Schadensersatz wegen nicht geräumter Wohnung?

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3 Antworten

Das kommt auf die Gesamtsituation an. Wenn der Mieter A nachweisen kann, dass er sich um eine Rückgabe der Wohnung bemüht hat, würde eine geringe Möglichkeit bestehen.

Aber: Er hat sich nicht bemüht, denn:

Herr A hat keinen Zugang zur Wohnung und auch keine Schlüssel

Genau das ist nämlich Quatsch! Er ist offiziell zu keinem Zeitpunkt aus dem Mietverhältnis ausgetreten, so dass ein Anspruch auf eine umfangreiche Nutzung der Wohnung besteht.

Herr A hätte sich den Zugang zur Wohnung verschaffen können. Auf einfachsten Weg durch einen Schlüsseldienst, im Idealfall aber mittels Gerichtsbeschluss.

Mit der Aussage "Er hatte keinen Zugang", macht es sich Herr A sehr einfach.

Herr A sollte sich folglich in Bewegung setzen und eine Klärung erwirken.

Ansonsten der Verweis auf die Antwort von Nemisis2010:

Herr A hätte die Zustimmung zur gemeinsamen Kündigung erwirken müssen.

Wie sagt man so schön: "Unwissenheit schützt vor Strafe nicht".

Eine geringe Möglichkeit sehe ich darin, dass es zwischen Mieter A und B wohl eine Vereinbarung gab (die der Vermieter nicht unterzeichnet hat), wonach B aus den Zahlungsverpflichtungen entlassen wird.

Wenn eine Kopie dieses Schreibens existiert, würde ich damit mal den Fachanwalt meines Vertrauens aufsuchen.

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Kommentar von zathor
27.09.2016, 15:27

So eine Vereinbarung existiert tatsächlich. Zum einem ist in dieser Vereinbarung die Erklärung des Herrn A gegenüber dem Vermieter das dieser das Mietverhältnis kündigt, zum anderen die Erklärung der Frau B,das diese die Wohnung allein bewohnen möchte und Herrn A damit aus dem Vertrag entlässt. Vom Vermieter kam diebezüglich keine Antwort.

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war der vermietet denn überhaupt mit dieser Übereinkunft zwischen A und B einverstanden ?

Einfach mal so den Vermieter informieren geht ja wohl nicht. Dann hätte ja auch ein neuer Mietvertrag gemacht werden müssen.

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Kommentar von zathor
27.09.2016, 12:20

der VM hat leider auf die Schreiben nicht reagiert. Somit ist Herr A weiterhin Vertragspartner

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Hier dürfte es u.a. darauf ankommen, welche Regelungen Herr A und Frau B in Ihrem Innenverhältnis bezüglich der Zahlungspflichten getroffen haben und auch ob diese Vereinbarung dann tatsächlich auch beweisbar wäre.

Herr A kann auch vorbehalten werden, daß er sich vor seinem Auszug über die tatsächliche rechtliche Lage informieren hätte können, dann hätte er feststellen können, daß alle Beteiligten die Zustimmung zu seiner Entlassung aus dem gemeinsamen Mietvertrag erteilen müssen. Um nicht bis zum St. Nimmerleinstag gesamtschuldnerisch haften müssen, hätte Herr A. letztlich  - wenn der Vermieter seiner Entlassung aus dem MV nicht zustimmt - Frau B per Zustimmungsklage zur gemeinsamen Kündigung der Wohnung zwingen können.

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Kommentar von zathor
27.09.2016, 15:28

Siehe dazu Kommentar bei ChristianLE

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