Schalldämmung Zwischendecke

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4 Antworten

du kannst es nur minimieren durch trittschallmatten,eine richtige dämmung kostet ein vermögen

Wenn eine Trittschalldämmung im Altbau nachgerüstet werden soll, ist das meistens aufwendig und kostengünstig auch nicht gerade. Vor allem kann es teure Nacharbeiten nach sich ziehen, wenn z.B. die Anschlüsse der Türen danach versetzt werden müssen. Du hast jetzt nicht geschrieben, was für einen Bodenbelag ihr habt, vielleicht könnt ihr darüber etwas machen. Ein Bodenbelag aus Kork ist zum Beispiel trittschalldämmend. Hier findest du auch noch ein paar Hintergrundinfos zum Thema Trittschalldämmung http://www.energie-fachberater.de/daemmung/daemmung-fussboden/trittschalldaemmung/

Wenn Du Kork aufbauen willst - was übrigens sehr teuer ist, weil man mindestens 1 cm Dicke benötigt - hast du aber immer noch nicht die Anschlüsse zu den Zimmerwänden gegen Schallübertragung verändert. Zudem wirst Du die Türen so oder so kürzen müssen wenn man die Fußbodenhöhe verändert. Kork ist auf einem Betonboden trittschalldämmend, ohne Frage, aber wenn es einen Balkenlage gibt, kann man erst einmal von Fußbodendielen aus Holz ausgehen. Teuer wird es so oder so; es sei denn man kann das ganze selbst machen. Das ist Auch nicht mal so nebenher gemacht, sondern bei sauberer Arbeit gehen schon mal zwei Tage ins Land...wenn man 10 Stunden einrechnet.

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Raumhöhe von 1,90 cm und dann eine Schalldämmung von der Unterdecke hier gar nicht machbar, denn mit wenigen Zentimetern kommt man nicht klar. Man kann mit Schienenprofilen einen Gipskartondecken einbauen, die an wenigen Punkten an der Balkenlage abgehängt wird und man auf diese Decke Mineralwolle legt. Das dämmt den Schall etwas, aber wie gesagt ist die Raumhöhe völlig ungeeignet.

Du kannst also tatsächlich nur von oben eine Dämmung aufbringen - Trittschallschutzmatten gibt es dafür, kosten aber auch einiges; dann muß dort natürlich ein neuer Belag aufgebracht werden, das trägt wieder in der Höhe auf und die Türen müssten gekürzt werden. Die beste, aber auch wirklich teuerste Variante ist es, im Raum darüber die Dielen vollständig herauszunehmen, die Felder zwischen der Balkenlage mit Dämmwolle oder aufzufüllen und dann die Dielen wieder aufzubauen, aber auf den Balken einen Filzstreifen in der Breite des Balkens zu tackern und dann die Dielenbretter wieder einzubauen. der Schall wird ja deshalb so massiv übertragen, weil Holz auf Holz liegt und den Schall noch verstärkt, sich über den gesamten Boden fortpflanzen kann. Auch sollte an der Wand rundherum ein Filz oder auch Korkstreifen eingebaut werden, und die Schallübertragung an die Wände zu verhindern. Wie gesagt, die letzte Ausführung ist die teuerste und aufwendigste, aber auch die sinnvollste.

Mein Vorschlag: Holzpaneele und darunter ein Filzbelag.

Das überträgt immer noch den Schall, denn die Felder zwischen den Balken sind eines der Hauptübel.

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