Scheidung Ehegattenunterhalt: Ex-Mann neuen Job, verdient dort netto 350 E weniger. EhegattenU sind 326€. Wieviel bleibt mir?

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2 Antworten

Da fragt man sich doch spontan, warum dein Mann einen neuen Job annimmt, bei dem er deutlich weniger verdient. Sollte er das gemacht haben, um weniger Unterhalt zahlen zu müssen, wäre das nicht rechtens (wie man diese Absicht nachweist, ist natürlich eine andere Frage).

Wenn man die Situation schiedlich-friedlich lösen will (was ich grundsätzlich begrüßenswert finde), sollte man die Last m.E. zu gleichen Teilen tragen - wenn er 350 € weniger Einkommen hat, könnte man evtl. darüber reden, dass er 175 € weniger Unterhalt zahlt.

Das hängt aber natürlich davon ab, wie du dann noch über die Runden kommst.

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Kommentar von MamaKids16
02.11.2016, 21:38

Herzlichen Dank für die Antwort!

Das über-die-Runden-Kommen habe ich derzeit so gelöst (obwohl ich noch den "vollen" Betrag erhalte), dass ich prozentual mehr arbeite (3/4 Stelle) plus einem Nebenjob. Das ist alles mehr als grenzwerti, da die beiden Kinder auch ihre Zuwendung brauchen, d.h. ich muss das langfristig zurückfahren.

Würde jetzt rein mein Nettoeinkommen berücksichtigt, wie thetee99 es schreibt, bekäme man einen falschen Eindruck von meinem Einkommen bzw. der riskanten Art udn Weise, wie ich dazu komme. Es zeichnet sich längst ab, dass ich diesen Lebensstil rein gesundheitlich und v.a. wegen der Kinder nicht lange halten werden kann. Ist-Stand ist aber derzeit der, wie ich ihn oben beschrieben habe. Diese Zahl wird sicherlich dann zur Beurteilung des Unterhalts herangezogen, fürchte ich.

Trotzdem habe ich natürlich Interesse daran, eine friedliche Lösung zu finden...

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Um das korrekt zu berechnen muss auch das Nettoeinkommen der Frau berücksichtigt werden... es soll ja nicht darum gehen, etwas geschenkt zu bekommen... ;)

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