Schaffe es nicht mit dem Rauchen aufzuhören

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8 Antworten

Zunächst ein bisschen Wissenvermittlung:

Man sollte wissen, warum der Körper so reagiert und Nervosität und Spannungen verursacht, die einen immer wieder zu einem Rückfall drängen möchten. Wer weiß, was innerlich in einem selbst so abgehen kann, kann diese Situationen auch besser aushalten.

Das Problem ist, dass man gelernt hat, Situationen die man als unangenehm oder wenigstens langweilig zu empfinden, mit einer Zigarette zu überbrücken. Wenn man das Rauchen aufhört... und vom Nikotin "entgiftet" ist.... das heißt, der körperliche Zug, sich einen Glimmstengel anzuleuchten ist vorbei....

... dann kommen genau diese Momente ins Spiel: --> dass man mit einer Handlung gelernt hat eine gewisse Spannung in sich selbst auszuhalten, ihr auszuweichen... sie "irgendwie zu umgehen"

Nur mit dem körperlichen Entzug gehen diese unangenehmen Momente nicht einfach in Rauch auf. Und dann ist es fast egal, ob man sich langweit, weil man noch 20 Minuten auf den Bus warten muss, ob man vor einer erwarteten Prüfungssituation die Nervosität abbauen möchte, oder nicht recht weiß, wie man sich in einer Gruppe verhalten soll und die Zigarette eine prima Möglichkeit ist diese Minuten der Ratlosigkeit zu überbrücken.

Im Effekt... hält man sich also gerade selber nicht aus: Wer das aber von sich weiß... und diese Momente für sich beweußt (neu) erlebt... und sich vielleicht sogar anders traut damit umzugehen... der kann sich selbst (und sein Bewußtsein) neu erfahren

Also: Wenn Dein Drang Dich überkommt und alle logischen Argumente im Hirn verblassen... dann kann es eine Hilfe sein, sich selbst klar zu machen, wo man gerade steht: In einer Spannungssituation: Und die Ziggie hat nun eine klar definierte Aufgabe... nämlich mich im weitesten Sinne zu beruhigen.

Wenn ich,,, Du! das also nicht will... mich zu entmündigen,-- mich fremd steuern zu lassen... dann halte ich mich... sorry,- Du Dich... aus!

Alles klar?

Sincerly Norbert

das geht ganz einfach: von nun auf jetzt das rauchen einstellen...als du damit angefangen hast, war es auch so eine spontane entscheidung und es hat sofort geklappt...also, wo ist das problem? nicht daran gedacht oder geglaubt dass rauchen auch eine sucht erzeugt die lebenslang andauern kann und sonstige nachteile hat? selber schuld…ansonsten gibt es methoden die geld kosten, aber dafür haben die raucher kein geld, weil sie die nächste zigarettenpackung kaufen müssen, oder? http://lifestyle.t-online.de/rauchen-so-dramatisch-sind-die-folgen/id_55875564/index

Warum möchtest du aufhören zu rauchen?

Die Frage ist ganz ernst gemeint, denn die Lösung des Problems steckt in der Antwort ;)

Möchtest du aufhören, weil du es für besser hältst? Weil man ja weiss, dass rauchen schädlich ist und es vernünftig wäre, aufzuhören?

Oder möchtest du aufhören, weil du es geil fändest, wieder Nichtraucher zu sein?

Das Motiv, das hinter dem aufhören steht, ist ganz entscheidend dafür, ob es einfach oder schwierig wird.

Ich versuche meine eigene Geschichte mal kurz zu halten ;)

25 Jahre hab ich geraucht, bis ich dahinter kam, wie unwürdig es eigentlich ist, seine Freiheit und Selbstbestimmung kleinen weissen, mit Tabak gefüllten Papierröllchen zu opfern. Es hat mich eines Tages einfach maßlos aufgeregt, dass ich mir bestimmte Aufenthaltsorte und -zeiten von diesen Dingern vorschreiben lasse.

Es war von diesem Moment an mein aufrichtiger Wunsch, wieder Nichtraucher zu sein. Ich habe also beschlossen aufzuhören, um mir diesen Wunsch zu erfüllen.

Und genau das war der Punkt, der es wirklich ganz leicht gemacht hat. Ich hab mir nichts verboten, sondern ich habe mich darauf und daran gefreut, mir einen Wunsch zu erfüllen.

Diese innere Haltung (kein Verzicht, sondern ein Gewinn) macht einen riesigen Unterschied ;)

Versuch es mal aus dieser Perspektive zu sehen, dann ist das aufhören ein Kinderspiel ;)

hm dann besprech das doch mal mit deinen arzt, dafür gibt es ein medikament das sich ELONTRIL nennt, das medikament kann auch zum zweck raucherentwöhnung verwendet werden

onlineforen und videos ? man man man hast du Initiative ergriffen.

Wie wärs mal mit 'nem Gang zum Arzt ? Psychologen ?Entziehungskur ? Gruppentreffen ?

Ich will Dich keineswegs beleidigen,

WEICH-EI

aber ich rauche bereits seit fast 15 Monaten nicht mehr, nachdem ich gute 40 Jahre zuvor Schwarzen Krauser gedreht habe. Wieso sollte Dir nicht gelingen, was mir (und tausenden anderen Nikotin-Aussteigern) gelungen ist?

Ganz ehrlich... Jeder kann das packen. Ob Du zur Zigarette greifst oder nicht, ist letztendlich Deine Entscheidung. Oder? Sei doch keine P#*sy.

das problem ist: du willst es noch nicht. stell dir mal vor, der arzt sagt dir heute "wenn sie weiterrauchen, gebe ich ihnen noch vier jahre".

du glaubst gar nicht, wie wenig bedarf man dann plötzlich nach glimmstengeln hat. ;-).

Das kann ich nicht bestätigen! Der freie Wille ist des Menschen Himmelreich...^^ Da trifft die Antwort von cuckoo eher den Kern der Sache!

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@Beutelkind

auf jeden fall ist cockoos antwort richtig. aber den fall, den ich beschreibe gibt es in meiner familie. vielleicht stärkt der gedanke den willen.

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Ein Freund von mir hat genau das gehört. Fünf Jahre mit Rauchen, zehn ohne. Er hat einem Monat durchgehalten. Jetzt raucht er wieder, weil er den Stress wegen seiner Erkrankung anders nicht ertragen kann... :(

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@aotearoa01

naja, "10 jahre ohne" hätte ich mir als arzt allerdings verkniffen. das sind ja so und so keine tollen aussichten.

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