Schadensersatz bei Vortäuschung von Eigennutzung beim Zeitmietvertrag

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6 Antworten

Ihr wollt Schadenersatz, weil der VM weitervermietet und nicht selbst einzieht? Dabei wolltet ihr schon vor 2 Jahren ausziehen? Kein VM muss seinen Mietern Rechenschaft darüber ablegen, was er mit seinem Eigentum macht! Vor vier Jahren mag vielleicht Eigenbedarf bestanden haben, aber dieser kann wegfallen, auch ohne Verschulden des Vermieters. Damit handelt es sich noch lange nicht um vorgetäuschten Eigenbedarf! Wo ist das Problem, ob der VM selbst einzieht, seine Kinder oder ob er an Fremde vermietet?

Wo ist das Problem? Ihr wollt doch ohnehin ausziehen.

Am liebsten schon vor zwei Jahren. Aber der Vermieter hat uns krampfhaft gehalten unter dem Zeitmietvertrag. Darum geht es.

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Ich werde aus deinem Text nicht ganz schlau. Wo genau liegt jetzt das Problem? Zweifelst du den Grund für die Befristung des Mietvertrages an?

Ich denke, der Fragesteller will Kohle sehen, nichts anderes!

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Wir wären am liebsten schon vor 2 Jahren ausgezogen und da hiess es, nix da, Zeitmietvertrag! Der Zeitmietvertrag ist nur Gültig wenn ein Grund dafür vorliegt. Dieser ist Eigenbedarf. Wir hätten uns sonst schon viel früher ein Eigenheim zugelegt und wären wie gesagt schon viel früher ausgezogen. Jetzt mäckert der Vermietr zudem rum weil seine Hecken nicht auf 1,8m geschnitten sind, sondern auf 2,4m. Er will wie bei den Vormietern auch wegen solchen Lapalien Mietkaution einbehalten. Es geht mir hier rein ums Prinzip. Ich nehme doch nicht alles hin und Schlucke brav, weil der Allmächtige Vermieter alles machen darf. Selbstverständlich haben wir etwas neues, ob gekauft oder gemietet ist doch egal. Wir brauchen ja schliesslich etwas wenn der Mietvertrag endet.

Ich wollte hier lediglich erfragen ob da jemand den rechtlichen Stand kennt, das gleiche erlebt hat oder ähnliches.

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@palopalo

Jetzt verstehe ich die Argumentation. Habt ihr seinerzeit denn versucht zu kündigen? Wenn ja: Hier sehe ich ganz gute Chancen.

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@palopalo

Der Mieter kann vom Vermieter 4 Monate vor Ablauf der Mietzeit verlangen das er ihm innerhalb eines Monats mitteilt ob der Befristungsgrund noch besteht. Hat der Vermieter seine Verwendungsabsichten mittlerweile aufgegeben, kann der Mieter eine Verlängerung des Mietvertrages auf unbestimmte Zeit verlangen, und somit ein gesetzliche Kündigungsfrist als unbefristeter Mietvertrag von 3 Monaten. Wo kann also ein Schaden begründet sein? Vor 2 Jahren hatte der Befristungsgrund augenscheinlich ja noch Bestand.

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was geht euch das an, was der Vermieter mit sein haus macht, gar nichts, ihr müsst ja zum 11.2013 sowieso ausziehen, wer keine Probleme hat, macht sich welche

was ist euer Problem??der vermieter kann sein haus vermieten wie er möchte,und wenn er vor 4Jahren gedacht hat,er bräuchte es 2013 für den eigenbedarf,so kann sich die Situation geändert haben...was geht euch das an??Ihr habt doch ein eigenes Haus mitlerweile....

Da es sich um einen Zeitmietvertrag handelt ist dieses nicht Egal, besonders da wir sonst bereits vor 2 Jahren ausgezogen wären. Das man zum Ende eines Zeitmietvertrages auszieht ist im Übrigen bindend, genau so wie der Eigenbedarf! Sonst dürfte ein Zeitmietvertrag gar nicht zu stande kommen. Heute so und morgen so ist nicht.

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@palopalo

Zeitmietvertrag ist doch(klär mich auf)sowas wie ein befristeter Mietvertrag,oder??

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leute euch gehts doch ganz gut, was soll den diese verhaltensweise ?

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