Scheidung, gemeinsames Haus, Grundbucheintrag je die Hälfte, welche Möglichkeiten hat man?

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3 Antworten

Sollte man sich nicht einigen können, kann Dein Freund die Zwangsversteigerung zum Zwecke der Auflösung der (Eigentums-) Gemeinschaft betreiben. Damit das Haus nicht zu einem zu geringen Preis an die Ex oder einen Dritten verscherbelt wird, hat er die Möglichkeit mitzubieten. Will er das nicht und die Versteigerung läuft nicht so, wie er sich das vorgestellt hat, kann er das Verfahren jederzeit stoppen.

Bereits diese Möglichkeiten sollten die Gegenseite veranlassen, eine vernünftige Lösung zu finden. Die könnte wie folgt aussehen: Beide Parteien einigen sich auf einen freien Verkauf. Will einer das Haus behalten, zahlt er den anderen auf Basis des von einem Gutachter ermittelten Verkehrswertes aus. Dabei ist aber unbedingt vorher eine schriftl. Vereinbarung darüber zu treffen, welcher Gutachter beauftragt wird und dass sich beide Parteien anschließend an das Ergebnis des Gutachtens binden. Andernfalls besteht die Gefahr, dass einem von beiden der Wert zu hoch oder zu niedrig ist und beide keinen Schritt weiter sind.

Gar nicht.

Es gibt nur drei Möglichkeiten:

Behalten - freihändiger Verkauf - Teilungsversteigerung.

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