Schadensersatz auf Grund fehlender Verwalterzustimmung, da keine offiziell gewählte Verwaltung existiert?

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2 Antworten

Also, ich habe so schon viele Erlebnisse haben dürfen.

Das Grundbuchamt benötigt hier bei uns aktuell so rd. 9 Monate für eine Umschreibung und prüft dabei ja auch, ob eine Zustimmung gemäß TE nötig ist.

Diese Zustimmung kann durch eine Versammlung erfolgen oder durch den Verwalter.

Die Kaufverhandlungen führen aber ja die Vertragsparteien selber und alles ohne Einbindung der WEG.

Auch wird der Übergang ohne diese geordnet. Dafür wird ja auch  keine Verwalterzustimmung erforderlich.

Was fehlt, ist also allein die Mitgliedschaft in der WEG und dieser Vorgang berechtigt keinen zu Schadenersatz, denn es entsteht kein Schaden, oder übersehe ich etwas?

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Kommentar von martn01101011
16.08.2016, 14:25

Der Schaden entsteht mir, da die Kaufabwicklung länger dauert. Da ich selbst einziehen möchte, zahle ich auch länger Miete - daher mein Gedankengang. Klingt natürlich weit hergeholt, wahrscheinlich findet man auch deswegen so wenig Infos im Netz, aber wollte trotzdem nachfragen. Ich bin ja wahrscheinlich nicht der erste in einer solchen Situation ;-)

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Eine Lösung kann ich dir gerade zwar nicht anbieten, aber es muss ja irgendwann mal einen ordnungsgemäß gewählten Verwalter gegeben haben. Im Zweifel behaupte ich mal, dass der so lange zuständig ist, bis es einen gültigen Nachfolger gibt.

Davon abgesehen sagt ja schon der Name Verwalter, dass er nur für jemanden die Stellvertretung wahrnimmt. Also wohl den Eigentümer der Wohnungsgemeinschaft oder wie auch immer das bei dir heißt. Vielleicht kommst du weiter, wenn du dich direkt an die wendest.

Letztendlich müsste es doch beim Geschäftsführer hängen bleiben, wenn es sonst niemanden mehr gibt.

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