Scheuen Hund einfangen

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Anfüttern im Wald ohne selbst dabeizusein ist kontraproduktiv! Kann es zumindest sein, wenn er sehr scheu ist und nicht an den Menschen heran kommt. Er soll Hunger bekommen und so die Nähe des Menschen suchen müssen. Am besten alle Anwohner informieren und falls einige umzäunte Grundstücke haben, das Gartentor offenstehen lassen. Wenn sie sehen, er ist im Grundstück, das Tor schließen und sich Leute zu Hilfe holen, die wirklich etwas davon verstehen. Sonst büxt er vollgefuttert wieder aus :(... Und Ihr bekommt ihn nie. Eine Scheune oder große Garage wäre auch besser als ein Zaun, über den er hüpfen kann, vielleicht kann man ihn da reinlotsen...

Eine andere Möglichkeit, eine wirklich fitte Person mit eigenen, sehr sozialisierten Hunden setzt sich dorthin, wo der Hund gesichtet wurde und wartet, ob er Kontakt aufnimmt. Einfach nur sitzen. Nicht den eigenen HUnd hinschicken.. So hat eine Bekannte einen wochenlangen Streuner aufgreifen können. Ihre Hunde haben den anderen angelockt. Sie selbst hatte Leckerli dabei und hat sich Ewigkeiten Zeit genommen.. Irgendwann hatte der Hund Vertrauen und kam so nah, dass sie ihm eine "Schlinge" (versteifte Lederleine ohne Zugstopp) um den Hals legen konnte. Nett, oder?! Aber anders gehts fast nicht..

Bitte keine wilden Verfolgungsjagden oder füttern im Wald ohne den Hund zu sehen! So kommt er nie, er hat ja Futter!

Habt Ihr die Polizei und den Förster informiert? Vielleicht nicht nur das Tierheim, sondern auch andere Tierschutzvereine, die nicht städtisch arbeiten. Manchmal sitzen dort die fähigeren Leute.... :(

Was nicht wirklich funktioniert, ist die Polizeihundestaffel bei einem scheuen Hund. Damit bewirkt Ihr höchstens das Gegenteil.. das nur nebenbei.

Das Futter in der Garage macht auch nur Sinn, wenn immer jemand da ist, der die Garage schnell zumachen kann. Sonst kommt der Hund, schlägt sich den Bauch voll und verschwindet wieder...

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Dankeschön für den ★! ;))

Habt Ihr den Hund?

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Statt jedem einzeln zu schreiben möchte ich auf diese Weise allen für ihre Ratschläge danken.

Unser Gemeindeteil im Hochschwarzwald hat weniger Einwohner (ca. 200, überwiegend Rentner) als Touristen od. Ferienwohnungseigentümer. In der Nähe wo sich der Hund aufhält gibt es nur 3 tierliebe Rentnerehepaare. Der Rest der Gemeinde interessiert sich nur für das was hinter dem eigenen Gartenzaun ist. Leider wohnt in diesem Gebiet ein geisteskranker Jäger der auf alles Tierische schießt was sich bewegt und keiner kommt gegen ihn an. Deshalb können wir nur sehr behutsam und "verdeckt" vorgehen, weil es sein Privatwald ist wo der Hund herum läuft. Meine Bekannte (eine von den lieben Rentnern) setzt sich so oft es geht auf die Lauer. Bei ihr kommt er auf ca. 5 m ran. Wenn es jemanden gelingt ihn zu fangen, dann ihr. Ein an Hunde gewöhnter Kater von ihr hat sich dem Hund etwas angeschlossen. Im Ort gibt es keine sicher eingezäunten Grundstücke, nur ganz niedrige Rangerzäune ohne Tore um die Grenzen zu markieren. Deshalb haben Anwohner ihre Garage für den Hund offen. Bisher war er noch nicht drin. Wir wissen noch nicht ob es ein Rüde oder eine Hündin ist. Das Tier meidet andere Hunde, auch meinen gemütlichen Seniordoggie.

Meine Vermutung geht dahin, dass er mit seinen Leuten im Urlaub hier in der Nähe war, einer Fährte hinterher ist und nicht zurück fand. Mittlerweile sind die Leute abgereist. Suchmeldungen gibt es bisher keine. Vllt. sind sie froh sich so ihren Hund entledigt zu haben.

Dumm ist zur Zeit auch, dass ringsum immernoch Holzernte ist und es an vielen Ecken kracht.

Beim letzten Fall dieser Art hat es 3 Monate gedauert bis wir den Streuner hatten und auch nur weil er angefahren wurde. Er lebt seit dem bei einer Freundin von mir.

So lange er da draußen ist finde ich einfach keine Ruhe. Seid alle gegrüßt. Douschka

Danke für Deine Info und viel Glück. Wenn es nicht so weit weg wäre, würde ich übers lange Wochenende helfen kommen ;))...

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Anfüttern wäre doch schon mal was. Vielleicht könnt ihr ja mal einen Hund mitnehmen und schauen wie er auf den reagiert wenn ihr diesen von der Leine lässt?

Anfüttern ist schon mal gut, versuch mal ein Foto zu machen und stell es in Facebook ein vielleicht findet sich so der Besitzer....

Am einfachsten wäre es, wenn sich jemand so lange in die Nähe des Hundes setzt, bis er von sich aus Kontakt macht. Und das wird er, wenn man geduldig genug ist.

Einfach Futter auszulegen, ohne daß jemand da ist, bringt nix. sowas ist eine Frage von Zeit und geduld. Nachdem der Hund allein ist, wid er sich früher oder später anschließen, schließlich ist er nicht verwildert, er trägt Geschirr, ist sicher ausgebüxt. Und vermutlich noch nicht lange.

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