Schadenersatzforderung an Jobcenter (ALG II) über Amtsgericht?

2 Antworten

Kosten in Höhe von ca. 11,-- € entstanden -

Du sagst, dies ist viel Geld für euch! Wenn du klagst, wirst du die Gerichtskosten etc. zunächst mal aus deiner Tasche auslegen müssen. Auch wenn es nur um 11 € geht, wird hierbei ein Streitwert von 300 € angenommen - das ist der Mindestbetrag.

Zunächst Mal Danke; habe heute mit einer Mitarbeiterin des AG telefonischen Kontakt aufgenommen, die mir riet, in die Klage die Übernahme der Verfahrenskosten dem Jobcenter anzulasten sowie eine Prozesskostenbeihilfe zu beantragen... Gänzlich unbedarft und blauäugig lasse ich mich auf diese Sache nun doch nicht ein.

Hoffe trotzdem auf gute Tipps im Forum gf.

Liebe Grüße,

Minifried.

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@Minifried

Dann klage, wenn du meinst, dies tun zu müssen.

Meine persönliche Meinung dazu, wegen 11 € zu klagen und dies auch noch auf Kosten der Steuerzahler, von der Überlastung der Gerichte ganz zu schweigen,  sage ich  hierzu lieber nicht.

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Wegen 11 € so ein Fass aufmachen? Ob es da zu einen Verfahren kommt..

Zitat Jobcenter: "Sie haben Einkommen erzielt...". Gleiches Schreiben erhielt meine Frau (Herr... hat Einkommen erzielt). Es geht um die Bausparzinserträge von 2014 in Höhe von 20,40 €.

Wo ist die Grenze für "Peanuts"?

Habe das JC übrigens über einen monetären Gewinn im März über --,34 € informiert, ob das auch als anrechnungsfähiges Einkommen anzuisehen ist. Leider bis dato keine Antwort.

Grüßle, Minifried

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@Minifried

Du kannst bis100 Euro "Einnahmen" pro Monat haben, ohne dass dir das angerechnet wird. Erst darüber hinaus musst du das beim Jobcenter angeben, soweit ich infromiert bin. LG.

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@Basti6000: Es kann auch wegen 11 € ein Verfahren eingeleitet werden, hier in diesem Falle aber auf Kosten des Steuerzahlers, die um ein Vielfaches höher als der Streitwert sind.

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