Schäferhundwelpe und kleinkind

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7 Antworten

Kleinkind und Hund kann natürlich super klappen. Aber man muss schon aufpassen. Nicht nur Hunde sind manchmal unberechenbar, sondern auch Kinder. Also immer schön ein Auge drauf haben und beide langsam aneinander gewöhnen lassen. Dann kann da eine tolle "Freundschaft" draus entstehen.

Ich persönlich würde eher zur Hündin tendieren. Finde die sind meist Familienbezogener. Aber auch Rüden können sehr kinderlieb sein.

Nehmt doch die kleine zum Hund aussuchen mit. Dann kann man schon mal vorsichtig schauen wie da so die Sympathie zwischen ihr und den einzelnen Hunden ist.

hund un kind müssen lernen sich zu respektieren. es kann sein dass sowohl der hund als auch das kind grob gegenüber dem gegenüber ist und das sollte beiden sofort klar gemacht werden, dass das nicht geht. dass man kinder nie unbeaufsichtigt mit hunden lassen sollte ist ja klar. das geschlecht des hundes ist egal.

Nehmt einfach das Kleinkind mit, wenn ihr euch die Welpen anschauen geht und entscheidet euch für den Welpen, der sich für eure Tochter entscheidet. Schwierigkeiten, die auftreten können, sehe ich kaum. Allerdings wird der Hund im ersten Jahr - also während er erzogen wird - sicher noch ungestüm sein, es kann passieren, dass er das Kind evtl. mal umrennt, aber er wird das lernen, und eure Kleine wird ja dann auch bald sicherer auf den Beinen sein - und ihrerseits lernen, dass sie dem Hund evtl. mal ausweichen muss.

Ein Welpe hat spitze Zähnchen und muss erst lernen, dass es weh tut, wenn er damit spielerisch überall reinbeißt, ebenso wie ihr und auch die Kleine lernen müsst, dass der Hund es nicht böse meint, wenn er anfangs hier und da mal mit den Zähnchen zwickt. Er muss er natürlich lernen, - aber eben auf "normale" Art, wie er alles lernen muss , ohne gleich in den Verdacht zu geraten, eine bissige Bestie zu sein.

Als langjährige Halterin von (unter anderem) Schäferhunden empfehle ich euch, den Hund nur in der Unterordnung, evtl. im Agility zu trainieren, nicht aber im Schutzdienst. Wenn er ein ruhiger, lieber Familienhund sein soll, reicht es völlig aus, wenn er weiß, dass er die Zähne dazu hat, damit er Nahrung zerkleinern kann.

Gerade Schäferhundler nennen sich ja gerne "Hundesportler" und bekommen oft schon vom Züchter die Empfehlung, den Hund "auf dem Platz" zu trainieren. Das muss man aber meiner Meniung nur dann, wenn der Hund für die Zucht vorgesehen ist, denn ohne die erforderlichen Schutzhundprüfungen der Elterntiere bekommt man ja für die Welpen keine roten Papiere und "nur" weiße Papiere sind wiederum für die Hundesportler fast so uninteressant wie gar keine Papiere.

beim VPG muß ich dir leider widersprechen.

es ist ein ammenmärchen, daß hunde durch diese sportart das beißen lernen. das können die mesten von klein auf. ;)

gerade bei gebrauchshunden kann es sogar recht hilfreich sein, wenn ein hund hundegerecht im schutzdienst gearbeitet wird, denn dort findet er ein ventil um angestaute triebe auszuleben. wo kann das heute ein hund wirlich noch? jagen, verboten, ableinen, verboten, zu groß, maulkorb drauf,.........

ein hund, der auf dem hundeplatz in sehr hohen trieblagen gelernt hat aufs kmmando zu gehorchen ist weitaus besser kontrollierbar als ein hund, der dies nicht gelernt hat.

ich selbst habe meinen hudn sowohl im VPG berreich geführt, als auch mit der arbeit als therapiehund begonnen, in letzterem job arbeitete er heute noch, beim ersten ist er in rente, just for fun, darf er aber heute noch hin und wieder den ärmel beißen. es gab NIE probleme, nichtmal in ansätzen, trotz der sehr gegenteiligen jobs. allerdings habe ich sehr früh darauf geachtet, daß der VPG berreich in einem maße stattgefunden hat, die der hund verstanden hat. nichts mit den heute leider immer noch oft eingesetzten zwangmethoden. im schutzdienst wurde von anfang an "nur" über den beute- und spieltrieb gearbeitet. der ärmel ist sein oberstes hyperturbo spielzeug, nicht mehr und nicht weniger, der helfer ohne ärmel nur dann interessant, wenn er entweder leckerle oder nen balli in der hand hat oder wneigstens zum streicheln aufgelegt ist.

