Schenkung von Vater an Sohn an Enkel

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3 Antworten

Danke für die rasche Antwort. Das ist alles mim Notar damals abgesprochen worden,das sollte also okay sein. Das mit dem privaten Veräußerungsgeschäft konnte ich auch nachlesen. Die Schenkung erfolgte bereits vor einigen Jahren, dabei wurde auf den Freibetrag geachtet, also sollt da auch keine Steuer entstehen. Jetzt laufen ab in ca. 2-3 Jahren die 10 Jahre zur Weiterschenkung ab. Jedoch würden wir gerne des Haus noch vorher verkaufen, um das Geld für ein neues Objekr zu nutzen. Nur wem ist dann rechtlich der Verkaufserlös aus dem vermieteten Objekt? Dem Opa, dem Sohn, entfällt dann auch die "klausel" aus dem Notarvertrag das der Sohn das dann auch weiter schenken muss? Dank euch!!!

Ich bezweifle gerade, dass es rechtens ist, etwas zu verschenken und dabei zu verfügen, dass man es weiterverschenken muss. Genau genommen ist es dann ja nicht geschenkt.

...also, das sind drei Themen: Erbrecht, ErbSt und ESt.
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ESt:
Ein privates Veräußerungsgeschäft ist der Verkauf allemal. Ob der steuerpflichtig ist, hängt davon ab, ob das Haus länger als 10Jahre im Familienbesitz (Vorbesitzzeiten werden mit "verschenkt") bzw. ob Opa das Haus selber bewohnt hat. Ich vermute mal, dass eins von beiden zutrifft, und so ist der Verkauf nicht steuerrelevant.
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ErbSt:

Hier ist wichtig, WANN die Schenkung stattgefunden hat. Wenn es vor 2009 war, so ist der Nießbrauch selbst auch steuerpflichtig, die Steuer wird aber gestundet bis zum Wegfall des Nießbrauchs (also denn Opa sich lebenslanges Wohnrecht vorbehalten wird und das Leben dann endet). Die Auflage, es weiterzuverschenken, könnte eine bedingte Kettenschenkung sein mit der Folge, dass der Erwerb eigentlich dem Sohn, also dir, zuzurechnen ist. Müsste man den Vertrag kennen, um da beurteilen zu können.
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Erbrecht Hierzu kann ich keine Aussage treffen.

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