Schichten im See

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Schichten im See

Schaut man sich einmal die Natur an, so sieht diese auf den ersten Blick oft recht einfach aus. Das es sich dabei um ein hochkomplexes

Zusammenspiel verschiedenster Tiere, Pflanzen und anderer Lebewesen

handelt, wird erst bei genauerem hinsehen deutlich. Dieser Artikel soll dies am Beispiel des Ökosystem Sees erläutern. Dabei stellen wir euch zunächst einen "gesunden" See vor, sprich einen See, der ohne Eingriffe (des Menschen) in einem natürlichen, gesunden Zustand ist.


Ökosystem See: Grundlagen

Beginnen wir mit dem Ökosystem See anhand eines gesunden Sees. Hier gilt - wie auch auf dem Land - das Prinzip des Fressens und Gefressen werden. In der Regel fressen größere Tiere die kleineren Tiere, man spricht hier von einer Nahrungskette. Am Anfang dieser Nahrungskette stehen jedoch keine Tiere, sondern pflanzliche Organismen. Die Pflanzen werden von Pflanzenfressern gefressen und die Pflanzenfresser wiederum von Fleischfressern. Da ein fressendes Tier mehrere verschiedene Beutearten hat, spricht man oft auch von einem Nahrungsnetz anstatt von Nahrungskette. 


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Pflanzliche Organismen in einem See nehmen die Nährsalze und Kohlendioxyd aus dem Wasser auf und produzieren Sauerstoff. Aus diesem Grund werden sie auch Produzenten (Hersteller) genannt, denn sie stellen lebenswichtige Stoffe her. Die Tiere im See ernähren sich - wie oben bereits beschrieben - von Pflanzen und Tieren und sind somit die Konsumenten (Verbraucher) des Sees.


Umweltverschmutzung und Eutrophierung

In einigen Ländern der Erde werden Abwässer und Industriereste direkt in die Umwelt gekippt, was natürlich ein denkbar schlechtes Szenario für das Ökosystem dargestellt. In Deutschland wird in Zwischenzeit ein großer Teil der Abwässer (das war nicht immer so) in einer Kläranlage gereinigt und erst anschließend wieder der Natur zugeführt. Dennoch bleibt festzuhalten: Nicht 100% des Abwassers in Deutschland wird gereinigt, zu dem kommen durch globale Luft- und Wasserströmungen nach wie vor Schadstoffe aus dem Rest der Welt zu uns und belasten auch hier die Gewässer. Ebenfalls negativ für Wassertiere: Unvorsichtige Badegäste oder Motorbootfahrer, welche Schäden am Uferbereich anrichten.

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Durch die Abwässer sowie starke landwirtschaftliche Düngung wird dem See eine Menge an Nährstoffen zugeführt. Was zunächst positiv klingt, kann jedoch sehr schnell zum Problem werden: Durch die vielen Nährstoffe wachsen verstärkt Pflanzen und Algen, der See färbt sich grün (Eutrophierung). Dadurch steigt auch die Zahl der Fische, denn diese finden verstärkt Nahrung und vermehren sich. Sterben nun die Algen in Massen ab, werden diese von den Bakterien (Destruenten)  unter Verbrauch von Sauerstoff abgebaut.


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Durch den Verbrauch beim Zersetzen der toten Pflanzen/Algen wird soviel Sauerstoff verbraucht, dass die Tiere im See nicht mehr atmen können und ebenfalls sterben. Die Destruenten schaffen die große Anzahl an totem, organischem Material, nicht mehr abzubauen, der Seeboden wird mit Tier- und Pflanzenleichen überdeckt. Dies führt zur Bildung von Faulschlamm und schlecht riechenden Gasen (Schwefelwasserstoff und Methan). Das Gleichgewicht des Sees ist vollkommen aus den Fugen geraten, der See ist "umgekippt", die Lebewesen im See sind gestorben.


Quelle: http://www.frustfrei-lernen.de/biologie/oekosystem-see-biologie.html

Da geht es um verschiedene sogenannte Sprungschichten. http://de.wikipedia.org/wiki/Temperaturschichtung

Wasser mit unterschiedlichen Temperaturen hat unterschiedliche Dichte. Ganz unten ist immer das 4° kalte Wasser.

Wenn man taucht, dann kann man diese Sprungschichten richtig sehen und auch spüren: Das Wasser wird (vom Frühjahr bis Herbst) nach unten immer sprungartig kälter und häufig auch sehr viel klarer. Wenn oben z.B. nur 2 Meter Sicht sind, können unterhalb der ersten Sprungschicht durchaus 10 Meter Sicht sein!

Schichten von unterschiedlicher Temperatur

Epi- Meta- Hypolimnion googeln oder bei Wikipedia nachschauen

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