Scheckklage

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3 Antworten

Von der Scheckklage würde ich abraten, denn der Urkundenprozess wird mühsam, teuer und hilft Dir keineswegs, schnell an Dein Geld zu kommen. Stattdessen solltest Du per Mahnverfahren und ggfs. anwaltlich Dein Geld einfordern (Zivilklage).

Eine "Scheckklage" gehört zu den Urkundsprozessen nach §§ 592 ff ZPO. Es handelt sich um ein summarisches, d.h. zusammenfassend-vorläufiges Verfahren unter lediglicher Beiziehung urkundlicher Beweismittel. Das Urteil ergeht als Vorbehaltsurteil und ist damit ggf. vorläufig. Dem Beklagten steht das Nachverfahren zur Verfügung. Hier sind die allgemeinen Beweismittel der ZPO zulässig. Dem Beklagten stehen damit auch alle im Urkundsprozeß eingeschränkten Einwendungen zum Anspruch offen. Die Verfahrensart ist damit nur ergiebig, soweit mit einer effektiven Rechtsverteidigung des Beklagten nicht zu rechnen ist oder der Anspruch auch im allgemeinen Verfahren durchsetzbar bleibt. Insofern ist das Verfahren mit "Vorsicht zu genießen".

Scheckklage habe ich noch nie gehört.

Ich würde mal sagen, der Weg wäre das normale gerichtliche Mahnverfahren.

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