Scheidungskosten / Außergewöhnliche Belastung

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2 Antworten

Davon möchte ich Dir dringend abraten! Scheidungskosten werden nur dann als "außergewöhnliche Belastung" anerkannt, wenn die Kosten eine bestimmte Mindesthöhe erreichen. Diese Mindesthöhe hängt immer vom zu versteuernden Einkommen ab, ist also bei jedem Steuerpflichtigen verschieden hoch. Wenn Ihr beide jeweils nur die Hälfte einreicht, kann man aber mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass Ihr beide nicht den Mindestbetrag erreicht! Es macht also nur dann Sinn, wenn Deine Frau den Gesamtbetrag steuerlich geltend macht. Wenn sie dafür dann einen Steuervorteil bekommt, muss sie diesen natürlich mit Dir teilen.

Raumi03 02.12.2013, 11:07

Danke Raspering1, wie die außergewöhnlichen Belastungen berechnet werden bzw. wie sie sich auf das zu versteuernede Einkommen auswirken ist mir bewusst. Die Frage ist nur gewesen, ob ich den hälftigen Betrag ansetzten darf obwohl die Rechnungen auf meine Ex-Frau laufen. ;-)

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Ja. Pack die Belege in Kopie dazu.

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