Schadensersatz bei Deutscher Post Briefsendung

...komplette Frage anzeigen der Stempel - (Post, Brief, Deutsche Post)

3 Antworten

Also den Stempel den Du das siehst ist der Stempel vom Zusteller. Der Brief ist am 18.06.14 in der Zustellung gewesen. Weiterhin kann man dort gut sichtbar lesen das der Empfänger unter der Anschrift nicht ermittelt werden konnte. Das passiert meistens wenn der Briefkasten/Klingel vom Empfänger unleserlich beschriftet ist oder auch gar nicht (Nach dem Motto von 6 Briefkästen und Klingel sind 5 beschriftet ich brauche das dann nicht zutun). Oder aber wenn unter der Anschrift der Empfänger einen seperaten Eingang hat. Beispiel: Von vorne Mehrfamilienhaus und hinten auf dem Hof eine Einliegerwohnung. Oder Mehrfamilienhaus und eine seperate Souterrain Wohnung. Das passiert meist wenn der Stammzusteller im Urlaub ist und für seine Vertretung (meist Saalspringer) es nicht wissen kann. In so einem Fall wäre es hilfreich vorne am Haus wo die anderen Briefkästen bzw. Klingeln sind einen Hinweis anzubringen das rückwärtig vom Haus noch Leute wohnen.

Denke mal in Deinem Fall war ein Vertreter auf Zustellung. Allerdings wenn es nur als normaler Brief ohne Zusatzleistungen versendet wurde (kein Einschreiben ect.) haste Pech gehabt. Es ist zwar zu 99 % korrekt das ein vollbezahlter Brief am anderen Werktag zugestellt wird allerdings spielen andere Komponenten auch noch eine Rolle.

Es gibt ja mittlerweile viele alternative Zustelldienste. (Postcon, LVM, PLS, Letter-Service usw.) Das Problem ist wenn die z.B. bei einem Ticketversender die Briefe abholen gucken die ersteinmal wieviele die von den Sendungen selber zustellen können sprich wie weit (mit kooperation von anderen alternativen Anbietern) die ein bestimmtes Gebiet abdecken. Sind Briefe dabei die nicht von den alternativen zugestellt werden können werden die zur Deutschen Post gegeben. Das dauert allerdings ein paar Tage. So könnte es auch in Deinem Fall gewesen sein.

Da man aber auf Deinem Bild die freimachung nicht sehen kann kann ich das nur vermuten.

Gewöhnliche Briefsendungen haben zwar eine Regellaufzeit, aber keine Laufzeitgarantie.

Die Post ersetzt (wenn überhaupt) nur den Portowert aus Kulanz, aber nicht den Wert des Inhalts.

Der Fehler liegt aber auch zu einem Teil beim Versender, der trotz Terminbindung der Karte keinen Expressbrief (dieser hat eine Laufzeitgarantie) gewählt hat.

Hmm das wird schwer werden, die Post garantiert ja keine Zustellungen binnen einem Zeitraum x. Von daher gehe ich davon aus, dass es nicht zu einer Entschädigung kommen wird.

Anders mag das sein bei eingeschriebenen Briefen oder dann eben Botendiensten die eine Zustellung binnen einer Frist x garantieren. Der "normale" Postweg aber bietet dies nicht und wir sich daher auf einen Mehrwertdienst berufen, davon gehe ich aus ohne es natürlich definitiv zu wissen. Sag doch Bescheid was die Post meint, würde mich auch interessieren.

Viel Erfolg!

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