Scheitern einer Privatinsolvenz

6 Antworten

Wenn man die Frage exakt beantworten will, ist ein "Scheitern" der PI garnicht möglich. Als Privatperson kann nur die RSB versagt werden, wie KSCFAN richtig bemerkte. Wird diese zum Ende des Verfahrens (Schlußtermin/ §290 InsO ) versagt, kann ein neuer Antrag sofort gestellt werden, wenn mindestens 1 Gläubiger hinzugekommen ist. Wird die RSB nach Ablauf der 6 Jahre wegen Verstoßes gegen die Obliegenheiten versagt(§300 InsO), gilt die 10-jährige Sperrfrist. Diese Sperrfrist gilt im Übrigen auch, wenn die RSB erteilt wurde. Ein neues Insolvenzverfahren ist dann erst wieder in 10 Jahren möglich(§290,3.InsO)

Wenn die Restschuldbefreiung versagt wird, bleibt Dir die Möglichkeit, diese zu widerrufen. Zudem, falls das scheitert, dann wirst du erst nach 10 Jahren wieder ein Insolvenzantrag stellen können. Wenn die Forderungen aus unerlaubter Handlung bestehen, wirst du nie die Restschuldbefreiung bekommen.

Wenn man die Frage exakt beantworten will, ist ein "Scheitern" der PI garnicht möglich. Als Privatperson kann nur die RSB versagt werden, wie KSCFAN richtig bemerkte. Wird diese zum Ende des Verfahrens (Schlußtermin/§290 InsO ) versagt, kann ein neuer Antrag sofort gestellt werden, wenn mindestens 1 Gläubiger hinzugekommen ist. Wird die RSB nach Ablauf der 6 Jahre wegen Verstoßes gegen die Obliegenheiten versagt(§300 InsO), gilt die 10-jährige Sperrfrist. Diese Sperrfrist gilt im Übrigen auch, wenn die RSB erteilt wurde. Ein neues Insolvenzverfahren ist dann erst wieder in 10 Jahren möglich(§290,3.InsO)

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Du kannst neu beantragen, aber der Antrag wird wahrscheinlich abgelehnt werden. Wenn jemand eine solche Chance versiebt, ist das Vertrauen weg. Zunächst kannst du aber versuchen Widerspruch einzulegen.

ebenfalls dummes Gerede! Nach 10 Jahren wieder!

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@user120

Erstmal Geschreibe und nicht Gerede. Zweitens mäßige dich in deiner Ausdrucksweise! Drittens habe ich doch geschrieben, dass neu beantragt werden kann.

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2.mal Privatinsolvenz ?

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