Schadensersatz wegen Betrugsanzeige?

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1 Antwort

Ist natürlich umgekehrt: B fordert den Schadenersatz von A ;-)

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Kommentar von trustmeudie
05.09.2014, 16:57

Hier der korrigierte Fall: Kunde A hat bei Autohändler B einen Gebrauchtwagen gekauft, der sich als Unfallwagen herausstellt. Da A privatrechtlich gegen B nicht vorgehen kann (im Kaufvertrag stand lediglich "Unfallschaden nicht bekannt"; das Gegenteil lässt sich nicht beweisen), erhebt A Betrugsanzeige gegen B oder unbekannt (entweder hat B betrogen oder Person C, die das Auto als "unfallfrei" an B verkauft hat). Die Staatsanwaltschaft ermittelt, das Verfahren wird letztlich mangels Tatverdacht eingestellt. B hat aufgrund der Ermittlungen einen Anwalt eingeschaltet. Er bzw. seine Anwälte fordern nun von A die Strafverteidigungskosten als Schadensersatz ein.

Meine Frage: Kann B von A wirklich Schadensersatz verlangen? Was könnte dafür Anspruchsgrundlage sein?

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Kommentar von Droitteur
05.09.2014, 19:06

Anspruchsgrundlage, wenn auch wohl alles andere als wasserfest, kann sein, dass der Käufer fahrlässig das Vermögen des B geschädigt hat.

Weiterhin bin ich nicht völlig davon überzeugt, dass der Käufer nichts zivilrechtlich unternehmen kann.

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