Schenkt ihr als biologisch deklarierte Lebensmittel aus Einkaufsketten noch Vertrauen?

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Das Ergebnis basiert auf 12 Abstimmungen

Nein, ... 50%
Ja, ... 33%
Teilweise, ... 16%

13 Antworten

Ja, ...

im Wesentlichen schon, Einzelhandelsketten haben teilweise auch eigene, strengere Vorgaben. Überschreitungen von Grenzwerten z.B. kommen immer mal wieder vor, unabhängig von der Herkunft, aber das ist im Großen und Ganzen eigentlich vernachlässigbar.

Da ich diese Produkte aber aus anderen Gründe eher meide, spielt das für mich auch keine beosndere Rolle, die Auswahl der Produkte nach Regionalität und Saisonalität ist da für mich relevanter.

Teilweise, ...

Also man muss ganz klar sagen, das alles was mit dem echten Biosiegel deklariert ist, auch Bio ist. Nur sollte man sich da die Kreterien mal genau anschauen. Den Bio heisst nicht immer = gut. Es werden auch viele Schlupflöcher genutzt.

Vor allem was den ökologischen Fingerabdruck angeht, sollte man von einigen Produkten die Finger lassen!

Gutes Beispiel sind Kartoffel aus Ägypten oder Früchte aus Israel. Oft werden hier Unmengen an Wasser verschwendet und die Ware dann noch Tausende Kilometer weit transportiert.

Solche Produkte sind für mich Tabu, denn sie unterstützen und fördern Konflike (Wassermangel, Wasserverteilung usw) in den Produktionsgebieten.

Leider scheint es so, dass sich die meisten Menschen heut zu Tage am liebsten garnichtmehr mit solchen Dingen auseinandersetzen wollen. Und deswegen springen sie sofort auf Lables an ohne sie wirklich zu hinterfragen.

Bio heisst in der Regel Keine Chemie (Dünger, Pestizide, Herbizide) und mehr Platz für Tiere.

Aber Wasser, Transport und der soziale Aspekt spielt da keine Rolle.

Es gibt zB. Faitrade Produkte, da bekommen die Arbeiter dann einen angemessenen Lohn, das produkt ist dann aber vielleicht mit chemischem Dünger und Herbiziden belastet. Auf der anderen Seite das selbe Produkt mit Biolable. Hier hat man dann keine "chemische Belastung", dafür werden womöglich die Arbeiter ausgebeutet.

Was einem da wichtig oder wichtiger ist, muss jeder selbst für sich entscheiden.

Teilweise, ...

Was biologisch deklariert ist, ist auch Bio. Ausnahme sind für mich Lebensmittel aus China, aus eigener leidvoller Erfahrung auch angebliche Bioprodukte aus Italien. Fällt unter Betrug mit Etikettenschwindel.

Kann aber schnell nachgewiesen werden, dazu reichen manchmal schon Pestizidrückstände dort drin wo keine sein dürfen.

Aber was ist noch besonders an Bio ? Es wird mittlerweile aus der ganzen Welt zusammengekarrt. Biokräuter aus Kenia ? Von mir aus, aber dann fällt das eher unter Entwicklungshilfe. Man isst weniger belastete Lebensmittel, aber auf Kosten der Umwelt durch die langen Transportwege.

Ich schenke nicht einmal dem "Hofbauern" in der Nachbarschaft hier das Vertrauen. Aber die Lebensmittel der großen Ketten werden definitiv intensiver auf Rückstände geprüft.

Nein, ...

Die Kriterien für "biologisch" sind dank der EU und der Agralobby derart aufgeweicht worden, dass mir ad BIO-Siegel keinerlei Vertrauen gibt - bei DEMETER bspw. ist das was anderes, weil die nach strengeren Kriterien arbeiten

Ja, ...

Selbstverständlich. Wenn das falsch deklariert wäre, macht sich der Supermarkt strafbar, und früher oder später fliegt es auf!

Allerdings achte ich nicht nur auf die Bezeichnung "bio", sondern auch darauf, ob das entsprechende Produkt gut aussieht. Wenn es das nicht tut, kaufe ich etwas anderes. (Mit ein bisschen Erfahrung kann man ja bei Obst und Gemüse schon einschätzen, ob es gut schmecken wird.)

natürliche schönheit oder künstliche ...?

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Abgesehen von Fleisch, Milch und Eiern kaufe ich immer das günstigste. Egal ob es bio ist oder nicht

Nein, ...

Ich befinde mich langsam in einem "Zustand", in dem ich gar nichts mehr glaube, was mir die Lebensmittelindustrie erzählt. Darum kaufe ich bevorzugt hier auf dem Lande vom Erzeuger den ich kenne.

Ja, ...

Lt. verschiedenen Testen war überall auch bio drin wo bio drauf stand.

Ja, dem schenke ich vertrauen

Nein, ...

Nicht mehr. Wenn man auf die Etiketten nach den Inhaltsstoffen schaut, ist fast kein Lebensmittel Biologisch. Außer evtl. Frischware.

bezüglich frischware: einer sagte mir, es ist verwunderlich, das heutiges gemüse und obst nicht so schnell braun und schlecht werden als jene direkt aus der natur, ...

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Ich schätze du haste eine etwas falsche Vorstellung der Bedeutung einer solchen Kennzeichnung. https://de.wikipedia.org/wiki/Bio-Siegel

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@Agronom

Biologisch heißt bei mir natürliche Aufzucht ohne chemische Zusätze. Die Natur weiß sich selbst zu helfen. Aber es geht ja alles nur um Geld und Gewinn. Daher traue ich niemandem und nichts bei Biologisch.

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@onidagori

Das habe ich mir gedacht, daher der Hinweis, denn deine eigene Auffassung des Begriffes spielt in diesem Zusammenhang keine Rolle. Es geht in der (Um-)Frage um Kennzeichnungen, die eindeutig definiert sind.

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@Agronom

Nach meiner Meinung würde gefragt. Diese habe ich geäußert. 

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Ja, ...

Ja, aber vor allem, wenn ich mich näher mit der Herkunft befasse. Wir haben hier in der Nähe einen Selbsternte-Bio-Garten, bei dem ich gerne mein Gemüse hole oder es gibt auch eine Biokiste, dessen Gemüse qualitativ wirklich gut ist. Aber wenn ich im Supermarkt Bio aus der Ferne sehe, bin ich schon skeptisch.

Nein, ...

Nein. "Biologisches" Essen, das in 3 Hüllen Plastik eingepackt ist, kaufe ich nicht. Lieber weniger Müll und ein paar Spritzer Chemie auf meinem Essen als so viel unnötigen Müll!

Richtig!!!! Was hat Plastikverpackung mit Bio zu tun?! Plastik macht krank.

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