Schadensregulierung bei unverschuldetem Verkehrsunfall mit dem Motorrad

3 Antworten

Nein, kannst Du nicht.

Du kannst entweder auf Totalschadenbasis abrechnen und dann am Besten das fahrzeug veräußern. Wenn du es selbst wieder aufbaust, kannst Du bei einem evtl. späteren Schaden einen Bummerang erleiden, weil die VErsicherung dannbehaupten kann, das Krad sei nicht oder nur Teilrepariert worden, dann gilt das als Vorschaden und Du geht dann quasi leer aus, da hat Dein Anwalt Recht. Wenn Du an dem Motorrad einen für Dich ideellen Wert nachweisen kanns, dann kannst Du bis 130% über Schaden reparieren. Aber VORSICHT !. Der Schaden muß dabei wie im Gutachten angegeben repariert werden. Du kannst nicht hingehen und etwas Gebrauchtteile verwenden damit Du unter den 130% bleibst. Außerdem solltest Du das Krad danach auch noch ein Jahr behalten, ansonsten kann man Dir vorwerfen, daß der Idelle Wert nicht gegeben war, wenn Du Dich so schnell wieder davon trennst. Wenn Du über Totalschaden anrechnest, dann ist der Höchstbieter des Restwertangebotes eine Woche an sein Gebot gebunden. Du kannst das Krad aber auch anderweitig veräußern ggf auch in Teilen, das kannst Du machen wie du willst.

Wenn ich diesen Artikel richtig verstehe

http://www.verbraucher-urteile.de/130-regelung.html

können Reparaturen über die 7.700 € hinaus nur dann eingefordert werden, wenn sie wirklich gemäß Kostenvoranschlag in der Werkstatt durchgeführt werden.

Damit will man wohl verhindern, dass jeder versucht, die 130% zu kassieren und dadurch ungesunde Anreize für Unfälle entstehen könnnten.

Ganz grob muss man sagen: Alle Sonderanfertigungen & Co und alles was man selbst da rein gesteckt hat, bekommt man so gut wie nie als Geld wieder. Das ist nun mal ein Problem.

Nach Fahrerflucht Anzeige fallen lassen bzw. nicht aussagen und den Schaden privat klären?

Ich hatte vor ca 1 Monat einen Autounfall, bei dem mein Wagen von einem anderen Wagen gerammt wurde. Dieser fuhr dann ganz normal weiter und reagierte nicht auf meine Zeichen stehenzubleiben. Die Verfolgung endete nach ca 1,5 Stunden, als ein Polizeiauto zur Hilfe kam. Der Fahrer sagte, er habe nichts vom Unfall mitbekommen, um sich später zu verteidigen sagte er, dass ich ihn angefahren habe, was völlig absurd ist. Naja, jetzt habe ich einen Brief von der Polizei erhalten, in dem ich die Chance erhalte als Zeuge gegen den Fahrer auszusagen. Es wird gegen ihn wegen Fahrerflucht ermittelt. Der Schaden an meinem Auto ist kein großer (habe sowieso ein älteres Auto). Ich war noch nicht beim Gutachter aber mein Vater meinte es würden 100-500 Euro für mich rausspringen. Der Fahrer ist auf seinen Führerschein angewiesen, da er als Lieferant einer Bäckerei tätig ist. Ich möchte nicht schuld daran sein, dass er seinen Job verliert (ich habe gelesen, dass man für Fahrerflucht 3-6 Monate Fahrverbot bekommt) und wegen den paar 100 Euros möchte ich nicht, dass ein anderer seinen Job verliert und im schlimmsten Fall nicht mehr seine Familie ernähren kann. Ich habe mich dazu entschieden, nicht auszusagen bei der Polizei bzw. zu sagen, ich hätte es privat mit ihm geklärt und er habe mir versichert, dass er nichts vom Unfall mitbekommen habe, damit er der Strafe entgeht (ich bin der einzige Zeuge in dem Fall) Kann ich es mit seiner Versicherung klären, ohne dass die Polizei weiter ermittelt? Also dass die Polizei das Verfahren gegen ihn einstellt, ich aber trotzdem das Geld für den Schaden erhalte?

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Lkw mit Anhänger rückwärts fahren ohne weitere Leitperson?

Hallo liebe User,

mir ist heute ein lkw ins motorrad gefahren. Nachdem er erst ohne Warnblinklicht, Warnschilder oder einer weiteren Person, die ihm beim rangieren des lkws mit anhänger(mind. 12m) auf den firmengrund fahren wollte.

Alles geschieh aus einer nicht einsehbaren straße (öffentlich) auf den Firmengrund (privat).

Mein freund und ich (beide auf je einem motorrad unterwegs) sahen anfangs wie ein anhänger ohne warnung aus der mit "Ausschau..." gekennzeichneten straße zurücksetze, worauf wir bremsten und an der gekennzeichneten linie warteten.

Nach einigen momenten,nach denen der lkw und der hänger komplett ersichtlich waren fuhr mein freund, wie es in etwa der Bogen zeigt um den lkw hervor, um eine stelle zu suchen an der wir evtl. am lkw vorbei kommen konnten. Und ich fuhr meinem Freund im schritttempo, wie er selbst auch hinterher.

Nun standen wir seitlich zur front des lkw als er plötzlich wie aus dem nichts nach vorne setze. Als mein freund und ich dies sahen versuchten wir noch vor dem lkw wegzukommen, wobei es bei mir nicht mehr reichte und er mich umputzte.

Als nun die polizei dazu kam sagten sie das der fahrer der unfallverursacher ist und sich eher eine Leitperson dazuziehen hätte sollen oder zumindest die stelle hätte kennzeichnen sollen. Was er jedoch nicht einsah und uns mit dem gefahrenen schritttempo als gnadenloser "Raser" bezeichnete.

Nun stellt sich mir die frage ist der lkw fahrer nicht von vorneherein schuld, da man ja selbst ab einer PKW+Anhänger Kobination(7-8m) eine weitere einweisende Person braucht?

PS : Sorry für Rechtschreib- und Gramatikfehler stehe noch sehr unter schock.

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Wirtschaftlicher Totalschaden bei Kfz Welche Summe bekomme ich von der Verursacher Versicherung?

Hallo, Ich habe ein Gutachten bekommen (Kfz Unfall) :

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Reperaturkosten nach Abz. Wiederbeschaffungswert (differenzbesteuert) inkl. MwSt. € 5710,60

Restwet :€ 2390,00

Beurteilung : Totalschaden

Verk.-Sicherheit : nicht verkehrssicher

Reperaturdauer 5 - 6 Arbeitstage

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Danke

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Totalschaden selbst verkaufen?

Hi Leute! Ich hatte mit meinem Auto einen Unfall, ein LKW ist mir bei einer roten Ampel hinten aufgefahren. Uns ist zum Glück nichts passiert, der Wagen ist aber ein Totalschaden. Nun möchte sich natürlich sehr gerne die gegnerische Versicherung kümmern, kennt man ja. Ich möchte das Wrack aber lieber selbst verkaufen. Darf ich das einfach so oder sollte ich mir einen Anwalt suchen?

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Wirtschaftlicher Totalschaden - Berechnung Entschädigung der Versicherung?

Hallo Gemeinde,

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