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@ordrana

ordrana, ich kann dich nicht am Widerspruch hindern, sowenig, wie ich dich von meiner Sichtweise überzeugen kann, kannst du mich von deiner überzeugen, aber deshalb müssen wir uns nicht in die Wolle kriegen.

Ich habe einen einzigen Hund bis zur SchH 1 ausgebildet - in meinen jungen 20ern ... und damit hatte sich das. Ich persönlich sehe keinen Sinn darin, Hunde dazu anzuspornen, irgendeinem Blödmann, der mit Stock in der Hand hinter irgendwelchen Holzdingern und seltsame Geräusche machend, in den Ärmel zu beißen und sich dafür noch eins mit dem Stock auf die Birne kloppen zu lassen, - und noch weniger würde es mir einfallen, sie dafür zu loben, wenn sie es "richtig" machen.

Sowas müssen meine Hunde gar nicht können - und weißt du, wer mir dafür die Augen geöffnet hat ? Meine 2. Schäferhündin, eine wunderbar clevere Altdeutsche, die gewiss hinreichend Pfeffer im Ars.ch hatte, um auf dem Platz glänzen zu können.

Meine Hunde sind auch nicht eingeteilt nach "Gebrauchs - und anderen Hunden" und ein Hund, von dem ich Familiensinn und Friedfertigkeit, sowie Gehorsam in allen Situationen erwarte, muss einfach nicht beißen lernen. Es reicht völlig, wenn ich das selbst kann.

Was ist denn ein Hund "in sehr hohen Trieblagen" ? Ich präge meine Welpen von klein auf entsprechend den Anforderungen, die ich an ihn habe, und ich behaupte, dass da gar keine "hohen Trieblagen" entstehen.

Ein jeder Hund muss hinreichend erzogen sein, um überall - auch im Wald ! abgeleint in Sichtweite seines Rudelführers und jederzeit abrufbar laufen zu können. Und meine Hunde müssen darüberhinaus auch dulden, dass sie von Kindern und fremden Menschen angefasst werden dürfen. Das haben wir von klein auf geübt, wann immer sich die Chance dazu ergab - und es geht mir niemals auf den Sender, auch vorsichtige Menschen dazu zu ermutigen.

Ich will das so haben und meine Hunde wissen das. Ihr Schutztrieb ist deshalb voll unter meiner Kontrolle, denn sie wissen, dass ich die jenige bin, die bestimmt, wer lieb ist und wem wir aus dem Weg gehen. Merkwürdigerweise haben sie sich von mir abgeschaut, sich nicht in Streitigkeiten verwickeln zu lassen. Frei nach dem Motto:** "Was ? Du willst Streit ? Du willst was auf die Fresse ??? Tja, - bei mir nicht, sorry. Da wirst du dir leider einen anderen Blödmann für suchen müssen!"** lassen sie sich auch auf Pöbeleien anderer Hunde nicht ein, sondern drehen sich weg und ignorieren diese, wenn möglich - und bisher hat das noch immer und mit all meinen Hunden geklappt. Ich wünschte, du würdest uns mal besuchen kommen - und das meine ich ernst, es ist kein leeres Gequatsche. Du würdest unter anderem ein völlig ausgeglichenes, freundliches Hunderudel von 5 Hunden sehen. Und egal, welche Hunde du mitbringst, ich garantiere dir, es wird keinen Streit und keinen Stress geben. Wir hatten hier vor einigen Jahren mal ein Rudel von insgesamt 32 Hunden hier vor unserem Haus auf der großen Wiese.

Das war ein Treffen einiger unserer ehemaligen Welpen zusammen mit 17 völlig fremden Hunden verschiedenster Rassen (von Boxerrüde bis Lhasa Apso-Terrier-Lady) und es waren durchaus einige Individualisten dabei, die einfach nur ein bissl Abstand von den anderen erwarteten - hat alles wunderbar geklappt. Ein Hund hat etwas herumgezickt, aber die Besitzerin hat ihn bei sich neben den Stuhl ins "Platz" gerufen und gut wars.

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