Schadensersatz - Muss ich das wirklich bezahlen?

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5 Antworten

Wenn er an die Geschenke keine Bedingungen geknüpft hat, dann musst du das nicht machen. Geschenkt ist geschenkt.

Ich wäre vermutlich einer, der alle Geschenke in einen Karton packen und sie ihm zurück schicken würde. Ich müsste jedes mal an die Person denken, wenn ich die Dinge benutze und würde mich ärgern. Ich würde mit dem Ganzen abschließen wollen und das könnte ich nur, indem ich das ganze Zeug los werde.

Wenn er dir groben Undank unterstellt und der Richter ihm folgt, dann musst du ihm die Schenkungen ersetzen. Entwerder musst du ihm alles zurück geben oder, wenn du die Sachen nicht mehr besitzt, einen von Gericht festgesetzten Anteil davon ersetzen.

Ob er wirklich zum Anwalt geht, bleibt aber abzuwarten.

Kommentar von Ellientastic
29.08.2016, 18:43

Er hat anscheinend schon Kontakt zu einem Anwalt...

Aber wenn es Missverständnisse gab ist das dann grober Undank ?

Weil seine und meine Vorstellungen von Zukunft sich unterscheiden und wir dann nicht zusammengekommen sind ?

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er kann doch zum Anwalt gehen; nur wird er keinen Erfolg haben. Wenn er etwas verschenkt, kann er anschließend (aus welchem Grund auch immer) keinen Schadensersatz verlangen, denn ein Schaden ist ihm ja nicht entstanden.      

Die Schenkung ist ein Vertrag zwischen zwei Personen, in dem sich eine dazu verpflichtet eine andere unentgeltlich zu bereichern. Wesentliches Kennzeichen einer Schenkung ist, dass der Beschenkte eine unentgeltliche Zuwendung von einem anderen erhält. 

Der müsste sich erstmal einen anwalt leisten können und das bezweifel ich

Nö musst du nicht, kannst du getrost ignorieren.

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