen, sondern (wenn medizinisch möglich) abzuwarten, bis die Wehen von selbst beginnen. Dadurch hat man zum einen den idealen Zeitpunkt (von Baby und eigenem Körper gewählt) und zum anderen bekommt das Baby ein paar Wehen ab und der weibliche Körper wird auch auf Geburt eingestellt. Das soll Baby und Mutter den Start in das gemeinsame Leben erleichtert. Babies die auf diese Weise geboren werden haben im Vergleich zu Termin-Kaiserschitt-Kindern weniger Anpassungsschwierigkeiten.

LG und alles Gute!

Hourriyah

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Kommentar von Weact1983
10.04.2016, 21:52

Und hilft es, wenn der Mann zwei Tage vor dem Kaiserschnitttermin an der Brust ein bißchen saugt? Ich meine hilft das für den Milcheinschuss?

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Ja, die Milch schießt auch nach einem Kaiserschnitt ein.

Es kann zwar sein, dass es länger dauert, aber sie kommt.

Denn auch wenn die Hormone, die bei einer natürlichen Geburt ausgeschüttet werden, bei einem Kaiserschnitt fehlen, so gibt es dennoch Gemeinsamkeiten.

Die Schwangerschaft ist ja trotzdem zu Ende, egal wie sie beendet wurde. Sobald die Plazenta die Gebärmutter verlässt, schüttet sie keine Schwangerschaftshormone mehr aus, der Körper stellt sich dann auf "Stillzeit" um.

Ich kann mich da hourriyah29 nur anschließen, wenn es irgendwie möglich ist, sollte der Kaiserschnitt erst mit natürlichem Wehenbeginn durchgeführt werden oder so nah wie möglich an den vET gelegt werden. Die Startbedingungen für Mutter und Kind sind dann besser.

Eine Vorbereitung der Brust(warzen) ist nicht notwendig und kann sogar kontraproduktiv sein (wunde Brustwarzen schon vor dem Stillen). Lasse dir lieber nach der Geburt von einer erfahrenen Hebamme oder besser noch von einer Stillberaterin zeigen, wie man das Baby richtig anlegt. 

Wird das Baby richtig angelegt, sind wunde oder gar blutige Brustwarzen nur etwas, wovon man mal gelesen hat.

Alles Gute!

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